Derek Bradley

kanadischer Informatiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Derek Edward Bradley ist ein kanadischer Computerwissenschaftler. Er befasst sich mit der Erstellung visueller Computereffekte.

Leben

Derek Bradley ging in Smiths Falls in Ontario zur Schule und schloss dort die High School ab. Er entdeckte in der Zeit das Programmieren, unter anderem mit Turing, für sich. Er studierte dann an der Carleton University. Dort bot sich Bradley die Möglichkeit eines dualen Studiums mit Praxisanteilen bei Softwareunternehmen wie Corel und Cognos.[1] 2003 erlangte er an der Universität den Grad eines Bachelors und 2005 den eines Masters in Computerwissenschaft. Es folgte ein Promotionsstudium an der University of British Columbia.[2] Nachdem er 2010 dort seinen Doktorgrad erreicht hatte, begann er noch im gleichen Jahr seine Tätigkeit bei den Disney Research Studios.[3] An der University of British Columbia hatte er sich mit der Darstellung von Kleidung in Computeranimationen befasst.[4]

Bei der bei der ETH Zürich angesiedelten Disney Research wurde er in dem mit der Entwicklung des Medusa Performance Capture Systems tätig, welches realistische Übertragungen von Mimik von Schauspielern in Computeranimation ermöglicht.[1] Er war der letzte Zugang des von Markus Gross geleiteten vierköpfigen Medusa-Teams.[4]

Gemeinsam mit Bernd Bickel, Thabo Beeler und Markus Gross wurde er 2019 mit dem Oscar für technische Verdienste für die Entwicklung von Medusa ausgezeichnet.[4]

Einzelnachweise

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