Coi Leray

US-amerikanische Rapperin From Wikipedia, the free encyclopedia

Coi Leray Collins (* 11. Mai 1997 in Boston, Massachusetts) ist eine US-amerikanische Rapperin und Sängerin.

Coi Leray (2023)
Coi Leray (2021)

Leben

Coi Leray Collins wurde 1997 in Boston Massachusetts geboren[1] und wuchs in Hackensack, New Jersey auf.[2][3] Sie ist die Tochter des Rappers und Musikproduzenten Benzino. Ihre Eltern ließen sich scheiden, nachdem Benzino das Magazin The Source, dessen Miteigentümer er war, verließ. Sie wuchs zusammen mit ihren fünf Brüdern bei ihrer Mutter auf.[4] 2011 begann sie zu rappen und veröffentlichte ihre ersten Songs unter dem Namen Coi Leray zusammen mit ihrem Bruder Taj auf YouTube. Dies war jedoch nur von kurzer Dauer. Mit 16 verließ Collins die High School und begann als Verkäuferin zu arbeiten.[5][2]

2018 beschloss sie es erneut als Musikerin zu versuchen und kündigte ihren Job. Ihre Debüt-Single G.A.N., eine Antwort auf DTB von A Boogie wit da Hoodie erschien 2018 über SoundCloud. Kurz darauf erschien auch ihr Mixtape Everythingcoz.[5]

Ende 2018 erschien sie als Featuring von Ski Mask the Slump God und Jacquees auf dem Track Save the Day vom Soundtrack zum Film Spider-Man: A New Universe. 2019 folgte ihr zweites Mixtape EC2, das von 1801 Records und Republic Records veröffentlicht wurde.[6] Anschließend spielte sie im Vorprogramm von Trippie Redd und erschien als Featuring auf dessen zweitem Album. Im März 2019 veröffentlichte ihre zweite Single Good Days.

2020 veröffentlichte sie Songs mit Fetty Wap und Keke Palmer. Im August 2020 erschien außerdem ihre Debüt-EP Now or Never.

Im Januar 2021 erschien ihre erste Hit-Single No More Parties, die Platz 26 der Billboard Hot 100 erreichte.[7] Ein Monat später erschien ein Remix featuring Lil Durk. Der Song wurde schließlich in den Vereinigten Staaten mit Doppel-Platin ausgezeichnet. Es folgte im März 2021 der Song Big Purr (Prrdd) mit Pooh Shiesty, der Platz 69 erreichte. Im April 2021 trat sie bei The Tonight Show mit Jimmy Fallon mit No More Parties auf.[8]

Bei den BET Awards 2021 wurde sie in den Kategorien Best Female Hip Hop Artist und Best New Artist nominiert, gewann jedoch beide nicht.[9] Sie wurde außerdem bei den BET Hip Hop Awards 2021 als Best New Hip Hop Artist nominiert.

Am 18. März 2022 erschien eine Kollaboration mit Nicki Minaj, mit der sie erneut in die Charts einstieg. Ihr Debütalbum erschien am 8. April 2022 und erreichte Platz 89 der Billboard 200. International bekannt wurde sie durch die Single Players, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und im Vereinigten Königreich in die Charts kam. Players – ein Sample von The Message – wurde außerdem im Vereinigten Königreich mit einer Silbernen Schallplatte ausgezeichnet. Am 6. April 2023 kam die Single Baby Don’t Hurt Me von David Guetta zusammen mit Anne-Marie und ihr als Gastmusikerinnen heraus, ein Cover von What Is Love des Musikers Haddaway.

Diskografie

Studioalben

Weitere Informationen Jahr, Titel Musiklabel ...
Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[10]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 US
2022 Trendsetter
Republic Records
US89
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. April 2022
2023 Coi
Republic Records
US102
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. Juni 2023
Schließen

Mixtapes

  • 2018: Everythingcoz (Eigenproduktion)
  • 2019: EC2 (Republic Records/1801)

EPs

  • 2020: Now or Never (Republic Records/1801)

Singles

Weitere Informationen Jahr, Titel Album ...
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[10]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  US
2021 No More Parties
Trendsetter
UK85
(3 Wo.)UK
US26
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 22. Januar 2021
Remix mit Lil Durk
Big Purr (Prrdd)
Trendsetter
US69
Gold
Gold

(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. März 2021
feat. Pooh Shiesty
2022 Blick Blick!
Trendsetter
US37
Gold
Gold

(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. März 2022
feat. Nicki Minaj
Players
DE45
(17 Wo.)DE
AT44
(9 Wo.)AT
CH32
Gold
Gold

(15 Wo.)CH
UK7
Platin
Platin

(22 Wo.)UK
US9
Platin
Platin

(26 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. November 2022
2023 Baby Don’t Hurt Me
Unhealthy (Super Unhealthy Edition)
DE9
Platin
Platin

(58 Wo.)DE
AT13
Platin
Platin

(43 Wo.)AT
CH6
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(60 Wo.)CH
UK13
Platin
Platin

(22 Wo.)UK
US48
(14 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. April 2023
mit David Guetta & Anne-Marie
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zum Download und Streaming bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
 
2023 Self Love
Spider-Man: Across The Spider-Verse
US54
(4 Wo.)US
Charteinstieg: 17. Juni 2023
Metro Boomin feat. Coi Leray
Schließen

