Cinosulfuron

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Cinosulfuron ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Triazin­ylsulfonylharnstoffe.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Cinosulfuron
Allgemeines
Name Cinosulfuron
Andere Namen

1-(4,6-Dimethoxy-1,3,5-triazin-2-yl)-3-[2-(2-methoxyethoxy)phenylsulfonyl]harnstoff (IUPAC)

Summenformel C15H19N5O7S
Kurzbeschreibung

farbloser Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 94593-91-6
EG-Nummer (Listennummer) 619-051-0
ECHA-InfoCard 100.123.875
PubChem 92420
ChemSpider 83438
Wikidata Q2972826
Eigenschaften
Molare Masse 413,41 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Schmelzpunkt

140–145 °C[1]

pKS-Wert

4,72[2]

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Gewinnung und Darstellung

Cinosulfuron kann durch Reaktion von Chlorbenzol mit Ethylenglycolmethylether, Chlorsulfonsäure, Ammoniak und Phosgen gewonnen werden.[3]

Eigenschaften

Cinosulfuron ist ein farbloser Feststoff, der unlöslich in Wasser ist.[1] Es ist stabil gegenüber Hydrolyse bei einem pH-Wert von 7 bis 10, aber hydrolysiert bei einem pH-Wert von 3 bis 5.

Verwendung

Cinosulfuron wird als Nachauflauf-Herbizid gegen Gras und breitblättrige Unkräuter verwendet.[2]

Zulassung

Die EU-Kommission entschied 2004, den Wirkstoff Cinosulfuron nicht in der Europäischen Union zuzulassen. Für den Einsatz von Cinosulfuron beim Reisanbau in Italien und Spanien wurde eine Übergangsfrist bis Juni 2007 festgelegt.[4]

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.[5]

Einzelnachweise

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