Dentelin
Kath. Heiliger aus dem 7. Jahrhundert, Sohn der Waltraud von Mons und des Grafen von Hennegau, Gedenktag 14. Juli
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Der hl. Dentelin ist ein katholischer Heiliger aus dem 7. Jahrhundert.

Dentelin war der Sohn der Waltraud von Mons und des Grafen von Hennegau, Vinzenz Madelgarius, eines Hofbeamten des merowingischen Königs Dagobert I. Er starb bereits im Alter von sieben Jahren und wurde danach wie die Mitglieder seiner Familie im ganzen Hennegau verehrt. Beerdigt wurde er in Soignies, später wurden seine Gebeine in die 1040 gegründete Stiftskirche in Rees am Rhein überführt. Bis in die frühe Neuzeit wurde er als Patron des Stifts und der Stadt Rees verehrt, und sein Gedenktag, der 14. Juli, wurde mit großer Festlichkeit begangen.[1]
Gedenktag
Literatur
- A. Schütte: Handbuch der deutschen Heiligen, Köln 1941, 91–92
- J. Torsy: Lexikon der deutschen Heiligen, Köln 1959, Sp. 104
- Stadler I, 740
- V. Schauber: Pattloch Namenstagskalender, Dokumentation H. M. Schindler, Augsburg, 1994, 195
- V. Schauber-H. M. Schindler: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf, Augsburg 1998, 356.
- Ekkart Sauser: Dentelin (Dentlin). In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 16, Bautz, Herzberg 1999, ISBN 3-88309-079-4, Sp. 376.