Dattelhof
Ortsteil des Marktes Dürrwangen
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Dattelhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Dürrwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Dattelhof liegt in der Gemarkung Haslach.[3]
Dattelhof Markt Dürrwangen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 6′ N, 10° 25′ O |
| Höhe: | 442 m ü. NHN |
| Einwohner: | 5 (2017)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 |
| Postleitzahl: | 91602 |
| Vorwahl: | 09856 |
Geografie
Geschichte
Die Fraisch war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen und dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es eine Untertansfamilie, die auf dem Hofgütlein saß. Grundherr des Anwesens war das Obervogteiamt Dinkelsbühl des Deutschen Ordens.[5][6][7] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.[8]
Infolge des Gemeindeedikts wurde Dattelhof 1809 dem Steuerdistrikt Dürrwangen und der Ruralgemeinde Halsbach zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde dieser in die neu gebildete Ruralgemeinde Haslach umgemeindet.[9] Am 1. Mai 1978 wurde Dattelhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dürrwangen eingegliedert.[10]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Halsbach) gepfarrt.[5] Die Protestanten sind nach Zur Lieben Frau (Dorfkemmathen) gepfarrt.[20]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Dattelhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 577 (Digitalisat).
- Teresa Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 40). Michael Laßleben, Kallmünz 2018, ISBN 978-3-7696-6562-8.
Weblinks
- Dattelhof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 26. November 2021.
- Dattelhof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. September 2019.
- Dattelhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 15. April 2025.