Cleaner (2025)

Film von Martin Campbell (2025) From Wikipedia, the free encyclopedia

Cleaner ist ein britischer Spielfilm aus dem Jahr 2025 unter der Regie von Martin Campbell nach einem Drehbuch von Simon Uttley, Paul Andrew Williams und Matthew Orton mit Daisy Ridley, Taz Skylar, Clive Owen und Ruth Gemmell.[2][3]

TitelCleaner
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2025
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Cleaner
Produktionsland Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2025
Länge 98 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen
  • Anton
  • Qwerty Films
Stab
Regie Martin Campbell
Drehbuch
Produktion
  • Michael Kuhn
  • Gavin Glendinning
  • Sebastien Raybaud
  • Callum Christopher Grant
  • Thomas Fanning
  • Chris Arthur
  • Cindy Cowan
Musik Tom Hodge
Kamera Eigil Hensen
Schnitt
Besetzung
  • Daisy Ridley: Joanna „Joey“ Locke
  • Poppy Townsend White: Joey Locke (jung)
  • Matthew Tuck: Michael Locke
  • Dudley Watts: Michael Locke (jung)
  • Clive Owen: Marcus Blake
  • Taz Skylar: Noah Santos/Lucas Vander
  • Flavia Watson: Zee
  • Ruth Gemmell: Superintendent Claire Hume
  • Ray Fearon: Detective Inspector Kahn
  • Howard Charles: Captain Royce
  • Rufus Jones: Geoffrey Milton
  • Lee Boardman: Gerald Milton
  • Richard Hope: Alistair Lawson
  • Gavin Fleming: Derek, Joeys Vorgesetzter
Synchronisation
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Handlung

Joanna „Joey“ Locke ist eine ehemalige Soldatin der Marines, die mittlerweile als Fensterputzerin tätig ist und sich um ihren autistischen Bruder Michael kümmert. Nachdem Michael seinen Platz in einem Pflegeheim verliert, weil er von der Leiterin des Datendiebstahls verdächtigt wurde, um eine Veruntreuung von Geldern an die Presse zu spielen, nimmt Joey ihren Bruder zu ihrem Arbeitsplatz am Wolkenkratzer One Canada Square in Canary Wharf in London mit, wo sie ihn dem Rezeptionisten „Big Ron“ überantwortet und gemeinsam mit ihrem Kollegen Noah an der Außenwand des Wolkenkratzers Fenster reinigt.

Während Joey im Korb ihrer Hänge-Arbeitsbühne an der Außenwand hängend mit ihrem Vorgesetzten Derek telefoniert, wird dieser erschossen. Im Wolkenkratzer findet die Aktionärsgala des Energiekonzerns Agnian Energy Company statt. Diese wird von der Aktivistengruppe Earth Revolution unter der Führung von Marcus Blake gestürmt, um die Verlogenheit der Anwesenden aufzudecken. Blakes Truppe nimmt die Partygäste, darunter die Firmeninhaber Geoffrey und Gerald Milton, als Geiseln. Blake zeigt die durch das Unternehmen verursachte Umweltverschmutzung sowie die Ermordung der Zeugin Elena auf, die bei einem Prozess gegen Agnian aussagen sollte.

Die Anwesenden sollen ihre Machenschaften gestehen. Geoffrey, der versucht zu verhandeln, wird gegen den ursprünglichen Plan, niemanden zu töten, von Joeys Arbeitskollegen Noah umgebracht, der auch Mitglied der Aktivistengruppe ist. Weil Joey im Aufzugskorb feststeckt, macht sie mit einem SOS-Notsignal die Polizei auf sich aufmerksam, wird so aber auch von den Aktivisten entdeckt. Schließlich ermordet Noah auch Blake, weil er ihm nicht extrem genug ist, und reißt die Führung der Gruppe an sich. Joey, die sich weiter im Korb ihrer Hänge-Arbeitsbühne befindet, kontaktiert per Mobiltelefon Polizei-Einsatzleiterin Claire Hume.

Hume versucht mit dem nunmehr neuen Anführer Noah Santos, der sich auch Lucas Vander nennt, zu verhandeln. Der bringt allerdings fünf Polizisten um. Hume gibt daraufhin Joey die Erlaubnis, in das Gebäude einzudringen. Währenddessen versucht Noah, Joey mit einer Sprengladung umzubringen, sie kann sich allerdings gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Am Telefon erzählt Joey Hume, dass sie in ihrer Kindheit immer aus dem Fenster geklettert war, bis ihr gewalttätiger Vater mit Michael fertig war. Dieses Mal werde sie Michael nicht im Stich lassen. Hume lässt vom SWAT-Team Löcher in die Panzerglasfenster des Gebäudes schießen, wodurch Joey mit Michaels Hilfe eindringen kann. Die beiden schaffen es in den Kontrollraum des Gebäudes, wo sie ein Video von Noah sehen, in dem er seine Absicht verkündet, das Gebäude und die Geiseln in die Luft zu sprengen. Die erzwungenen Geständnisse kopiert Michael auf einen USB-Stick.