Weitere Singles

  • 2018: G.A.N.
  • 2018: No Longer Mine
  • 2018: Huddy
  • 2019: Good Days Big (feat. Lil Gotit)
  • 2019: Add It
  • 2020: Messy
  • 2020: Better Days (feat. Fetty Wap)
  • 2020: Do Better
  • 2020: Rick Owens
  • 2020: Merry Xmas
  • 2021: On Ice
  • 2021: Beat It Up (feat. TruCarr)
  • 2021: Bout Me
  • 2021: Options (Remix) (feat. Earthgang & Wale)
  • 2021: At the Top (feat. Kodak Black & Mustard)
  • 2021: What U Want (feat. Lil Xxel & Tyga)
  • 2021: Okay Yeah!
  • 2021: Twinnem (US: GoldGold)
  • 2022: Anxiety
  • 2023: Nonsense (Remix) (feat. Sabrina Carpenter)

Gastbeiträge

Weitere Informationen Jahr, Titel Album ...
Jahr Titel
Album
Anmerkungen
2018 Come Home
Tatted Swerve feat. Coi Leray
Games
K Dos feat. Coi Leray
2019 Scrapin’ the Glass
The Dive
Yvng Scuba feat. Coi Leray
Froze
G-Wreck feat. Coi Leray
Watch My Drip
Mike Rosa feat. Coi Leray
Sticky
Virgo Tendencies, Pt. 1
Keke Palmer feat. Coi Leray
Flip It
Hotspot XD feat. Coi Leray, AlmightyHeezy und Kelow Latesha
2020 Lost in Time
Pain?
Wifisfuneral feat. Coi Leray
American Deli
Chavo feat. Coi Leray
Contagious
Lil Keyu feat. Coi Leray
2021 Pose
Love Me Yet
MCM Raymond feat. Coi Leray
Gimmy Licky
Rek Banga feat. Coi Leray
Thieves in Atlanta
Yung Bleu feat. Coi Leray
Brown Eyes
Esther feat. Coi Leray
Tomboy
Destiny Rogers feat. Coi Leray
No More Stress
Alrahim Wright III feat. Coi Leray
All About Cake
KyleYouMadeThat feat. Coi Leray und Kaash Paige
Attachments
Pressa feat. Coi Leray
Freaky Deaky
Enchanting feat. Coi Leray
Boss Bitch
Rich the Kid feat. Coi Leray
Triple S (Remix)
Coochie Chronicles
YN Jay feat. Coi Leray
2055 (Remix)
Still Sleep? (Deluxe)
Sleepy Hallow feat. Coi Leray
Ocean Prime
Fat Niggas Need Love Too
Bfb Da Packman feat. Coi Leray
2023 Upnow
DD Osama feat. Coi Leray
Schließen

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

  • Australien Australien
    • 2024: für das Lied Self Love
  • Belgien Belgien
    • 2023: für die Single Players
  • Brasilien Brasilien
    • 2024: für das Lied Self Love
  • Danemark Dänemark
    • 2024: für die Single Players
  • Griechenland Griechenland
    • 2023: für die Single Players[11]
    • 2023: für die Single Baby Don’t Hurt Me[12]
  • Italien Italien
    • 2023: für die Single Players
  • Polen Polen
    • 2023: für die Single Twinnem
  • Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    • 2023: für das Lied What’s My Name

Platin-Schallplatte

  • Australien Australien
    • 2023: für die Single Baby Don’t Hurt Me
  • Danemark Dänemark
    • 2025: für die Single Baby Don’t Hurt Me
  • Frankreich Frankreich
    • 2024: für die Single Players
  • Neuseeland Neuseeland
    • 2023: für die Single Players
  • Polen Polen
    • 2023: für die Single Players
    • 2024: für die Single Baby Don’t Hurt Me
  • Portugal Portugal
    • 2024: für die Single Baby Don’t Hurt Me[13]
  • Spanien Spanien
    • 2024: für die Single Baby Don’t Hurt Me

2× Platin-Schallplatte

  • Brasilien Brasilien
    • 2024: für die Single Players
  • Italien Italien
    • 2024: für die Single Baby Don’t Hurt Me
  • Kanada Kanada
    • 2024: für die Single Baby Don’t Hurt Me

3× Platin-Schallplatte

  • Kanada Kanada
    • 2023: für die Single Players

5× Platin-Schallplatte

  • Australien Australien
    • 2024: für die Single Players

Diamantene Schallplatte

  • Frankreich Frankreich
    • 2024: für die Single Baby Don’t Hurt Me

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Weitere Informationen Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len), Gold ...
Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len)
Gold Platin Diamant Ver­käu­fe Quel­len
 Australien (ARIA) Gold1  Platin60! D455.000aria.com.au
 Belgien (BRMA) Gold10! P0! D20.000ultratop.be
 Brasilien (PMB) Gold1  Platin20! D100.000pro-musicabr.org.br
 Dänemark (IFPI) Gold1 Platin10! D135.000ifpi.dk
 Deutschland (BVMI)0! G Platin10! D600.000musikindustrie.de
 Frankreich (SNEP)0! G Platin1 Diamant1533.333snepmusique.com
 Griechenland (IFPI)  Gold20! P0! D20.000Einzelnachweise
 Italien (FIMI) Gold1  Platin20! D250.000fimi.it
 Kanada (MC)0! G  Platin50! D400.000musiccanada.com
 Neuseeland (RMNZ)0! G Platin10! D30.000aotearoamusiccharts.co.nz
 Österreich (IFPI)0! G Platin10! D30.000ifpi.at
 Polen (ZPAV) Gold1  Platin20! D125.000olis.pl
 Portugal (AFP)0! G Platin10! D10.000Einzelnachweise
 Schweiz (IFPI) Gold1  Platin30! D70.000hitparade.ch
 Spanien (Promusicae)0! G Platin10! D60.000elportaldemusica.es
 Vereinigte Staaten (RIAA)  Gold4  Platin30! D5.000.000riaa.com
 Vereinigtes Königreich (BPI)0! G  Platin20! D1.200.000bpi.co.uk
Insgesamt  13× Gold13  32× Platin32  Diamant1
Schließen
Commons: Coi Leray – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI