Cinema (Album)
Album von The Cat Empire
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Cinema ist das fünfte Studioalbum der australischen Band The Cat Empire. Es erschien in Australien am 25. Juni 2010 bei EMI Records.[1]
Veröffent-
lichung
Aufnahme
Februar–März 2010
| Cinema | ||||
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| Studioalbum von The Cat Empire | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
Februar–März 2010 | |||
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Format(e) |
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Titel (Anzahl) |
11 | |||
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42:12 | ||||
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Besetzung |
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Steve Schram, The Cat Empire | ||||
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Studio(s) |
Sing Sing Studios, Melbourne | |||
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Entstehung und Veröffentlichung
Die Aufnahmen fanden vom Februar bis zum März 2010 in den Sing Sing Studios in Melbourne statt,[2] als Produzent fungierte Steve Schramm. Die Arbeiten waren im April 2010 mit dem Mastering abgeschlossen.[3] Das Albumcover wurde von der Designagentur Debaser aus Sydney entworfen, die auch schon für die Gestaltung des Albums Two Shoes verantwortlich war.[4] Es besteht aus Schwarzweißporträts der Bandmitglieder, in der Mitte des Covers ist das Logo der Band zu sehen.
Vor der Veröffentlichung des Albums wurden zwei Songs präsentiert. Feeling's Gone erschien am 11. Mai 2010, während Beyond All zwar nicht offiziell als Single ausgekoppelt wurde, stand der Song ab dem 30. April 2010 zum kostenlosen Download auf der Seite der Band bereit.[5] Vor der Veröffentlichung des Albums wurde eine geleakte Version, die an Pressevertreter verteilt wurde, bei eBay zum Verkauf für 200 australische Dollar angeboten. Der Käufer lud im Anschluss einige der Songs auf seinen persönlichen Blog hoch, entfernte diese aber nach kurzer Zeit auf Drängen der Band uns des Musiklabels.[6]
Weitere Titel des Albums wurden am 20. Juni 2010 im Rahmen eines Livekonzerts anlässlich der Veröffentlichung des Albums präsentiert, welches in Melbourne stattfand und per Livestream weltweit übertragen wurde.[7] Ab dem 22. Juni 2010 konnte Cinema für kurze Zeit kostenlos auf der Website der Band angehört werden.[8]
Titelliste
- Waiting – 3:08
- Falling – 4:09
- Feeling's Gone – 2:33
- Only Light – 4:38
- All Hell – 3:04
- Shoulders – 5:05
- The Heart is a Cannibal – 4:05
- Reasonably Fine – 3:59
- Call Me Home – 4:05
- On My Way – 3:17
- Beyond All – 4:09
Beteiligte Musiker
The Cat Empire
- Harry James Angus: Gesang, Trompete
- Kieran Conrau: Posaune
- Will Hull-Brown: Schlagzeug
- Ross Irwin: Trompete
- Jamshid Khadiwala: Percussion, Turntables
- Ollie McGill: Piano, Keyboard
- Ryan Monro: Bass
- Felix Riebl: Gesang, Piano, Percussion
Weitere Musiker
- Phil Noy: Baritonsaxophon (auf Feeling's Gone, The Heart is a Cannibal und Call Me Home), Sopransaxophon (auf All Hell)
Chartplatzierungen und Auszeichnungen
| ChartsChartplatzierungen | Höchstplatzierung | Wochen |
|---|---|---|
| 3 (11 Wo.) | 11 |
Das Album erreichte in Australien Platz drei der Charts und konnte sich dort elf Wochen in den Top 50 halten.[9]
Rezeption
Kritiker bewerteten Cinema überwiegend positiv bis neutral.
Auf sputnikmusic.com erhielt das Album 4,5 von fünf Punkten. Während auf dem Album keine absolute Hit-Single vorhanden sei, könne man im Vergleich zu den Vorgängeralben auch keine schwachen Songs finden, wodurch Cinema das bisher kohärenteste und im Gesamten auch das beste Album der Band sei.[10] Für AllMusic vergibt Alexey Eremenko vier von fünf möglichen Sternen. Zwar merkte er an, dass die Band auf dem Album ein wenig „zürkchaltend“ wirke, durch die Qualität der Songs sei dies aber eher als Zeichen von Reife zu werten. Auch das Songwriting fand positiven Anklang, das Album wurde in der Endabrechnung als sehr „eingängig“ betitelt.[2]
Für William Blase von Musicfeeds sei das Album der „kreative Gipfel“ der Band. Positiv sei für ihn, dass die Band von etablierten Mitteln abweiche und neue musikalische Einflüsse im Album verarbeite. Auch das musikalische Können der einzelnen Bandmitglieder wurde gelobt. Der grundsätzliche Stil das Album könne bei Hörern aber unterschiedlich aufgenommen werden. Während manche den erwachsenen Sound gut finden würden, könnten insbesondere langjährige Fans die weniger energiegeladenen Sounds weniger positiv aufnehmen.[11]
In seiner Rezension für PopMatters bewertet Andrew Gilstrap das Album mittelmäßig. Positive Erwähnung erhielt das Zusammenspiel der einzelnen Bandmitglieder, das Album als Ganzes sei außerdem gut anzuhören. Gleichzeitig steche durch die Kohärenz der einzelnen Songs kein einzelner Titel hervor, den man sich mehrmals anhören möchte. Auch insgesamt habe sich die Band ein wenig zu sehr eingeengt. Als Endnote vergab er fünf von zehn Punkten.[12]