Claire Daly

US-amerikanische Jazzmusikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben und Wirken

Daly, die schon früh mit ihrem Vater Jazzkonzerte besuchte, begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Saxophonspiel. Sie studierte am Berklee College of Music. Als Baritonsaxophonistin spielte sie sieben Jahre im Diva Jazz Orchestra und begleitete Vokalisten wie Aretha Franklin, James Brown, Joe Williams und Rosemary Clooney. Danach wurde sie als freischaffende Musikerin in New York City tätig; u. a. arbeitete sie mit Joel Forrester im Bandprojekt People Like Us, mit dem sie seit 1997 fünf Alben veröffentlichte. 1999 erschien ihr Debütalbum Swing Low.[3]

Zudem war Daly Mitglied in Joe Fondas Formation Bottoms Out. Taj Mahal holte sie in die Bläsersektion für sein Album Like Never Before (1991). 2009 spielte sie in Warren SmithComposers Workshop Ensemble (Old News Borrowed Blues). 2011 realisierte Daly das der Cousine ihres Vaters gewidmete Konzeptalbum Mary Joyce Project: Nothing to Lose.[4] 2019 leitete sie ein Quartett, dem Bruce Barth bzw. Jon Davis (Piano), Marcus McLaurine (Bass) und Peter Grant (Schlagzeug) angehörten.[5] Im Bereich des Jazz war sie laut Tom Lord zwischen 1988 und 2023 an 33 Aufnahmesessions beteiligt, zuletzt mit Matt Lavelle (Harmolodic Duke und The Crop Circles Suite, 2024).[6] Daly erlag im Oktober 2024 den Folgen eines Plattenepithelkarzinoms.[1]

Auszeichnungen

In der Kategorie Rising Star wurde sie 2003 bis 2011 beim Kritikerpoll des Down Beat, aber auch beim Down Beat Reader’s Poll (2006–2011) und bei dem JazzTimes Reader’s Poll (2005–2011) ausgezeichnet. 2005 gewann sie den JJA Award (Baritonist of the Year) der US-amerikanischen Jazz Journalists Association.[7]

Diskographische Hinweise

Literatur

Einzelnachweise

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