Cremitz

Gemeindeteil der Stadt Gefrees im Landkreis Münchberg (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Geografie

Das ehemalige Dorf lag auf einer Höhe von 512 m ü. NHN am Südhang des Putzenbergs (597 m ü. NHN) mit dem Luitpolddenkmal. Im Norden floss der Kornbach, ein linker Zufluss des Lübnitzbachs. Eine Straße, die jetzige Staatsstraße 2180 führte nach Gefrees (0,4 km nordwestlich) bzw. nach Knopfhammer (2,4 km östlich).[1] Heute ist der Ort in einem Neubaugebiet von Gefrees aufgegangen.[2]

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Cremitz aus drei Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Gefrees zu. Das Amt Stein war Grundherr der drei Halbhöfe.[3]

Von 1797 bis 1810 unterstand Cremitz dem Justiz- und Kammeramt Gefrees. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Cremitz dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Metzlersreuth und der zugleich entstandenen Munizipalgemeinde Gefrees zugewiesen.[4][5]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001812001819001861001871001885001900001925001950001961
Einwohner 232320222315133 * *
Häuser[6] 34218 * *
Quelle [4][7][8][9][10][11][12][13][14]
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Ort wird zu Gefrees gerechnet.

Religion

Cremitz ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Gefrees) gepfarrt.[3][14]

Literatur

Fußnoten

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