Crema fritta

frittierte Süßspeise From Wikipedia, the free encyclopedia

Crema fritta (auch cremini fritti) ist eine frittierte Süßspeise mit Tradition in verschiedenen italienischen Regionen. Sie wird je nach Tradition als Vorspeise, Beilage oder Dessert serviert. Die „frittierte Creme“ besteht aus quadratischen oder rautenförmigen Würfeln aus fester Pudding- bzw. Vanillecreme, die außen knusprig sind und innen cremig bleiben.

Zubereitung

Für die Zubereitung der frittierten Puddingwürfel wird zunächst eine besonders feste Puddingcreme gekocht. Damit sie leicht geschnitten werden kann, sollte sie vollständig ausgekühlt sein. Die Stücke werden anschließend paniert und in heißem Öl frittiert. Sie werden gewöhnlich warm serviert.

Je nach Variante wird die Creme mit oder ohne Vanille zubereitet. Außerdem können die Puddingwürfel aus Mehl oder aus Maisstärke hergestellt werden, sodass auch eine glutenfreie Version möglich ist.

Regionale Varianten

In den Marken und in der Emilia-Romagna wird die „frittierte Creme“ traditionell als Vorspeise oder als Beilage zum typischen „fritto misto“, einem klassischen Frittierteller-Mix, serviert.

In Venedig hingegen werden die frittierten Puddingwürfel oft mit Puderzucker bestreut und hauptsächlich als Dessert gegessen. Sie sind vor allem während des Karnevals in der Zeit vom 17. Januar, dem Antoniustag, bis zum Karnevalsdienstag in vielen Konditoreien, Bäckereien und in den Bacari (typischen venezianischen Weinstuben) zu finden.

Literatur

  • Emiko Davies: Bàcari e Cicchetti: 55 köstliche Kleinigkeiten aus der venezianischen Küche. Christian Verlag GmbH, 2022, ISBN 978-3-95961-690-4 (240 S.).
  • Pellegrino Artusi: Die klassische italienische Kochkunst. Hrsg.: Katrin Korch, Claudia Theis-Passaro. Christian Verlag GmbH, 2023, ISBN 978-3-95961-650-8 (576 S.).


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