DEV-Pokal
ehemaliger Eishockey-Pokalwettbewerb in Deutschland
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Der DEV-Pokal war ein Eishockeywettbewerb, der 1958 im Rahmen der Eishockey-Oberliga sowie zwischen 1966 und 1968 im Rahmen der Eishockey-Bundesliga ausgespielt wurde. Der ursprüngliche Wettbewerb 1957/58 wurde vom Deutschen Eissport-Verband ausgetragen, ab der Saison 1962/63[1] wurde der Pokal erneut ausgespielt und ab 1963 vom gegründeten Deutschen Eishockey-Bund organisiert. Der alte Name wurde übernommen, obwohl der DEV inzwischen alle Kompetenzen im Eishockeybereich an den DEB übertragen hatte. Allerdings wurde in der Berichterstattung der Presse auch der Begriff "DEB-Pokal" verwendet.[2][3]
Geschichte und Modus
In der Saison 1957/58 wurde der DEV-Pokal zwischen den sechs Mannschaften der Oberliga ausgetragen, die sich nicht für die Finalrunde qualifiziert hatten, ausgespielt. Erster Titelträger war Preussen Krefeld.
Ab der Saison 1962/63 wurde DEV-Pokal-Sieger unter den Teilnehmern der Bundesliga-Abstiegsrunde ermittelt. Die Wiedereinführung des Wettbewerbs war im Rahmen der Reformmaßnahmen der Liga, welche den Saisonverlauf spannender machen sollten, beschlossen worden. Da der SC Riessersee sowie Preussen Krefeld am Ende der Doppelrunde im Jahr 1966 punktgleich auf dem ersten Platz lagen, wurde der Gewinner in einem Entscheidungsspiel ermittelt, welches schließlich der SC Riessersee mit 6:4 gewinnen konnte. In den folgenden zwei Jahren wurde der DEV-Pokalsieger zwischen den beiden Erstplatzierten der Relegationsrunden West und Süd ausgespielt. 1968 wurde letztmals ein Sieger in diesem Format ermittelt. Zur Saison 1968/69 veranstaltete der DEB erstmals einen Pokalwettbewerb im klassischen K.o.-Modus mit Hin- und Rückspiel, der allerdings mangels Interesse der Vereine nach nur einer Saison wieder eingestellt wurde. Auch bei diesem Wettbewerb schwankte der Name in der Berichterstattung zwischen DEB-Pokal und Deutscher Eishockey-Pokal.