Comicbuchpreis
Kulturpreis
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Der Comicbuchpreis ist ein 2014 von der Berthold Leibinger Stiftung ins Leben gerufener[1] und seit 2015 jährlich vergebener deutscher Comicpreis. Der Preis wird „für einen hervorragenden, unveröffentlichten, deutschsprachigen Comic vergeben, dessen Fertigstellung absehbar ist“.[2] Ursprünglich sollte speziell „der literarische Comic“ gefördert werden, dieser Zusatz entfiel jedoch inzwischen. Der Jury für den Comicbuchpreis gehören acht Persönlichkeiten des literarischen bzw. kulturellen Lebens an.[3]
Bis 2018 war der Preis für den Gewinner mit 15.000 Euro dotiert; seit 2019 beträgt dessen Dotierung 20.000 Euro. Mit der Ausschreibung 2024 zum 10-jährigen Comicbuchpreis wurde die Dotierung auf 25.000 Euro angehoben. Neben den Gewinnern werden zudem jeweils bis zu neun Finalistenarbeiten ausgewählt, die mit je 2.500 Euro ausgezeichnet werden (Stand 2024; bis 2018 je 1000 Euro).[4] Die Bekanntgabe der jährlichen Preisträger erfolgt jeweils im Dezember des vorhergehenden Jahres.
Preisträger
- 2015: Birgit Weyhe für Madgermanes
- 2016: Uli Oesterle für Vatermilch
- 2017: Tina Brenneisen für Das Licht, das Schatten leert
- 2018: Thomas Pletzinger (Autor) und Tim Dinter (Illustrator) für Blåvand
- 2019: Anke Kuhl für Manno! Alles genau so in echt passiert[5][6]
- 2020: Max Baitinger für Sibylla[7]
- 2021: Mia Oberländer für Anna[8]
- 2022: Sheree Domingo und Patrick Spät für Madame Choi und die Monster[9]
- 2023: Maren Amini und ihr Vater Ahmadjan Amini für Ahmadjan und der Wiedehopf[10]
- 2024: Franz Suess für Jakob Neyder
- 2025: Dominik Wendland für Immer alles anders[11]
Weblinks
- Comicbuchpreis auf leibinger-stiftung.de