Diegterbach

Nebenfluss der Ergolz From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Diegterbach ist ein Fliessgewässer im Kanton Basel-Landschaft in der Schweiz. Er ist ein knapp zwölf Kilometer langer, südlicher und linker Zufluss der Ergolz.

Schnelle Fakten
Diegterbach
Obertlochbach (Oberlaufname), Diegter Bach
Der Diegterbach in Diegten

Der Diegterbach in Diegten

Daten
Gewässerkennzahl CH: 7
Lage Schweizer Jura

Schweiz Schweiz

Flusssystem Rhein
Abfluss über Ergolz Rhein Nordsee
Quelle wenig unterhalb der Challhöchi
47° 22′ 14″ N,  50′ 0″ O
Quellhöhe 812 m ü. M.[1]
Mündung in Sissach in die Ergolz
47° 28′ 4″ N,  48′ 39″ O
Mündungshöhe 359 m ü. M.[1]
Höhenunterschied 453 m
Sohlgefälle 35 
Länge 13 km[1]
Einzugsgebiet 30,8 km²[2]
Abfluss am Pegel Sissach[3]
AEo: 32,7 km²
NNQ (2003)
MNQ 1978–2018
MQ 1978–2018
Mq 1978–2018
MHQ 1978–2018
HHQ (1985)
11 l/s
190 l/s
480 l/s
14,7 l/(s km²)
900 l/s
28 m³/s
Linke Nebenflüsse Leisibach, Feldbach
Diegterbach (Kanton Basel-Landschaft)
Diegterbach (Kanton Basel-Landschaft)
Quelle
Mündung
Kanton Basel-Landschaft
Quelle und Mündung des Diegterbachs
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Geographie

Verlauf

Der Diegterbach entspringt oberhalb von Eptingen nahe der Grenze zum Kanton Solothurn. Seine Quelle befindet sich rund 200 Meter Luftlinie unterhalb der Challhöchi.

Er durchfliesst die Dörfer Eptingen, Diegten, Tenniken und Zunzgen und mündet schliesslich in Sissach auf einer Höhe von 359 m ü. M. von links in die Ergolz.

Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet des Diegterbachs ist 30,83 km² gross und besteht zu 42,5 % aus Bestockter Fläche, zu 48,5 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 8,8 % aus Siedlungsfläche und zu 0,2 % aus Gewässerfläche.

Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt 620 m ü. M., die minimale Höhe liegt bei 359 m ü. M. und die maximale Höhe bei 1118 m ü. M.

Sein Einzugsgebiet grenzt im Westen an die Ergolzzuflüsse Frenke und Talbächli, im Osten an den Homburgerbach, ebenfalls ein Ergolzufluss, und im Süden an den Aarezufluss Dorfbach, sowie an die Dünnernzuflüsse Rickenbach, Cholersbach und Augstbach.[2]

Zuflüsse

  • Leisibach (linker Quellbach)[4], 3,0 km, 2,57 km²
  • Obertlochbach (rechter Quellbach)[5], 2,5 km, 2,80 km²
  • Feldbach (links), 3,2 km, 4,17 km², 0,07 0,1 m³/s
  • Witwaldbächli (rechts), 0,8 km, 1,61 km²
  • Helgenmattbächli (links). 0,6 km
  • Eibächli (links), 0,8 km
  • Rischmattbächli (links), 1,4 km
  • Flüeacherbächli (links), 0,4 km
  • Stampachbächli (rechts), 1,3 km, 1,88 km²
  • Grundrainbächli (rechts), 0,3 km
  • Talbächli (links), 0,8 km (mit Dangerenbächli 1,8 km), 2,09 km²
  • Lammetbächli (links), 0,4 km
  • Weidlibächli (links), 0,3 km
  • Rintelbächli (rechts), 1,9 km, 1.,64 km² (mit Brunnenhofbächli 1,0 km)
  • Grundbächli (links), 0,2 km
  • Leisimattbächli (rechts), 1,5 km, 2,09 km²
  • Hefletenbächli (links), 1,5 km, 2,08 km²
  • Obergbächli (rechts), 1,2 km
  • Nästelbächli (links), 2,0 km, 1,72 km²

Hydrologie

An der Mündung des Diegterbachs in die Ergolz beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 0,46 m³/s, und ihr Abflussregimetyp ist nivo-pluvial jurassien[6].

Der modellierte monatliche mittlere Abfluss (MQ) des Diegterbachs in m³/s[2]

Fauna

Der Diegterbach ist reich an Bachforellen und Groppen. Vereinzelt kommt auch der Alet vor.[7]

Am 30. August 2017 ist es in Diegten zu einem Fischsterben gekommen, bei dem auf einer Strecke von rund 800 Metern tote Fische entdeckt wurden.[8]

Brücken

Bei den drei letzten Brücken vor der Mündung handelt es sich um die Wachtbrücke, die Eidgenossenbrücke und die Schliffy-Brücke.

Einzelnachweise

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