Decylamin

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Decylamin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Alkylamine.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Decylamin
Allgemeines
Name Decylamin
Andere Namen
  • Decan-1-amin (IUPAC)
  • n-Decylamin
  • 1-Decylamin
  • Caprylamin
  • 1-Aminodecan
Summenformel C10H23N
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 217-957-7
ECHA-InfoCard 100.016.326
PubChem 8916
Wikidata Q5493262
Eigenschaften
Molare Masse 157,30 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig[1]

Dichte

0,79 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

17 °C[1]

Siedepunkt

220,5 °C[1]

Dampfdruck

0,896 mbar (50 °C)[1]

Löslichkeit
  • sehr schwer in Wasser (0,55 g·l−1 bei 25 °C)[1]
  • mischbar mit Ethanol[2]
Brechungsindex

1,436 (20 °C)[3]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301311314400
P: 270273280303+361+353304+340+310305+351+338[1]
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
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Gewinnung und Darstellung

Decylamin kann durch katalytische Hydrierung von Decannitril an einem Raney-Nickel-Katalysator gewonnen werden.[4]

Synthese von Decylamin durch katalytische Hydrierung von Decannitril unter Verwendung eines Raney-Nickel Katalysators
Synthese von Decylamin durch katalytische Hydrierung von Decannitril unter Verwendung eines Raney-Nickel Katalysators

Beträgt der Wasserstoffdruck dabei etwa 100 bar, kann eine Ausbeute von 92 % erreicht werden.[4]

Eigenschaften

Decylamin ist eine sehr schwer entzündbare farblose Flüssigkeit, die sehr schwer löslich in Wasser ist.[1]

Verwendung

Decylamin kann zur Synthese von Dynamin-Inhibitoren wie Dynole 2-24 sowie als koordinierendes Lösungsmittel bei der Thermolyse von Blei-Piperidin- und Blei-Tetrahydrochinolin-dithiocarbamat-Komplexen zu Bleisulfid-Nanopartikeln verwendet werden.[5][3] Derivate wie N,N-Dimethyldecylaminoxid werden in Kosmetika eingesetzt.[6]

Einzelnachweise

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