Defawasi

Suco in Osttimor From Wikipedia, the free encyclopedia

Defawasi (Defa Uassi, Defa-Uassi, Defauassi, Defawase) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Baguia (Gemeinde Baucau).

Schnelle Fakten Daten ...
Defawasi
An der Straße von Alawa Leten nach Alawa Craik in der Aldeia Lari-Bere
Daten
Fläche 19,05 km²[1]
Einwohnerzahl 908 (2022)[2]
Chefe de Suco Salustiano Ximenes Guterres[3]
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Defawasi 185
Lari-Bere 230
Sae-Meta 71
Uarou 526
Der Suco Defawasi
Defawasi (Osttimor)
Defawasi (Osttimor)
Defawasi
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Geographie

Schnelle Fakten Orte, Position ...
Defawasi
Orte Position[4] Höhe
Buau  34′ 32″ S, 126° 41′ 2″ O 539 m
Caidauai  38′ 6″ S, 126° 40′ 40″ O 301 m
Defawasi  35′ 43″ S, 126° 41′ 32″ O 715 m
Lari-Bere  36′ 14″ S, 126° 42′ 17″ O ?
Uarou  35′ 28″ S, 126° 41′ 37″ O 715 m
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Defawasi hat eine Fläche von 19,05 km²[1] und teilt sich in die vier Aldeias Defawasi, Lari-Bere, Sae-Meta und Uarou.[5] Der Suco liegt im Norden des Verwaltungsamts Baguia. Westlich liegen die Sucos Lavateri und Samalari, südlich die Sucos Alawa Leten, Alawa Craik und Larisula und östlich der Suco Uacala. Im Norden grenzt Defawai an das Verwaltungsamt Laga mit seinem Suco Atelari. Im Nordosten von Defawasi entspringt der Fluss Danahoe, der nach Samalari fließt. Aus Uacala kommend folgt der Mauai der Grenze zu Larisula. Beides sind Quellflüsse des Irebere.[6]

Nah der Grenze zu Lavateri führt die Überlandstraße, die die Orte Baucau und Baguia miteinander verbindet. An ihr liegt das Dorf Buau. Östlich des Ortes Defawasi befinden sich die Dörfer Uarou (Uarau) und Lari-Bere (Lari Bere). Der Ort Defawasi liegt im Norden des Sucos. Im äußersten Süden befindet sich der Ort Caidauai.[6][7]

Im Ort Defawasi befindet sich die Grundschule des Sucos, die Escola Primaria catolica Defa Uassi.[8]

Einwohner

In Defawasi leben 908 Einwohner (2022), davon sind 429 Männer und 479 Frauen. Im Suco gibt es 175 Haushalte.[2] Etwa 90 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Die restliche Bevölkerung spricht Tetum Prasa.[9]

Geschichte

Im September 1976 wurde Defawasi durch die FRETILIN aufgrund der indonesischen Invasion evakuiert. Die Zivilbevölkerung wurde zum Matebian gebracht, wo sie in Widerstandsbasen (bases de apoio) neu angesiedelt wurden. Am 22. November 1978 wurden die Basen am Matebian von den Indonesiern überrannt.[10]

Politik

Antonio Gonjaga Guterres (2016)

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Antonio Gonjaga Guterres zum Chefe de Suco gewählt[11] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[12] Bei den Wahlen 2016 gewann Salustiano Ximenes Guterres[13] und wurde 2023 in seinem Amt bestätigt.[3]

2023 wurden als Chefe de Aldeias gewählt: Domingos Inacio Lopes (Defawasi), João Aparicio (Lari-Bere), Norberto Cardoso Fraga (Sae-Meta) und Hipolito Guterres (Uarou).[3]

Persönlichkeiten

Commons: Defawasi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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