DVV-Pokal
deutscher Pokalwettbewerb im Volleyball
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Der DVV-Pokal ist der nationale Pokalwettbewerb des deutschen Volleyballs. Der Veranstalter war bis einschl. 2022 der Deutsche Volleyball-Verband (DVV). Aufgrund der Insolvenz der DVV eigenen Marketingtochter DVS führt seit 2023 die Volleyball-Bundesliga GmbH (VBL) als Veranstalter in Zusammenarbeit mit dem DVV durch. Die Endspiele werden seit 2016 in der SAP Arena in Mannheim ausgetragen. 2026 gewann die SVG Lüneburg im Endspiel gegen den VfB Friedrichshafen ihren ersten Titel. Bei den Frauen siegte der VfB 91 Suhl im Finale gegen Allianz MTV Stuttgart.


Aktueller Modus
Die Bundesligisten sind automatisch für das Achtelfinale qualifiziert. In dieser ersten Hauptrunde stehen außerdem die Sieger der Qualifikation. Die Qualifikation wird in acht regionalen Wettbewerben (Nord, Nordwest, Nordost, West, Ost, Südwest, Südost, Süd) ausgespielt, deren Sieger die Teilnehmer an der Hauptrunde ausspielen. Der Wettbewerb wird im K.-o.-System bis zum Finale fortgesetzt. In den ersten beiden Runden hat jeweils die Mannschaft aus der niedrigeren Klasse Heimrecht. Die Teams des VC Olympia Berlin, in denen die Junioren-Nationalmannschaften spielen, nehmen nicht am DVV-Pokal teil.
Geschichte

Der DVV-Pokal wird seit 1973 ausgetragen. Sein ostdeutsches Pendant war der FDGB-Pokal unter Leitung des Deutschen Sportverband Volleyball der DDR (DSVB), der zwischen 1953 und 1991 durchgeführt wurde.
Von 2006 bis 2015 fanden die Endspiele im Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westf.) statt. Im April 2015 verkündete der DVV, dass es einen neuen Austragungsort gibt.[1] Seit dem 28. Februar 2016 finden die Endspiele in der SAP Arena in Mannheim statt.[2] Im März 2018 einigten sich der Deutsche Volleyball-Verband, die Volleyball-Bundesliga und die Betreiber der SAP Arena auf die Verlängerung des zwei Jahre laufenden Vertrages um zwei weitere Jahre bis 2020.[3] Der 2020 auslaufende Vertrag wurde im Februar des Jahres bis mindestens 2025 verlängert.[4]
Seit dem DVV-Pokal 2025/26 findet das Pokalfinale auf Wunsch der Clubs an einem Samstag und nicht wie bislang an einem Sonntag statt, verbunden mit dem Wunsch, die Auslastung zu erhöhen.[5]
Ab 2027 wird das Finale in der Lanxess Arena in Köln ausgetragen, die mit bis zu 20.000 Zuschauern eine deutlich größere Kapazität als die SAP Arena hat.[6] Außerdem ist bereits ab dem DVV-Pokalfinale 2026 das Stuttgarter IT-Beratungsunternehmen zoi Namenspartner der Veranstaltung.[6]
Pokalsieger
Zuschauerzahlen SAP Arena
Von 2016 bis 2026 wurden die Pokalfinals in der SAP Arena in Mannheim ausgetragen. Zuvor fanden die Endspiele in der OWL Arena (ehemals Gerry-Weber-Stadion) in Halle/Westfalen statt. Bis zum Jahre 2022 wurde das Finale von der DVS, einer Vermarktungstochter des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) durchgeführt. Das Unternehmen ging jedoch wegen Zahlungsunfähigkeit im Jahre 2022 in die Insolvenz, weshalb das Finale nun von der Volleyball-Bundesliga (VBL) in Zusammenarbeit mit dem DVV veranstaltet wird. Bei der letzten Ausgabe in Mannheim im Jahr 2026 war die SAP Arena mit 12.508 Zuschauern erstmals ausverkauft.[7]
| Jahr | Zuschauer |
|---|---|
| 2016 | 12.000 |
| 2017 | 10.000 |
| 2018 | 11.354 |
| 2019 | 10.287 |
| 2020 | 10.689 |
| 2021 | 0 (keine Zuschauer zugelassen wegen Corona-Pandemie) |
| 2022 | 3.425 |
| 2023 | 9.175 |
| 2024 | 10.887 |
| 2025 | 10.267 |
| 2026 | 12.508 |