DNL 2015/16

16. Spielzeit seit Gründung der Deutschen Nachwuchsliga From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Saison 2015/16 war die 16. Spielzeit seit Gründung der Deutschen Nachwuchsliga, der höchsten Nachwuchsliga im deutschen Eishockey. Nachdem im Vorjahr ein neuer Modus mit zwei regional aufgeteilten Vorrunden-Gruppen getestet wurde, kehrte die Liga wieder zu einer eingleisigen Hauptrunde zurück.

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Deutsche Nachwuchsliga
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Meister: Jungadler Mannheim
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Teilnehmer und Modus

Standorte der Vereine der DNL der Saison 2015/16

Das Teilnehmerfeld ist unverändert zur Vorsaison, da alle Teams den Klassenerhalt erreichten.

Modus

Für einen Sieg nach der regulären Spielzeit werden einer Mannschaft drei Punkte gutgeschrieben, ist die Partie nach 60 Minuten unentschieden, erhielten beide Teams einen Punkt, dem Sieger der fünfminütigen Verlängerung (nur mit vier gegen vier Feldspielern) beziehungsweise nach einem nötigen Penaltyschießen wird ein weiterer Punkt gutgeschrieben. Verliert eine Mannschaft in der regulären Spielzeit, erhält sie keine Punkte. Zunächst wird in der Hauptrunde eine Doppelrunde jeder gegen jeden gespielt (44 Spiele pro Mannschaft). Die nach dem Abschluss der Hauptrunde auf den Plätzen 1 und 2 liegenden Mannschaften sind automatisch für das Endturnier um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die Platzierten 3 bis 10 ermitteln in einer Play-off-Runde (Best of three) vier weitere Teilnehmer für dieses Endturnier. Für die Mannschaften, die nach der Hauptrunde die Plätze 11 und 12 belegen, ist die Saison beendet.

Stadien

Hauptrunde

Die beiden Erstplatzierten sind direkt für das Endturnier um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die Mannschaften auf den Plätzen 3 bis 10 nehmen an einer Play-off-Runde teil um die weiteren vier Teilnehmer des Endturniers zu ermitteln. Für die Plätze 11 und 12 ist die Saison beendet.

Weitere Informationen Pl., Mannschaft ...
Pl. Mannschaft Sp S OTS PSS OTN PSN N Pkt Tore
1.Jungadler Mannheim (M)444000004120221:74
2.Kölner EC443422114112208:89
3.Eisbären Juniors Berlin442320421379155:122
4.EC Bad Tölz442131211674155:120
5.ESV Kaufbeuren442111321672137:145
6.EV Regensburg442032111772124:116
7.Düsseldorfer EG441832031867139:125
8.Krefelder EV441402412351142:167
9.Starbulls Rosenheim441213112646111:168
10.EV Landshut441133012646107:154
11.Augsburger EV4481022313095:199
12.HSV Young Freezers4461021342382:197
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Abkürzungen: Sp. = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung, PSS = Siege nach Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung, PSN = Niederlagen nach Penaltyschießen, N = Niederlagen, Pkt = Gesamtpunkte, T = Tore, GT = Gegentore, Str. = Strafminuten, M = Meister, N = Neuling (Aufsteiger); Endrunde, Endrunden-Qualifikation, Saison beendet

Endrunden-Qualifikation

Acht Teams spielten die letzten vier Teilnehmer (im Modus Best-of-Three) an der Endrunde aus.[1]

  • Eisbären Juniors (3.) vs. EV Landshut (10.) 2:0
  • EC Bad Tölz (4.) vs. Star Bulls Rosenheim (9.) 2:1
  • ESV Kaufbeuren (5.) vs. Krefelder EV (8.) 1:2
  • EV Regensburg (6.) vs. Düsseldorfer EG (7.) 1:2

Endrunde

Der Deutsche Eishockey Bund richtete das Endturnier um die DNL-Meisterschaft erstmals vom 20. bis 24. März 2016 im Sportforum Berlin aus.[2] Zunächst wurden in zwei Gruppen die vier Teilnehmer am Halbfinale ausgespielt,[3] bevor in den Finalspielen der deutsche Meister ermittelt wurde.[4]

Gruppe A

Weitere Informationen Pl., Mannschaft ...
Pl. Mannschaft Sp S OTS OTN N Tore Pkt
1.EC Bad Tölz2200010:26
2.Jungadler Mannheim210018:73
3.Krefelder EV 1981200024:130
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Gruppe B

Weitere Informationen Pl., Mannschaft ...
Pl. Mannschaft Sp S OTS OTN N Tore Pkt
1.Kölner EC211007:25
2.Eisbären Juniors Berlin210106:44
3.Düsseldorfer EG200023:100
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Halbfinale

  • EC Bad Tölz – Eisbären Juniors Berlin 1:2 n.V. (0:1, 0:0, 1:0, 0:1)
  • Kölner EC – Jungadler Mannheim 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)

Finale

  • Eisbären Juniors Berlin – Jungadler Mannheim 3:5 (0:1, 2:1, 1:3)

Leon Gawanke (Eisbären) wurde als wertvollster Spieler des Endturniers ausgezeichnet, Topscorer wurden die beiden Jungadler Julian Napravnik (5 Tore, 1 Vorlage) und Valentin Kopp (1 Tore, 5 Torvorlagen).

Einzelnachweise

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