Christoph 43
Rettungshubschrauber
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Christoph 43 ist der Funkrufname des in Karlsruhe stationierten Rettungshubschraubers der DRF Luftrettung.
| Christoph 43 | |
|---|---|
| Luftrettungszentrum | |
| Betreiber | DRF Luftrettung, Filderstadt |
| Träger | DRF |
| Hubschraubertyp | Airbus Helicopters H145 D-3 |
| Ehemalige Typen | bis 2024: Eurocopter EC 135 P2+ bis 2016: MBB BK 117 B-2 bis 2007: Bölkow Bo 105 bis 1982: Bell 206L LongRanger |
| Inbetriebnahme | 17. September 1975 |
| Standort | ViDia Christliche Klinken, Steinhäuserstraße 18, Karlsruhe |
| Einsatzbereitschaft | Sonnenauf- bis untergang |
| Koordinaten | 49° 0′ 1,3″ N, 8° 22′ 41,5″ O |
| Besatzung | |
| Pilot | DRF Luftrettung |
| Arzt | St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe |
| HEMS Technical Crew Member | DRF Luftrettung |
Geschichte
Die Eröffnung des Luftrettungsstützpunktes Karlsruhe fand am 17. September 1975 statt. Der Flugbetrieb wurde zunächst vom Flugplatz Karlsruhe-Forchheim ausgeführt, bevor man im April 1976 zu den St. Vincentius-Kliniken zog. Bis zur Fertigstellung des Hangars wurde die Maschine zur Nachtruhe weiterhin an den Flugplatz Karlsruhe-Forchheim geflogen. Am 10. Juni 1987, knapp elf Jahre nach Indienststellung von Christoph 43, wurde der Bau des Hangars abgeschlossen.[1]
Das lange in Karlsruhe geflogene Muster Bo 105 wurde im Juni 2007 durch den Eurocopter EC 135 ersetzt. Gegen Ende 2008 flog Christoph 43 seinen 36.000. Einsatz seit Indienststellung.[2] Seit 1. November 2024 kommt an der Station ein Hubschrauber vom Typ Airbus Helicopters H145 D-3 zum Einsatz.[3]
Während die Piloten und HEMS Technical Crew Member von der DRF Luftrettung gestellt werden, fliegen als Notärzte Anästhesisten der St. Vincentius-Kliniken mit.[4]
Aufgrund von Bauarbeiten an den St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe war der Hubschrauber vom 25. Januar 2016 bis 14. Januar 2025 am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden stationiert.[5] Seit der Fertigstellung des Ersatzneubaus ist der Rettungshubschrauber wieder auf dem Dachlandeplatz stationiert.[6] Die Rückkehr nach Karlsruhe erfolgte am 14. Januar 2025.[7]
Einsatzgebiet
Der Karlsruher Rettungshubschrauber wird von der Integrierten Leitstelle Karlsruhe disponiert[4] und kann von den umliegenden Leitstellen wie zum Beispiel Offenburg oder Mittelbaden angefordert werden. Das Einsatzgebiet erstreckt sich vom nördlichen Schwarzwald bis hin zur Kurpfalz.[4]
Zwischenfälle
- 20. Oktober 1977 – Bei der Überführung eines Hubschraubers zum Flugplatz Karlsruhe-Forchheim gerät dieser bei widrigen Wetterbedingungen (Nebel) beim Anflug in eine Hochspannungsleitung, wobei alle drei Besatzungsmitglieder ihr Leben verlieren.