Die Arier

Dokumentarfilm von Mo Asumang (2014) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Arier ist ein Dokumentarfilm von Mo Asumang aus dem Jahr 2014. Der Film wurde am 16. März 2014 beim Filmfestival Türkei/Deutschland uraufgeführt und dann 2014 auf Arte und im Rahmen Das kleine Fernsehspiel im ZDF gesendet.[1]

TitelDie Arier
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch, Englisch
Erscheinungsjahr2014
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Die Arier
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr 2014
Länge 92 Minuten
Stab
Regie Mo Asumang
Drehbuch Mo Asumang
Produktion Andrea Ufer,
Gunter Hanfgarn,
Mo Asumang
Musik Eike Hosenfeld,
Tim Stanzel,
Moritz Denis
Kamera Susanna Salonen,
Yoliswa von Dallwitz
Schnitt Lena Rem
Besetzung
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Inhalt

Die afrodeutsche Moderatorin und Filmemacherin Mo Asumang begibt sich in ihrem Film auf eine Reise in die Neonazi-Szene weltweit. In persönlichen Gesprächen lässt sie sich das Weltbild von Mitgliedern unterschiedlicher neonazistischer Gruppen beschreiben. Asumang besucht Veranstaltungen der NPD in Gera, Wismar und Potsdam. In den Vereinigten Staaten trifft sie sich mit Mitgliedern des Ku-Klux-Klan und mit Tom Metzger, dem Gründer der White Aryan Resistance. Auf ihrer Reise sucht sie, unter anderem im Iran, nach den Ursprüngen des Begriffs „Arier“ und nach Gründen für Rassenhass und möglichen Überwindungsstrategien.

Nominierungen und Auszeichnungen

Kritiken

„Auch wenn die Rollen von Gut und Böse sehr klar verteilt sind: eine so persönliche wie auch gewinnende Aufklärungsarbeit.“

Oliver Creutz in stern.de[4]

„Es ist ein unglaublicher, unglaublich spannender Film.“

Peter Zander in Berliner Morgenpost[5]

„Einen Bruchteil des Mutes der Filmemacherin Mo Asumang, die geradezu frech deutsche und amerikanische Neonazis vor die Kamera zerrt, hätte man dem ZDF gewünscht: Eine Ausstrahlung dieser wichtigen Dokumentarrecherche um Mitternacht ist (trotz Mediathek) eine Frechheit.“

Oliver Jungen in der FAZ[6]

„Mit betonter Naivität tritt Asumang Besucherinnen und Besuchern von Neonazidemos […] und anderen Rassistinnen und Rassisten entgegen. Diese Haltung ist problematisch, denn die erhoffte ‚Selbstentlarvung‘ der Neonazis gelingt kaum. Es wird ihnen im Gegenteil eine Bühne geboten, auf der sie ihre menschenverachtende Ideologie unkommentiert ausbreiten können.“

Sophie Bose auf belltower.news[7]

„Mo Asumang traut sich was. Ganz allein steht die dunkelhäutige Deutsche bei einem Neo-Nazi-Aufmarsch mitten unter lauter Glatzköpfen und fragt sie: ‚Wofür demonstriert ihr hier?‘. Sie fragt ganz ruhig, unaufgeregt – eine Art filmische Entdeckungsreise in die Welt des Rassismus“

Nicole Richter in Kirche in WDR 2[8]

Einzelnachweise

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