Von Hume erhalten die Polizisten die Anweisung, Noah keinesfalls zu töten, weil sein Pulsschlag über einen Pulsmesser am Handgelenk zuvor mit den Zündern für die im Gebäude angebrachten Sprengsätze gekoppelt wurde. Falls sein Puls für mehr als fünf Sekunden aussetzt, wird die Zündung ausgelöst. Im Kampf mit Noah gelingt es Joey, den Pulsmesser von Noahs Handgelenk abzunehmen und sich selbst anzustecken, während Noah vom Wolkenkratzer in die Tiefe stürzt. Das Gebäude kann von der Polizei geräumt werden. Die erzwungenen Geständnisse, die Michael auf einem USB-Stick mitgenommen hatte, werden in der Öffentlichkeit als die Earth Revolution Leaks bekannt.

Besetzung und Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die FFS Film- & Fernseh-Synchron. Dialogregie führte Rainer Martens, der auch das Dialogbuch schrieb.[4]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
RolleDarstellerSynchronsprecher[4]
Joanna „Joey“ LockeDaisy RidleyKaya Marie Möller
Marcus BlakeClive OwenTom Vogt
Det. Insp. KahnRay FearonStefan Günther
Geoffrey MiltonRufus JonesMatthias Klie
Gerald MiltonLee BoardmanThomas Wenke
Noah Santos / Lucas VanderTaz SkylarMax Felder
Superintendent Claire HumeRuth GemmellElisabeth Günther
Michael LockeMatthew TuckLeonard Hohm
Big RonRussell De RozarioClaus-Peter Damitz
DerekGavin FlemingBenedikt Gutjan
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Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von Anton und Qwerty Films produziert, als Produzenten fungierten Michael Kuhn, Gavin Glendinning, Sebastien Raybaud Callum Christopher Grant, Thomas Fanning, Chris Arthur und Cindy Cowan.[2][3][5] Den Vertrieb übernahm in Deutschland SquareOne Entertainment und die Alive AG.[3][6] Dreharbeiten fanden ab September 2023 in London statt.[7]

Die Kamera führte Eigil Hensen, die Musik schrieb Tom Hodge, die Montage verantworteten Jim Page und Cheryl Potter und das Casting Elaine Grainger. Das Kostümbild gestaltet Amanda Monk, das Maskenbild Tamsin Barbosa und das Produktions-Design Russell De Rozario.[3][5][8] In den USA vergab die Motion Picture Association ein R-Rating.[2]

Veröffentlichung

In den USA kam der Film am 21. Februar 2025 in die Kinos,[2] am 2. Mai 2025 wurde die Produktion in Großbritannien bei Sky Cinema veröffentlicht.

In Deutschland wurde der Film am 21. August 2025 als Video-on-Demand veröffentlicht,[9][10] am 4. September 2025 erschien die Produktion auf Blu-ray.[6][10]

Rezeption

Kritiken

Weitere Informationen Quelle, Bewertung ...
Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) 51 %[11]
Metacritic (Metascore) 51/100[12]
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Am 30. Januar 2026 waren 51 Prozent der 90 auf Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv.[2] Bei Metacritic erhielt der Film am 9. Juli 2025 einen Metascore von 51 von 100 möglichen Punkten, der auf 17 Rezensionen basierte.[13]

Lutz Granert vergab auf filmstarts.de 2,5 von 5 Punkten. Einige Ungereimtheiten und mangelnder Biss ließen diesen Film gegen das große Vorbild Stirb langsam ordentlich abstinken. Erst im letzten Filmdrittel zeigten Regisseur Martin Campbell und Daisy Ridley, dass sie bei Actionszenen immer noch souverän liefern könnten.[14]

Dani Maurer bewertete die Produktion auf outnow.ch mit 3,5 von 6 Sternen. Diese nehme sich Zeit, um in Gang zu kommen und biete dann ein paar nette Actionmomente, die aber kaum für einen bleibenden Eindruck reichten. Hauptdarstellerin Ridley mache ihre Sache gut und solide. Ein schwacher, eindimensionaler Bösewicht und die sehr vorhersehbare Geschichte machten aus dem Film einen netten Zeitvertreib, den man sich trotzdem anschauen könne.[15]

Oliver Armknecht (fünf von zehn Punkte) meinte auf film-rezensionen.de, dass der Film einige interessante Ansätze habe und zudem eine gute Besetzung. Er mache aber zu wenig draus. Zudem irritiere, wie passiv die Protagonistin lange ist, wenn sie von außen nur zusehen kann.[16]

Anke Sterneborg bezeichnete die Produktion auf epd-film.de als routiniert inszenierten Thriller. Da die Geiseln widerwärtig gezeichnet seien, mag man nie um sie bangen. Dazu sei die Haupthandlung im Verhältnis zum Vorspiel recht knapp geraten. Schade auch, dass Clive Owens Auftritt zum Cameo degradiert sei. Vermutlich hätte ein wenig mehr Drehbuchentwicklung den interessanten in einen großartigen Film verwandeln können.[17]

Abrufe

Im Dezember 2025 verzeichnete der Film in den deutschen Streaming-Monatscharts der AGF 1,787 Millionen Views.[18][19]

Einzelnachweise

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