David Vajda
deutsch-österreichischer Autor und Regisseur
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Leben
Er schloss 2012 einen BA in Philosophie am University College London mit Auszeichnung ab, gefolgt von einem von der Studienstiftung geförderten Master in Politikwissenschaften an der University of Cambridge.[1]
Werk
Vajda schrieb freischaffend unter anderem für den Guardian, das Financial Times Magazine und Reportagen und veröffentlichte Kurzgeschichten in der Edit und der DUMMY. Mit einer literarischen Reportage über seinen schizophrenen Großonkel wurde er 2020 zum Literaturfest Bern eingeladen.
Für die Arbeit an seinem ersten Roman Diamanten erhielt er 2025 das Arbeitsstipendium Literatur des Berliner Senats. Das Buch erschien am 17. Februar 2026 bei Hanser Berlin.[2]
Film
Sein 51-minütiger Spielfilm Jesus Egon Christus (in Ko-Regie mit seinem Bruder Saša Vajda) feierte 2021 auf der 71. Berlinale[3] und auf dem IFFR Rotterdam[4] seine Premieren, gefolgt von weiteren internationalen Festivals. Till Kadritzke schrieb dazu auf critic.de: „Man sollte ja sparsam umgehen mit solchen Floskeln, aber Jesus Egon Christus ist ein einzigartiger Film, ragt nicht nur aus der sonst so braven Perspektive Deutsches Kino heraus (...). Wie falsch das alles hätte werden können, aber hier wird nicht verziert oder eingesperrt, hier gibt’s keine Hoffnung und keine Hoffnungslosigkeit, nur Einsamkeit und, notgedrungen, Gemeinschaft.“[5]
Für die folgende Entwicklung seines ersten Langspielfilms erhielt er 2022 das Start-Stipendium Filmkunst des österreichischen Bundeskanzleramtes.
Werke
- Diamanten. Roman, Hanser Berlin 2026, ISBN 978-3-446-28584-2