Clara Gostynski

Schweizer Schauspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Clara Richard Gostynski (* 1995 in Biel/Bienne) ist eine Schweizer Schauspielerin und Architektin.

Clara Gostynsky (2022)

Leben

Clara Gostynski absolvierte zunächst ein Architekturstudium an der ETH Zürich.[1] Gemeinsam mit Ella Esslinger gibt sie Nachglühen/Afterglow heraus.[2] Das redaktionelle Projekt beleuchtet die Architektur durch die Erfahrungen der Grossmütter, es ist sowohl als Archiv als auch Publikation zu sehen. Das Vorhaben zielt darauf ab, architektonische Nostalgie zu erfassen – um Mythen, Erinnerungen, politische Konzepte und verschiedene Stilrichtungen zu entdecken.[3] Nachglühen/Afterglow war für den Prix Meret Oppenheim 2025 im Bereich Architektur nominiert.[4]

Ihren ersten Auftritt als Schauspielerin hatte Gostynski 2021 im Kurzfilm Il faut fabriquer ses cadeaux von Cyril Schäublin, in dem sie die Rolle der Protagonistin darstellte. Ihre erste Hauptrolle spielte sie ebenfalls unter der Regie von Schäublin, im Film Unrueh von 2022.[5] Sie stellte darin die Fabrikarbeiterin Josephine dar, die 1877 über die «Unrueh», die im Inneren der mechanischen Uhren schwingt, wacht. Josephine lässt sich von neuen Ideen inspirieren, fordert das Ende von Nationalismus und Marktgesetzen und setzt sich für Pazifismus und Solidarität ein. Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin für den Preis für den Besten Film nominiert und gewann den Spezialpreis der Jury in der Sektion «Encounters».[6]

Im deutsch-französischen Film Meine Frau weint von Angela Schanelec, der seine Weltpremiere auf der Berlinale 2026 hat, spielte sie eine Nebenrolle.

Clara Gostynski lebt und arbeitet in Zürich und Brüssel.[1]

Filmografie

Einzelnachweise

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