Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde

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Die Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde e. V. (DGfZ) ist eine Fachgesellschaft, die sich als tierartenübergreifendes Bindeglied auf dem Gebiet der Nutztierwissenschaften versteht, indem sie Wissenschaft, Verwaltung und Praxis einschließlich der vor- und nachgelagerten Stufen verbindet; sie ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter.[1][2][3]

Gründung1905
SitzBonn
ZweckFachgesellschaft für Nutztierwissenschaften
Schnelle Fakten Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ), Rechtsform ...
Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde
(DGfZ)
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1905
Sitz Bonn
Zweck Fachgesellschaft für Nutztierwissenschaften
Vorsitz Erwin Hasenpusch
Website www.dgfz-bonn.de
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Aufgaben und Struktur

Die DGfZ wurde 1905 als gemeinnütziger Verein gegründet und hat ihren Sitz in Bonn. Die Vereinigung ist offizieller Vertreter Deutschlands bei der Europäischen Vereinigung für Tierproduktion (EVT) und wird deshalb vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell gefördert.[4]

Das Publikationsorgan ist die Zeitschrift Züchtungskunde, die im Ulmer Verlag erscheint.[5][6][7][8] Darüber hinaus werden in Fachtagungen, bei Vortragsveranstaltungen und Workshops europäische Forschungsergebnisse diskutiert und Marktanalysen erarbeitet.[9]

Als Arbeitsgruppen sind tätig:

  • der genetisch-statistische Ausschuss
  • der Fachbeirat tiergenetische Ressourcen
  • die Arbeitsgruppe Lebensmittel tierischer Herkunft
  • der Redaktionsausschuss und die Schriftleitung der Zeitschrift Züchtungskunde.

Durch Stipendien und Fördergelder werden Studenten der Tierwissenschaften gefördert. Personen, die sich um die Nutztierwissenschaft und Veterinärmedizin verdient gemacht haben, werden mit der Hermann-von-Nathusius-Medaille, der Adolf-Köppe-Nadel (benannt nach Adolf Köppe) oder der Ehrenmitgliedschaft der DGfZ geehrt.[10][11]

Ehrenmitglieder

Einzelnachweise

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