Collen Kebinatshipi
botswanischer Sprinter
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Busang Collen Kebinatshipi (* 13. Februar 2004 in Hukuntsi) ist ein botswanischer Sprinter, der sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat. 2022 und 2024 wurde er Afrikameister in der 4-mal-400-Meter-Staffel sowie 2022 auch in der Mixed-Staffel. Zudem gewann er 2024 in Paris die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen. 2025 wurde er bei den Weltmeisterschaften in Tokio über 400 Meter und über 4-mal 400 Meter Weltmeister.
| Collen Kebinatshipi | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Voller Name | Busang Collen Kebinatshipi | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 13. Februar 2004 (22 Jahre) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Hukuntsi, Botswana | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | 400-Meter-Lauf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bestleistung | 43,53 s | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | Jwaneng Athletics Club | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Chilume Ntshwarang | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 23. September 2025 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sportliche Laufbahn
Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Collen Kebinatshipi im Jahr 2021, als er bei den U20-Weltmeisterschaften in Nairobi mit der botswanischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:05,22 min die Goldmedaille gewann. Im Jahr darauf siegte er bei den Afrikameisterschaften in Port Louis in 3:21,85 min gemeinsam mit Motlatsi Rante, Keitumetse Maitseo und Christine Botlogetswe in der Mixed-Staffel und sicherte sich in 3:04,27 min gemeinsam mit Leungo Scotch, Anthony Pesela und Bayapo Ndori auch die Goldmedaille mit der Männerstaffel. Im August wurde er bei den U20-Weltmeisterschaften in Cali im Finale über 400 Meter disqualifiziert und verpasste zudem mit der Staffel mit 3:09,19 min den Finaleinzug. 2023 siegte er bei den U20-Afrikameisterschaften in Ndola mit neuem Meisterschaftsrekord von 44,91 s über 400 Meter und gewann auch mit der Staffel in 3:08,14 min die Goldmedaille und stellte damit einen Meisterschaftsrekord auf. Im Juni siegte er in 45,04 s bei den FBK Games und im August schied er bei den Weltmeisterschaften in Budapest mit 46,39 s im Halbfinale aus. Im Jahr darauf gewann er bei den Afrikaspielen in Accra in 3:13,99 min gemeinsam mit Lydia Jele, Bayapo Ndori und Obakeng Kamberuka die Silbermedaille in der Mixed-Staffel hinter dem nigerianischen Team. Zudem gewann er auch mit der Männerstaffel in 2:59,32 min gemeinsam mit Leungo Scotch, Boitumelo Masilo und Bayapo Ndori die Silbermedaille hinter dem sambischen Team. Im Mai siegte er mit der Männerstaffel in 2:59,11 min bei den World Athletics Relays auf den Bahamas und sicherte damit Botswana einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in Paris. Mit der Mixed-Staffel verpasste er hingegen eine Direktqualifikation. Im Juni siegte er mit der Männerstaffel in 3:02,23 min gemeinsam mit Omphile Seribe, Boitumelo Masilo und Leungo Scotch bei den Afrikameisterschaften in Douala und siegte daraufhin in 45,29 s bei den FBK Games über 400 Meter. Im August schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit 44,43 s im Halbfinale über 400 Meter aus und gewann mit der Staffel mit neuem Afrikarekord von 2:54,53 min im Finale gemeinsam mit Bayapo Ndori, Anthony Pesela und Letsile Tebogo die Silbermedaille hinter dem US-amerikanischen Team. Anschließend wurde er bei der Athletissima in 44,22 s Dritter über 400 Meter.
2025 wurde er bei der Xiamen Diamond League in 44,53 s Dritter über 400 Meter und wurde auch bei der Diamond League in Shaoxing in 44,63 s Dritter, wie auch bei der Golden Gala in 44,51 s. Im September erreichte er bei den Weltmeisterschaften in Tokio das Finale über 400 Meter und siegte dort mit neuem Landesrekord und Weltjahresbestleistung von 43,53 s, womit er Isaac Makwala als Rekordhalter ablöste und der erste botswanische männlicher Leichtathlet einen Weltmeistertitel gewinnen konnte.[1] Zudem siegte er mit der 4-mal-400-Meter-Staffel am Schlusstag in 2:57,76 min gemeinsam mit Lee Eppie, Letsile Tebogo und Bayapo Ndori knapp vor dem Team aus den Vereinigten Staaten.[2]
In den Jahren 2023 und 2024 wurde Kebinatshipi botswanischer Meister in der 4-mal-400-Meter-Staffel sowie 2024 auch über 400 Meter.
Persönliche Bestzeiten
Weblinks
- Collen Kebinatshipi in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Eintrag bei Olympics.com (englisch)