Cuminaldehyd

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Cuminaldehyd (4-Isopropylbenzaldehyd) leitet sich strukturell von Benzaldehyd bzw. Cumol (Isopropylbenzol) ab und gehört zur großen Stoffgruppe der Terpene.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Cuminaldehyd
Allgemeines
Name Cuminaldehyd
Andere Namen
  • 4-Isopropylbenzaldehyd
  • p-Isopropylbenzaldehyd
  • Cuminal
Summenformel C10H12O
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 122-03-2
EG-Nummer 204-516-9
ECHA-InfoCard 100.004.107
PubChem 326
ChemSpider 21106431
Wikidata Q419952
Eigenschaften
Molare Masse 148,20 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,977 g·cm−3 (25 °C)[1]

Siedepunkt

235–236 °C[1]

Brechungsindex

1,529 (20 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302315319335
P: 261305+351+338[1]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
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Vorkommen

Die Kümmelsamen sind reich an ätherischen Ölen

Es ist ein Bestandteil ätherischer Öle aus Sternanis,[2] Eukalyptus, Myrrhe, Kassia, Kümmel und anderer Arten. Es besitzt einen angenehmen Geruch und wird kommerziell in Parfums und anderen Kosmetika verwendet.

Herstellung

Cuminaldehyd kann synthetisch durch die Reduktion von 4-Isopropylbenzoylchlorid oder durch Formylierung von Cumol hergestellt werden.

Eigenschaften

Cuminaldehyd ist der biologisch aktive Bestandteil des Kernöls von Kreuzkümmel (Cuminum cyminum). Die aus diesen Samen gewonnenen Substanzen besitzen bei Ratten in vitro eine hemmende Wirkung der Aldosereduktase und der Alpha-Glucosidase. Diese hemmende Wirkung deutet auf eine potenzielle Anwendung als Antidiabetikum hin.[3] Das Terpenoid Cuminaldehyd erfährt bei der Biotransformation in Säugetieren meist Reduktion aber nicht Oxidation.[4] Es gehört zu den flüchtigen Verbindungen des Kreuzkümmelaromas und lässt sich in Spuren in Blut und Milch von Schafen nachweisen, deren Futter u. a. Kreuzkümmelsamen zugesetzt wurden.[5]

Siehe auch

Einzelnachweise

Literatur

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