Danke für Nichts
Film von Stella Marie Markert (2025)
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Danke für Nichts (internationaler Titel: Thanks for Nothing) ist eine deutsche Tragikomödie von Stella Marie Markert. Die Weltpremiere fand beim Filmfest München 2025 in der Sektion Neues Deutsches Kino statt,[2] die internationale Premiere beim Tallinn Black Nights Film Festival.[3] Kinostart in Deutschland war am 23. Oktober 2025.[4]
| Film | |
| Titel | Danke für Nichts |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 108 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Schiwago Film, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF |
| Stab | |
| Regie | Stella Marie Markert |
| Drehbuch | Stella Marie Markert |
| Produktion | Marcos Kantis, Martin Lehwald, Luc Vincent Hinrichsen |
| Musik | Rosa Lee Luna Markert |
| Kamera | Edgar Fischnaller, Jonas Kolahdoozan |
| Schnitt | Vreni Sarnes |
| Besetzung | |
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Handlung
Katharina, Ricky, Malou und Victoria haben sich in einem betreuten Wohnprojekt mit Hilfe ihres Sozialarbeiters Ballack eine Welt geschaffen ohne Eltern, Schule oder Pflichten. Doch Katharinas Suizidversuche bedrohen ihr fragiles Paradies: Sollte sie erneut erwischt werden, verlieren alle vier ihr Zuhause. Während Katharina entschlossen ist, vor ihrem 18. Geburtstag zu sterben, setzen ihre Freundinnen alles daran, sie zu schützen und das Jugendamt hinters Licht zu führen.[5]
Produktion
Das Coming-of-Age-Drama wurde von Schiwago Film in Koproduktion mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und dem ZDF (Das kleine Fernsehspiel) produziert. Regie führte Stella Marie Markert, die auch das Drehbuch schrieb. Der Film entstand mit Fördermitteln des Medienboard Berlin-Brandenburg und in Zusammenarbeit mit der Young Talent Foundation Berlin und wird in Deutschland von Four Guys Film Distribution vertrieben.[6]
Rezeption
Laut dem Spiegel erzählt Danke für Nichts intelligent und witzig vom Erwachsenwerden und von fröhlichen und traurigen Versuchen der Rebellion. Als Komödie sei die grell-lustige Komödie radikal unrealistisch und manchmal aufgekratzt zynisch – und vermutlich gerade deshalb ein rasantes, rumpeliges Vergnügen. Der Autor Wolfgang Höbel lobt Markerts Spielfilmdebüt als intelligentes junges deutsches Kino.[7]
Die Zeit beschreibt Danke für Nichts als bemerkenswertes Debüt und sehr lustigen Film, zieht Vergleiche zu The Virgin Suicides von Sofia Coppola und lobt Markerts schwärmerische Bilder.[8]
Die Berliner Morgenpost schreibt: „Danke für Nichts ist ein Film voller Ecken und Kanten, die dieses Regiedebüt von Stella Marie Markert gerade so außergewöhnlich machen. Stark inszeniert, stark gespielt: Danke für alles!“[9]
Björn Schneider lobt auf Filmstarts.de Markerts Humor, das Gespür für das Milieu und ihr Feingefühl im Umgang mit dem Thema Suizid und sieht in Danke für Nichts eines der besten Debüts des Jahres.[10]
Beim Filmfest München war der Film in sieben Kategorien nominiert für den Förderpreis Neues Deutsches Kino.[11] Bei der Filmkunstmesse Leipzig wurde der Film mit dem Preis der Jugendjury ausgezeichnet.[12] Beim renommierten Nachwuchspreis First Steps Award gewann Danke für Nichts den Big Audience Award.[13]