Days of Sorrow
deutsche Post-Punk- und Darkwave-Band
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Days of Sorrow ist eine deutsche Post-Punk- und Darkwave-Band, die 1981 in einer Kleinstadt nördlich von Dortmund gegründet wurde. Nach ihrer Auflösung 1987 formierte sich die Band um Sänger William Lennox ab etwa 2018 neu und veröffentlicht seitdem wieder regelmäßig Musik.
| Days of Sorrow | |
|---|---|
Days of Sorrow (2025) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Genre(s) | Post-Punk, Darkwave, Minimal Synth, New Wave, Coldwave |
| Aktive Jahre | 1981–1987; ab 2018 |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Programmierung | William Lennox |
| Frank Junge | |
| Jojo Brandt | |
Keyboard, Hintergrundgesang | Katharina von Schlotterstein |
| Ehemalige Mitglieder | |
| André Schreiber | |
Gitarre | Wolfram Hubert |
| Nicolai Sabotka | |
Keyboard | Claudio Stöber |
Schlagzeug | Kurt Voigt |
Geschichte
Gründung und erste Phase (1981–1987)
Days of Sorrow wurden 1981 gegründet. Die Gründungsbesetzung bestand aus dem aus England stammenden Sänger William Lennox, Bassist André Schreiber, Gitarrist Wolfram Hubert und Schlagzeuger Nicolai Sabotka. Später kamen Keyboarder Claudio Stöber und Schlagzeuger Kurt Voigt hinzu.[1]
Der Sound der Band war geprägt von Instrumenten wie der Roland TR-808, dem Roland Juno-60, dem Korg Poly Six und dem Yamaha DX7.[1] Bereits in den 1980er Jahren entwickelte die Band eine Fanbasis in Spanien, unter anderem durch Radiointerviews in Barcelona.[2]
1984 erschien das Debütalbum Remembering the Days beim Label Tollhaus. 1987 folgte das zweite Album A Thousand Faces bei Rough Trade. Im selben Jahr löste sich die Band aufgrund musikalischer Differenzen und persönlicher Veränderungen auf.[1]
Wiedervereinigung und Comeback (ab 2018)
Um 2018 nahm William Lennox erneut Kontakt zu André Schreiber auf und die Band formierte sich neu. Frank Junge stieß als Keyboarder hinzu. André Schreiber verließ die Band später aus persönlichen Gründen.[2][3]
2018 erschien bei Dead Wax Records die Compilation Whatever Happens, die frühes Material der Band zusammenstellte. 2022 markierte der Auftritt beim Ombra Festival die Rückkehr der Band auf die Bühne.[4]
Im selben Jahr erschien das Album Soulmate Sister bei Dead Wax Records. Es folgten die No Fear EP (2024) sowie The Remixes, eine Doppel-LP auf dem spanischen Label Banshees Records mit Remixen von Künstlern wie David Carretta, Black Merlin und Skelesys.[5]
Die aktuelle Besetzung umfasst neben William Lennox den Keyboarder Frank Junge, den Gitarristen Jojo Brandt, der auch bei The Convent und Rohbau aktiv ist, sowie die Keyboarderin und Sängerin Katharina von Schlotterstein, die auch als Live-Musikerin bei Clan of Xymox und Lacrimosa aktiv ist.[2]
Seit der Neugründung spielten Days of Sorrow Festivals und Konzerte in Spanien, Frankreich, Belgien, Italien und Griechenland; für 2026 sind unter anderem auch Auftritte in Polen geplant. Im Februar 2026 veröffentlichte die Band das Album Raptures im Selbstverlag.[6]
Stil
Der Stil von Days of Sorrow wird dem Post-Punk, Darkwave und Minimal Synth zugeordnet. Charakteristisch sind der Einsatz analoger Synthesizer und Drumcomputer der 1980er Jahre, darunter die Roland TR-808, der Roland Juno-60 und der Yamaha DX7. Rezensionen beschreiben den Sound als atmosphärisch und melancholisch mit Bezügen zu Coldwave und New Wave.[1][7]
Diskografie
Alben
- 1984: Remembering the Days (Tollhaus)
- 1987: A Thousand Faces (Rough Trade)
- 2018: Whatever Happens (Dead Wax Records, Kompilation)
- 2022: Soulmate Sister (Dead Wax Records)
- 2026: Raptures (Selbstverlag)
EPs
- 2024: No Fear
Remixe
- The Remixes (2×LP, Banshees Records)[5]
Weblinks
- Days of Sorrow bei Discogs
- Days of Sorrow auf Bandcamp
- Days of Sorrow auf Instagram
- Days of Sorrow auf Spotify
- Days of Sorrow auf YouTube
