Daniel Beckmann

deutscher Organist From Wikipedia, the free encyclopedia

Daniel Beckmann (* 6. Mai 1980 in Attendorn) ist ein deutscher Organist und Hochschullehrer.

Daniel Beckmann, Domorganist im Mainzer Dom (2019).

Leben

Beckmann wuchs in Lennestadt auf. Schon als Jugendlicher spielte er jede Woche in bis zu vier Sonntagsmessen die Orgel und ließ sich zum nebenamtlichen Kirchenmusiker ausbilden.[1] Parallel zum Abitur am Gymnasium Maria Königin und dem Zivildienst studierte er als Jungstudent[1] katholische Kirchenmusik und Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik in Detmold (Orgel bei Gerhard Weinberger[2]). Er legte das A-Examen ab. Des Weiteren absolvierte er die künstlerische Reifeprüfung und das Konzertexamen mit dem Prädikat „mit Auszeichnung bestanden“ (dreistufige Bewertungsskala: „mit Auszeichnung bestanden“, „bestanden“ und „nicht bestanden“).[3]

2005 erhielt er ein Stipendium des Deutschen Musikrats und wurde in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. 2009 wurde er mit dem ersten Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Saint-Maurice/Schweiz ausgezeichnet.

Von 2006 bis 2010 wirkte er als Dekanatskirchenmusiker des Erzbistums Paderborn für das Stadtdekanat Paderborn. 2010 wurde er als Nachfolger von Albert Schönberger zum Domorganisten am Mainzer Dom berufen.[4] 2016 wurde er zum Honorarprofessor an der Hochschule für Musik Mainz ernannt.[5]

Tondokumente

Tonträger

  • Daniel Beckmann spielt Liszt, Mozart, Mendelssohn. CD, IFO 2012.
  • César Franck: Trois pièces pour grand orgue – Die sieben letzten Worte Christi am Kreuz. Mit dem Mainzer Domchor und dem Mainzer Domorchester. CD, Rondeau, 2015.
  • Robert Schumann: Complete works for pedal piano or organ. CD, Organ, Mainz 2020.

Videografie bei YouTube (Auswahl)

Einzelnachweise

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