Coilate-Letelo
Suco in Osttimor
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Coilate-Letelo (Coilate-Leotelo, Kailete Leotela) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Hatulia (Gemeinde Ermera).
Geographie
| Coilate-Letelo | ||
|---|---|---|
| Orte | Position[2] | Höhe |
| Aihatadiukraik | 8° 49′ 15″ S, 125° 22′ 23″ O | 1310 m |
| Aihatadiu Leten | 8° 49′ 8″ S, 125° 21′ 47″ O | 1210 m |
| Betupu | 8° 49′ 53″ S, 125° 21′ 53″ O | 1031 m |
| Hau-Hei | 8° 49′ 53″ S, 125° 22′ 33″ O | 1199 m |
| Manucate | 8° 50′ 20″ S, 125° 22′ 18″ O | 1100 m |

Coilate-Letelo liegt im Südosten des Verwaltungsamts Hatulia. Westlich befinden sich die Sucos Hatolia Vila und Samara, südlich die Sucos Leimea-Craic und Leimea-Sarinbalo.[3] Nördlich liegt der Suco Coilate-Leten, der am 1. Oktober 2023 von Coilate-Letelo abgetrennt wurde.[4][5] Im Osten grenzt Coilate-Letelo an die Verwaltungsämter Ermera mit seinem Suco Raimerhei und Letefoho mit seinem Suco Hatugau.[3] Die gesamte Ost- und Südgrenze bildet der Fluss Meipu. Der Westgrenze folgt der Aiboro. Im Südwesten treffen die beiden Flüsse aufeinander. Sie gehören zum System des Lóis.[6] Im Süden liegt der Foho Coliate (648 m, Lage). Der Norden des Sucos reicht aber über 1500 m.[7]
Coilate-Letelo teilt sich in die drei Aldeias Aihatadiu (Aihatadio), Hau-Hei (Hauhei, Hau Hei, Haeheu) und Manucate (Manucati, Manukati).[3][8] Cletrema, Manulete, Raegoa und Teuro wurden 2023 Teil von Coilate-Leten.[3][4]
Im Norden befinden sich die Dörfer Aihatadiu Leten (deutsch Ober-Aihatadiu), Aihatadiukraik (Aihatadiukraic, deutsch Unter-Aihatadiu), Betupu, Hau-Hei und Manucate. In Hau-Hei gibt es eine Grundschule, eine medizinische Station und einen provisorischen Hubschrauberlandeplatz.[9]
Einwohner

2022 lebten im Suco Coilate-Letelo (inklusive Coilate-Leten) 5.160 Einwohner (2022), davon waren 2.704 Männer und 2.456 Frauen. In dem Gebiet gab es 876 Haushalte.[10] Über 73 % der Einwohner gaben Mambai als ihre Muttersprache an. Über 20 % sprachen Tetum Prasa, fast 5 % Kemak und eine kleine Minderheit Idalaka.[11]
2015 lebten in den noch heute zu Coilate-Letelo gehörenden Aldeias 2.158 Einwohner.[1]
Geschichte
1976 erreichten die indonesischen Invasoren auch Hatulia. Im Mai griffen die indonesischen Truppen Coilate-Letelo an. 200 Menschen wurden eingekesselt und konnten nicht mehr fliehen. Sie wurden zunächst im Ort gefangen gesetzt und später nach Letefoho gebracht.[12]
Politik
1952 war Dinis Martins Chefe de Suco.[13]
Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Januario M. Sarmento zum Chefe de Suco gewählt.[14] Bei den Wahlen 2009 gewann Abel Maria da Costa[15] und wurde 2016 in seinem Amt bestätigt.[16] Bei den Wahlen 2023 wurde Henrique Martins gewählt.[17]
2023 wurden als Chefe de Aldeia gewählt: Jolio Fernandes (Aihatadiu), Roberto Ximenes (Hau-Hei) und Gil Fernandes (Manucate).[17]
Weblinks
- Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Coilate-Letelo ( vom 5. Februar 2016 im Internet Archive) (tetum; PDF; 8,1 MB)
- Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Coilate-Letelo ( vom 17. November 2022 im Internet Archive) (tetum; PDF)
- Seeds of Life: Suco information sheets Hatulia (tetum)
