Cornelia Kerth

deutsche Politikerin (Die Linke) und Verbandsvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Kerth ist ehemalige Juso-Funktionärin.[3] Später war sie als Sozialpädagogin und Lehrerin bei der Hamburger Erwachsenen Bildung e.V. (HEB), einem Institut gegen Analphabetentum, tätig.[4] Bis 1998 war sie Mitglied der SPD.[5] 2005 wurde sie Parteimitglied von Die Linke und trat seither mehrfach als Bundestagskandidatin an, wobei sie 2017 in ihrem Bundestagswahlkreis Hamburg-Wandsbek 9,2 % der Erststimmen erhielt. 2020 trat sie erfolglos für ein Abgeordnetenmandat in der Hamburgischen Bürgerschaft an[6]

Bundesvorsitzende im VVN-BdA

Cornelia Kerth ist Bundesvorsitzende und Sprecherin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA).[7][8] Sie war 2009 Vertreterin einer von 175.500 Bürgern unterstützten und in den Bundestag eingereichten Petition für ein NPD-Verbotsverfahren.[9] 2023 stieß sie eine Debatte über eine Kampagne zum Verbot der AfD an[10][11][12] und steht im Impressum vom Hamburger Ableger „Bündnis gegen Rechts“, einer Initiative, die regelmäßig zu Großdemonstrationen aufruft.[13][14][15]

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

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