Debora Annen

Schweizer Bobfahrerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Debora Annen (* 1. April 2002 in Arth SZ) ist eine Schweizer Bobfahrerin, welche als Pilotin aktiv ist.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Debora Annen
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 1. April 2002 (23 Jahre)
Geburtsort Arth SZ, Schweiz
Karriere
Disziplin Monobob,
Zweierbob
Position Pilotin
Nationalkader seit 2024
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 2 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Bob-Junioren-WM
Gold 2024 St. Moritz Monobob
Bronze 2024 St. Moritz Zweierbob
Silber 2025 Altenberg Monobob
Silber 2025 Altenberg Zweierbob
Gold 2026 St. Moritz Monobob
Silber 2026 St. Moritz Zweierbob
Platzierungen im Bob-Weltcup
 Debüt im Weltcup 17. Februar 2024 in Altenberg
letzte Änderung: 17. Februar 2025
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Leben

Annen ist die Tochter des ehemaligen Bobpiloten Martin Annen und hat eine kaufmännische Ausbildung absolviert. Sie arbeitet neben ihrer sportlichen Karriere im Gastronomiebetrieb ihrer Eltern in Oberarth mit. Auch ihr jüngerer Bruder Tim (* 2004) fährt Bob, als Anschieber im Team von Timo Rohner.[1]

Sportliche Laufbahn

In der Kindheit interessierte sich Debora Annen für Leichtathletik, Nationalturnen und Handball. Als Handballerin spielte sie für den LK Zug und schaffte es in die Schweizer Juniorinnen-Nationalmannschaft (U17). Mit 18 Jahren beendete sie aufgrund von Schmerzen im rechten Ellbogen ihre Handball-Laufbahn.

2021 machte Annen erste Erfahrungen auf der Bobbahn von Igls. Sie entschied sich, künftig auf diese Sportart zu setzen und konnte dabei auf die Hilfe und Erfahrung ihres Vaters zählen.[2] Als Neo-Pilotin wurde sie von Fabienne Meyer sowie Trainer Christoph Langen ausgebildet. Im Monobob wurde Debora Annen 2023 Schweizer Meisterin bei den Juniorinnen.[3]

In der anschliessenden Saison 2023/24 trat sie im Europacup an und wurde am 20. Januar 2024 in St. Moritz Junioren-Weltmeisterin im Monobob. Ihr Debüt im Weltcup gab sie im Februar 2024 in Altenberg. Im Hinblick auf die Weltcup-Saison 2024/25 stellte sie ein Zweierbob-Team zusammen und wählte Michelle Gloor als Stammanschieberin.[4] Als Gloor wegen einer Krebsdiagnose ausgefallen ist, wurde sie neben Julie Leuenberger auch von der erfahrenen Anschieberin Muswama Kambundji aus der Equipe von Melanie Hasler unterstützt.[1]

In der Weltcup-Saison 2025/26 qualifizierte sich Annen mit ihrer Anschieberin Salomé Kora aufgrund guter Platzierungen in St. Moritz und Altenberg für die Olympischen Winterspiele 2026.[5] Am 26. Januar 2026 wurde sie in St. Moritz erneut Junioren-Weltmeisterin im Monobob.

Einzelnachweise

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