Desirèe Henry

britische Sprinterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Desirèe Latifah N. Henry (* 26. August 1995 in Enfield, London) ist eine britische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat. Mit der britischen 4-mal-100-Meter-Staffel wurde sie 2014 und 2024 Europameisterin und gewann 2016 und 2024 eine Medaille bei Olympischen Spielen.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Desirèe Henry


Desirèe Henry (Links) 2013 in Rieti

Voller Name Desirèe Latifah N. Henry
Nation Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Geburtstag 26. August 1995 (30 Jahre)
Geburtsort London, England
Größe 171 cm
Gewicht 64 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Trainer Rana Reider
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U20-Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U18-Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Bronze Rio de Janeiro 2016 4 × 100 m
Silber Paris 2024 4 × 100 m
Logo der World Athletics
 Weltmeisterschaften
Silber London 2017 4 × 100 m
Logo der EAA
 Europameisterschaften
Gold Zürich 2014 4 × 100 m
Gold Rom 2024 4 × 100 m
Logo der EAA
 U20-Europameisterschaften
Gold Rieti 2013 4 × 100 m
Silber Rieti 2013 200 m
Logo der IAAF
 U18-Weltmeisterschaften
Gold Lille 2011 100 m
letzte Änderung: 7. November 2025
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Desirèe Henry im Jahr 2011, als sie bei den Jugendweltmeisterschaften nahe Lille in 23,25 s die Goldmedaille im 200-Meter-Lauf gewann. Im Jahr darauf belegte sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Barcelona in 23,34 s den vierten Platz über 200 Meter und kam mit der britischen 4-mal-100-Meter-Staffel nicht ins Ziel. 2013 gewann sie bei den Junioreneuropameisterschaften in Rieti in 23,56 s die Silbermedaille über 200 Meter und siegte in 43,81 s im Staffelbewerb. Bei den IAAF World Relays 2014 in Nassau belegte sie in 42,75 s den fünften Platz in der 4-mal-100-Meter-Staffel und wurde mit der 4-mal-200-Meter-Staffel in 1:29,61 min Zweite hinter dem US-amerikanischen Team. Anschließend belegte sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Eugene in 11,56 s den vierten Platz im 100-Meter-Lauf und kam mit der 4-mal-100-Meter-Staffel im Vorlauf nicht ins Ziel. Daraufhin belegte sie bei den Europameisterschaften in Zürich in 11,43 s den siebten Platz über 100 Meter und siegte mit der Staffel in 42,24 s gemeinsam mit Asha Philip, Ashleigh Nelson und Jodie Williams. Daraufhin wurde sie beim Continentalcup in Marrakesch in 42,98 s Zweite hinter dem nordamerikanischen Team. Im Jahr darauf belegte sie bei den Weltmeisterschaften in Peking mit der Staffel in 42,10 s im Finale den vierten Platz und 2016 kam sie bei den Europameisterschaften in Amsterdam im Finale über 100 Meter nicht ins Ziel. Anschließend schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro mit 11,09 s im Halbfinale über 100 Meter aus und gewann mit der Staffel in 41,77 s im Finale gemeinsam mit Asha Philip, Dina Asher-Smith und Daryll Neita die Bronzemedaille hinter den Teams aus den Vereinigten Staaten und Jamaika. Daraufhin wurde sie bei der Diamond League in Paris in 22,46 s Zweite über 200 Meter.

2017 trat sie bei der Team-Europameisterschaft in Villeneuve d'Ascq in der 4-mal-100-Meter-Staffel an. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in London mit 11,24 s im Semifinale über 100 Meter aus und gewann mit der Staffel in 42,12 s im Finale gemeinsam mit Asha Philip, Dina Asher-Smith und Daryll Neita die Silbermedaille hinter dem US-amerikanischen Team. Bei den IAAF World Relays 2019 in Yokohama kam sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel nicht ins Ziel und 2021 siegte sie mit der Staffel in 43,36 s bei der Team-Europameisterschaft in Chorzów. 2024 siegte sie mit der Staffel in 41,91 s gemeinsam mit Dina Asher-Smith, Amy Hunt und Daryll Neita bei den Europameisterschaften in Rom. Anschließend verhalf sie der Staffel bei den Olympischen Sommerspielen in Paris zum Finaleinzug und trug damit zum Gewinn der Silbermedaille bei. Im Jahr darauf kam sie bei den World Athletics Relays in Guangzhou in der 4-mal-100-Meter-Staffel zum Einsatz und Ende Juni wurde sie mit der Staffel bei der 1. Liga der Team-Europameisterschaft in Madrid in 43,00 s Achte im A-Lauf. Im September belegte sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio in 42,07 s im Finale den vierten Platz.

Persönliche Bestzeiten

  • 100 Meter: 11,06 s, 15. April 2016 in Azusa
  • 200 Meter: 22,46 s, 27. August 2016 in Paris
    • 200 Meter (Halle): 23,78 s, 27. Februar 2011 in Birmingham
Commons: Desirèe Henry – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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