David Grafton

US-amerikanischer Filmtechniker und Konstrukteur From Wikipedia, the free encyclopedia

David A. Grafton (* 1924) ist ein US-amerikanischer Filmtechniker und Konstrukteur britischer Herkunft.

Geboren in England, wanderte er 1953 in die Vereinigten Staaten aus. Er entwickelte elektrooptische Systeme für Firmen wie IBM, NCR, EG&G und Xerox. In den 1970er Jahren wurde er auch für die Filmindustrie tätig und entwickelte spezielle Linsen für optische Printer, die die nahtlose Zusammenführung mehrerer Bilder aus verschiedenen Quellen ermöglichten. Hierbei kam es zur Zusammenarbeit mit Industrial Light & Magic und den ehemaligen Boss Film Studios, gegründet 1983 von Richard Edlund. Mit seiner Arbeit war er bei den ersten beiden Teilen der Star-Wars-Trilogie und dem Science-Fiction-Film Blade Runner tätig.[1]

Bei der Oscarverleihung 1981 wurde Grafton mit einem Academy Scientific & Engineering Award „für das optische Design und die Konstruktion eines telezentrischen anamorphotischen Objektivs für optische Effekte in Kinofilmen“ ausgezeichnet.[2] Bei der Oscarverleihung 1987 wurden die Boss-Film-Mitarbeiter David Grafton, Richard Edlund, Gene Whiteman, Mark West, Jerry Jeffress, Bob Wilcox „für die Konstruktion und Entwicklung eines Zoom Aerial (ZAP) 65-mm optischen Printers“ ausgezeichnet.[2]

Bei der Oscarverleihung 2008 wurde Grafton für seine Arbeiten bei der Entwicklung von Linsen für optische Printer mit dem Gordon E. Sawyer Award ausgezeichnet.[3][2] Dieser Preis wurde ihm am 9. Februar 2008 im Rahmen der Verleihung der Auszeichnungen für Wissenschaft und Technik verliehen. Der damalige Präsident der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, Sid Ganis, äußerte zur Auszeichnung: „David's innovative designs have enabled audiences to see the 'impossible' on movie screens, and his work has dramatically improved the quality of visual effects in the motion picture industry“.[4]

Einzelnachweise

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