Daniel Hausig
Schweizer Künstler und Fotograf, Professor in Saarbrücken
From Wikipedia, the free encyclopedia
Daniel Hausig (* 1959 in Kreuzlingen) ist ein Schweizer Künstler und Hochschullehrer mit dem Schwerpunkt Licht-, Foto- und Installationskunst sowie Intermedia.[1][2]
Leben und Werk
Daniel Hausig studierte an der Schule für Gestalten Bern Restaurierung sowie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg Freie Kunst.[3] Von 1989 bis 1992 war er Mitglied der Schweizer Künstlergruppe Projekt Querschnitt der u. a. auch Lorenz Spring, Stefan Haenni, Dominik Stauch und Peter Wüthrich angehörten. Von 1999 bis 2025 war er Professor für Licht und Intermedia an der Hochschule der Bildenden Künste Saar und in verschiedenen Forschungszusammenhängen zur Lichtkunst tätig. In seinem Lehrgebiet entwickelt er Projekte, die die Weiterführung der Malerei mit alternativen Mitteln erforschen und die Licht als Material und Medium untersuchen. Die Spannbreite der Projekte reicht von großflächigem Video-Projektion-Mapping im öffentlichen Raum über fotografische Recherchen zur Ortsspezifik bis zu Ausstellungen mit Lichtinstallationen in Museen. Hausig betreibt seit 2015 die Datenbank Light in Fine Arts (LIFA) an der HBK Saar und ist zudem Mitinitiator des internationalen Forschungsprojekts LIFA, eines Netzwerks im Bereich des Mediums Licht. Hausig gewinnt den deutschen Lichtkunstpreis 2026.[4] Seit 2014 wird der Preis der Robert Simon Kunststiftung alle zwei Jahre im Kunstmuseum Celle vergeben. Zu den bisherigen Ausgezeichneten gehören u. a. Otto Piene, Mischa Kuball und Brigitte Kowanz.
Ausstellungen (Auswahl)

- 2024: Daniel Hausig. Sunset Guest House, Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken
- 2016: Installation „Metamere Farben“ im Rahmen der Ausstellung SWITCH, Zentrum für Internationale Lichtkunst, Unna[5]
- 2014: Lichtinstallation „Farbdepesche“, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
- 2008/2013: Installation „Schwimmreifen“, Kunsthalle Arbon, Arbon[6]
- 2008/2009: Installation „licht.bad“, Kunstmuseum Heidenheim[7]
- 2006/2007: Ausstellungsbeteiligung „On/Off“ mit Christina Kubisch, Antonia Low, Tobias Rehberger, Veit Stratmann im Saarland Museum, Saarbrücken[8]
- 2005/2006: Ausstellungsbeteiligung „Lichtkunst aus Kunstlicht“, Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM), Karlsruhe[9]
- 2002: Lichtinstallation „Anleitung zum Stromdiebstahl“, Lichtrouten Lüdenscheid
- 2000: Installation „Boxenstop“, Lichtparcours, Braunschweig[10]
- 1991: Kunsthalle Erfurt, Querschnitt – Junge Kunst aus dem Kanton Bern
Publikationen
- Kunstmuseum Celle (Hg.): Scheinwerfer – Lichtkunst in Deutschland im 21. Jahrhundert. Kerber Verlag Bielefeld 2015. ISBN 978-3-7356-0056-1.
- xm:lab: Intermediäre Positionen zwischen Malerei und Mapping – Light_Act_Project Berliner Promenade 2014. HBKsaar Saarbrücken 2014.
- Farblicht-Räume. Kettler Verlag Dortmund 2010. ISBN 978-3-86206-006-1.
Presse
- Sonja Fröhlich: Lichtgestalt(er) am Landesmuseum / Der Schweizer Kunstprofessor Daniel Hausig signalisiert mit seiner Installation „Farbdepeche“ im Landesmuseum den baldigen Beginn der Ausstellungen zur Personalunion. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 15. Januar 2014 (haz.de), abgerufen am 20. Mai 2014