Constantin Boden
deutscher Landrat
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Leben und Herkunft
Über die Herkunft und Bildung von Constantin Boden ist nichts bekannt. Von 1959 bis 1963 war er Landrat des Landkreises Prüm,[1] wo er u. a. im Jahr 1959 den Historiker Franz Josef Faas mit der Aufgabe betraute, das „Jahrbuch des Kreises Prüm“ herauszugeben.[2] Von 1964 bis 1970 war er Landrat des Landkreises Mayen, nachdem die Stelle dort 10 Monate lang nicht besetzt war.[3] In seiner Amtszeit trieb Boden, der zugleich der letzte Landrat des Kreises Mayen vor der Auflösung am 7. November 1970 war, den Schul- und Straßenbau voran. In Mayen erfolgte der Neubau der Landwirtschaftsschule und der Realschule, in Andernach der Neubau des Mädchengymnasiums und die Planung des Neubaus der Berufsschule,[4] sowie die Erweiterung des Landratsamtes, der Berufsschule und des Gymnasiums in Mayen.[5] Für seine Verdienste als Landrat wurde er 1971 nach einstimmigem Mayener Stadtratsbeschluss durch Bürgermeister Elmar Vogels mit der Goldenen Verdienstplakette der Stadt Mayen ausgezeichnet.[5]
Boden war Mitglied der katholischen Studentenverbindungen KDStV Bavaria Bonn (seit 1947), KDStV Burgundia München und KDStV Churtrier Trier.[6]