Culmitzhammer
Straße in Naila, Landkreis Hof, Oberfranken, Bayern, Deutschland
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Culmitzhammer ist ein Gemeindeteil der Stadt Naila im oberfränkischen Landkreis Hof in Bayern.[2] Culmitzhammer liegt in der Gemarkung Culmitz.[3]
Culmitzhammer Stadt Naila | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 18′ N, 11° 41′ O |
| Höhe: | 552 m ü. NHN |
| Einwohner: | 11 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95119 |
| Vorwahl: | 09282 |
Lage von Culmitzhammer in Naila | |
Geografie
Geschichte
1520 wurde ein „Plechschmidts Hammer unter Culmitz“ erwähnt. Wolf und Wilhelm von Wildenstein wurden mit diesem belehnt. 1615 wurde zudem eine Mühle mit Mahl- und Schneidgang erwähnt. 1686 besaßen die Herren von Waldeck zu Oberzopten diese Anwesen.[5] Culmitzhammer gehörte zur Realgemeinde Culmitz. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Culmitzhammer aus vier Anwesen (3 Gütlein, 1 Hammer). Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bayreuthische Vogteiamt Naila. Das Rittergut Culmitz-Döbrastöcken war Grundherr sämtlicher Anwesen.[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand Culmitzhammer dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Culmitzhammer dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Culmitz[7] und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Culmitz zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Culmitzhammer am 1. Juli 1971 nach Naila eingemeindet.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Culmitzhammer ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Naila gepfarrt.[6][16]
Literatur
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 72.
- Matthias Körner: Kooperation – Koexistenz – Konkurrenz: Herrschaftskräfte und Herrschaftsformen im Raum Naila vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches. Dissertation. Erlangen 2010, DNB 1066268703 (PDF; 6,4 MB).
Weblinks
- Culmitzhammer in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 8. Mai 2025.
- Culmitzhammer in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 8. Mai 2025.
- Culmitzhammer im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 8. Mai 2025.
