Cornelia Corba

deutsche Schauspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Cornelia Corba (* 9. März 1969 in München), früher auch Cornelia Korba, geborene Cornelia Bayr, ist eine deutsche Schauspielerin.

Cornelia Corba (2014)

Leben

Cornelia Corba bekam ab ihrem fünften Lebensjahr Ballett- und Gitarrenunterricht. Durch ihre Großmutter initiiert hatte Cornelia Corba bereits in ihrer Kindheit mit kleinen Auftritten, bei denen sie sang und tanzte in Altenheimen und sozialen Einrichtungen.[1] Ihre Kindheit verbrachte sie in Krailling[2] wo sie auch die Grundschule besuchte.[3]

Im Alter von zwölf Jahren wurde sie jüngstes Mitglied am Richard-Strauss-Konservatorium München, ihre Studienfächer waren Klavier, Gitarre, Schlagzeug und Gesang. Mit 17 Jahren bekam Corba einen Musicalnachwuchspreis im Berliner Theater des Westens. Sie erhielt ein Stipendium für Musical von Prof. August Everding am Deutschen Theater München.[1] Von 1983 bis 1986 erhielt sie ihre Ausbildung in der Schauspielschule Zerboni, die sie mit einem Bühnendiplom beendete.[4] Sie studierte in London Tanz und Gesang.[5]

1980 hatte sie ihren ersten Fernsehauftritt in der Folge Streifschuß der Fernsehreihe Tatort. 1988 war sie im Kinofilm Goldjunge von Sven Severin das erste Mal auf der großen Leinwand zu sehen. Nach ersten Filmrollen als Kind wurde Corba durch den Kinofilm Nich’ mit Leo mit Jürgen von der Lippe einem breiteren Publikum bekannt. Sie spielte in mehr als 100 Fernseh-Produktionen mit, u. a. in neun Tatorten. Durchgehende Serienrollen spielte sie in den TV-Serien Der Trotzkopf, Moselbrück, Almenrausch und Pulverschnee, Sylvia – Eine Klasse für sich und in über 40 Folgen der TV-Serie Die Rote Meile.

1990 veröffentlichte sie die Singe Baby Youre’ a Miracle, sie wurde von Guido Vitale geschrieben und produziert.[6] Auf der Bühne spielte Corba in über 25 Theaterproduktionen, Klassik, Moderne, Boulevard und Musical (u. a. Kiss Me, Kate, Feuerwerk). 2011 wurde sie als June Carter in dem Johnny-Cash-Musical (Inthega-Preis 2009) an der Komödie im Bayerischen Hof in München mit dem AZ-Stern für Schauspiel und Gesang ausgezeichnet.[7]

Konzerte führten sie vom europäischen Starfestival in Knokke (Belgien) über Amerika bis in die Südsee. Sie setzte sich bei Kirchentagen in Berlin und München mit afrikanischen Volksliedern gegen die Apartheid ein. Sie gibt Chanson- und Weihnachtskonzerte und veröffentlichte die CD Weihnachtslounge.

Corba lebte bis zu dessen Tod im Jahr 2010 mit Thomas Fuchsberger zusammen. Nach dem Tod ihrer älteren Schwester im Jahr 2000 nahm sie deren Sohn im Kleinkindalter bei sich auf und adoptierte ihn.[1] Im Jahr 2009 erhielt sie die Ernennung zur Botschafterin durch die José Carreras Leukämie-Stiftung.[1]

Filmografie (Auswahl)

Bühnenauftritte

  • 2022: Liesl Karlstadt, Isarphilharmonie[8]
  • 2018: Gisela, das Sterntalerkind, Gasteig München[8]
  • 2017: Alexandra – ihre Lieder, ihr Leben, Gasteig München[8]
  • 2016: Corba goes Schlager, Wintertollwood Festival München
  • 2016: Anti Apartheid, Afrikanische Folksängerin, Afrika/Karibik Festival Gauting
  • 2016: Hommage an Alexandra, Classic Open Festival Leipzig
  • 2016: Preis des Ruhms – Alexandra, Sommertollwood Festival München
  • 2015: Belauschte Stadt – Chansonsängerin, Sommertollwood Festival München

Einzelnachweise

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