Couffo (Fluss)

Fluss in Benin From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Couffo oder Kouffo ist ein Fluss in Togo und Benin.

Schnelle Fakten
Couffo
Kouffo

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Kouffo!/|BW]]
Der Süden Togos und Benins, mit dem Couffo (rechts)

Der Süden Togos und Benins, mit dem Couffo (rechts)

Daten
Lage Benin Benin
Togo Togo
Flusssystem Couffo (Fluss)
Quelle im Südosten Togos, an der Grenze zu Benin
Mündung Bucht von Benin (Atlantischer Ozean)
 17′ 44″ N,  55′ 47″ O

Länge 190 km[1]
Einzugsgebiet 4000 km²[1] (3029 km² in Benin)
Abfluss am Pegel Lanta[1][2][3]
AEo: 1680 km²
MNQ 1961–2000
MQ 1961–2000
Mq 1961–2000
MHQ 1961–2000
0 l/s
5 m³/s
3 l/(s km²)
13,7 m³/s
Durchflossene Seen Ahémé
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Verlauf

Der Fluss hat seine Quellen im Südosten Togos, an der Grenze zu Benin. Er fließt zunächst in südsüdöstliche Richtung und bildet dabei für ein Stück die Grenze zwischen den beiden Staaten. Etwa nach zwei Drittel seines Weges knickt er nach Südsüdwest ab. Kurz vor der Mündung durchfließt er den Ahémé-See. Sein Mündungsgewässer, der Ahoho, teilt sich schließlich mit dem Mono über einen Lagunenkomplex die Mündung in die Bucht von Benin und damit in den Atlantischen Ozean.

Hydrometrie

Die Durchflussmenge des Couffo wurde an der hydrologischen Station Lanta bei knapp der Hälfte des Einzugsgebietes, über die Jahre 1961 bis 2000 gemittelt, gemessen (in m³/s; Werte aus Diagramm abgelesen).[3]

Weitere Informationen Der monatliche mittlere Abfluss des Couffo bei der Station Lanta in m³/s (1961-2000) ...
Der monatliche mittlere Abfluss des Couffo bei der Station Lanta in m³/s (1961-2000)
15
12,5
10
7,5
5
2,5
0
0
Jan.
0
Feb.
0,2
März
1,1
Apr.
1,2
Mai
6,1
Juni
13,2
Juli
11,5
Aug.
13,7
Sep.
10
Okt.
2,3
Nov.
0,3
Dez.
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Mono-Couffo-Lagunen-Komplex

Der Mono als auch der Couffo münden in der Küstenlagune von Benin, die am Bouche du Roi ins Meer mündet. Im Westen verbindet der schmale M’baga-Kanal dies mit dem togoischen Lagunensystem, das am Passe d’Aného zum Meer hin offen ist. Dieses schmale, parallel zur Küste verlaufenden Gewässer kommuniziert mit zwei großen Brackseen, dem Ahémé-See und dem Togosee.

Die Lagunenöffnungen zum Meer waren, je nach Abfluss, geöffnet oder zum Teil sogar über Jahre geschlossen. Seit 1987 ist die Lagune am Bouche du Roi permanent geöffnet, wodurch sich ein stabiles Ökosystem einstellen konnte. Seither gibt es weniger Überschwemmungen. Der Salzgehalt in der Lagune beträgt in der Trockenzeit zwischen 10 und 25 g/l und sinkt selten unter 5 g/l.[4]

Einzelnachweise

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