Connecticut College
Schule in den Vereinigten Staaten
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Das Connecticut College (kurz: ConnColl) ist eine private Hochschule in New London, Connecticut, Vereinigte Staaten. Es wurde 1911 gegründet und gehört (2025) mit knapp 2000 Undergraduates aus 46 Ländern sowie 187 Vollzeitprofessoren zu den bekannteren Colleges in Neuengland. Bis 1969 wurde die Einrichtung nur von Schülerinnen besucht.[1]

Fachliche Schwerpunkte und Ranking
Etwa 40 Hauptfächer von Afrikanistik über Japanisch bis Zoologie können in einer in der Regel vierjährigen Studienzeit mit einem Undergraduate-Abschluss studiert werden.[2]
Zahlreiche hohe Spenden erlaubten den Aufbau eines Arts Center, eines großen Sportzentrums[3] und naturwissenschaftlicher Forschungsmöglichkeiten. Ein Schwerpunkt ist der Bereich der Umweltstudien. Auch sozialwissenschaftliche Forschung erfolgt in gewissem Umfang. Gelehrt werden u. a. 16 verschiedene Sprachen.
Im Ranking der Liberal Arts Colleges für das Jahr 2026 liegt das Connecticut College auf Platz 50 und auf Platz 81 der Best value Schools.[4]
Leitung
Ein gewählter Board of trustees ist oberstes Aufsichtsgremium der Hochschule. Es wählt auch den Präsidenten.
Seit 1. Juli 2024 amtiert die Sozialpsychologin Andrea Chapdelaine als 12. Präsidentin des Colleges.
Bekannte Hochschullehrer
- Melba Phillips (1907–2004), Physikerin
- Ernest C. Schlesinger (1925–2008), Mathematiker
- William Meredith (1919–2007), Dichter
- Jane Tompkins (* 1940), Literaturwissenschaftlerin
Bekannte Absolventen
- David Grann (* 1967), Schriftsteller und Journalist
- David Haussler (* 1953), Bioinformatiker
- Marcia Tucker (1940–2006), Gründerin des New Museum of Contemporary Art und Kuratorin am Whitney Museum of American Art