DJ Aligator

iranisch-dänischer DJ und Musikproduzent From Wikipedia, the free encyclopedia

Ali Asghar Movasat (* 10. März 1975 in Teheran), bekannt als DJ Aligator, ist ein iranisch-dänischer DJ und Musikproduzent.

Leben

Movasats musikalische Begabung wurde bereits in seiner Kindheit in Teheran gefördert. Im Alter von dreizehn Jahren zog er nach Kopenhagen zu seiner älteren Schwester. Dort besuchte er Einführungskurse in klassische Musik und Jazz und nahm nach dem Highschoolabschluss am Rhythmus-Programm des Königlich Dänischen Konservatoriums teil. Er kaufte dann ein Mischpult und weitere Ausrüstung und begann zu dessen Finanzierung als DJ in einem Nachtclub zu arbeiten.

Dort traf er den Musiker René Dif, mit dem er die Eurodance­gruppe Factual Beat gründete. Nachdem beide 1995 ein wenig erfolgreiches Album produziert hatten, trennten sie sich, und Movasat begann, als Produzent zu arbeiten, u. a. für die Eurodancegruppe Zoom. 1999 entstand sein The Whistle Song, den er unter dem Namen DJ Aligator Project bei Kenneth Bagers Flex Records veröffentlichte. Er wurde in Dänemark zweihunderttausendmal verkauft und gewann damit viermal Platin. Der Song erschien auch auf seinem ersten Album Payback Time (2002) und wurde international erfolgreich; u. a. belegte er den fünften Platz bei der UK Single Chart. 2022 übernahm Steve Aoki den Song mit Timmy Trumpet auf seinem Album HiROQUEST: Genesis.[1]

Von Movasats zweitem Album The Sound of Scandinavia, das 2002 auf Platz 3 der dänischen Albumcharts startete, wurden weltweit 2.000.000 Kopien verkauft. Mit ihm gewann er Preise bei den dänischen Musik- und Dance-Awards und den russischen Musikawards und wurde für die MTV Europe Music Awards nominiert.

Diskografie

Alben

Weitere Informationen Jahr, Titel ...
Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DK
2000 Payback Time DK17
Gold
Gold
[3]
(13 Wo.)DK
2002 The Sound of Scandinavia DK3
Gold
Gold
[4]
(15 Wo.)DK
2005 Music Is My Language DK39
(1 Wo.)DK
Erstveröffentlichung: 15. April 2005
2009 Kiss my B-Ass DK33
(2 Wo.)DK
Erstveröffentlichung: 22. November 2009
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Weitere Alben

  • 2012: Next Level

Singles

Weitere Informationen Jahr, Titel Album ...
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[2][5]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DK
2001 Doggy Style
DK10
(5 Wo.)DK
2002 Stomp!
The Sound of Scandinavia
DK1
(15 Wo.)DK
I Like To Move It
The Sound of Scandinavia
DK2
(9 Wo.)DK
Dreams
The Sound of Scandinavia
DK15
(3 Wo.)DK
2004 Davaj davaj
Music Is My Language
DK7
(11 Wo.)DK
2005 Protect Your Ears
Music Is My Language
DK4
(6 Wo.)DK
Music Is My Language
Music Is My Language
DK11
(3 Wo.)DK
mit Arash
2010 Gi’ det til dig
DK33
(1 Wo.)DK
feat. Jinks
2023 Fløjt’ne
DK9
Platin
Platin

(3 Wo.)DK
Tessa feat. KIDD & DJ Aligator
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Weitere Singles

  • 2000: The Whistle Song (DK: Platin (2001)Platin (2001) [6] + DK: Gold (2023)Gold (2023) )

Quellen

Einzelnachweise

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