Dietges

Ortsteil von Hilders From Wikipedia, the free encyclopedia

Dietges ist einer von elf Ortsteilen der Marktgemeinde Hilders im osthessischen Landkreis Fulda.

Schnelle Fakten Marktgemeinde Hilders ...
Dietges
Marktgemeinde Hilders
Koordinaten: 50° 32′ N,  56′ O
Höhe: 579 m ü. NHN
Fläche: 4,64 km²[1]
Einwohner: 99 (1. Jan. 2023) HW[2]
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36115
Vorwahl: 06681
Karte
Dietges
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Geographische Lage

Biosphärenreservat der hessischen Rhön.

Dietges liegt im Biosphärenreservat der hessischen Rhön, nordöstlich des Weiherbergs (786 m). Es liegt an der Bundesstraße 458 zwischen Grabenhöfchen im Westen und Brand im Osten.

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung sind:[1]:

  • Enzianhütte
  • Gutte
  • Oberbranda

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Batten erfolgte im Jahr 1165.[1] Weitere Erwähnungen sind:

  • Im Jahr 1337 wurde das Dorf vom Kloster Fulda an die von Buttlar versetzt.
  • Im Jahr 1656, die Ruinen einer Kapelle
Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Dietges im Zuge der Gebietsreform auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Hilders eingemeindet.[3][4] Wie für alle nach Hilders eingegliederten Gemeinden wurde auch für Dietges ein Ortsbezirk gebildet.[5]

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,[Anm. 1] denen Batten angehört(e):[1][6]

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Dietges 105 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 15 Einwohner unter 18 Jahren, 39 waren zwischen 18 und 49, 21 zwischen 50 und 64 und 27 Einwohner waren älter.[7] Die Einwohner lebten in 48 Haushalten. Davon waren 15 Singlehaushalte, 15 Paare ohne Kinder und 15 Paare mit Kindern, sowie 3 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 15 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 30 Haushaltungen leben keine Senioren.[7]

Einwohnerentwicklung

  • 1812: 10 Feuerstellen, 72 Seelen[1]
Dietges: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2023
Jahr  Einwohner
1812
 
72
1834
 
161
1840
 
153
1846
 
159
1852
 
164
1858
 
154
1864
 
152
1871
 
163
1875
 
189
1885
 
146
1895
 
156
1905
 
166
1910
 
178
1925
 
141
1939
 
388
1946
 
234
1950
 
218
1956
 
175
1961
 
142
1967
 
131
1970
 
126
1980
 
?
1990
 
?
2000
 
?
2011
 
105
2023
 
99
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[1]; Gemeinde Hilders[2]; Zensus 2011[7]

Historische Religionszugehörigkeit

 1885:145 katholische (= 99,32 %), ein jüdischer (= 0,68 %) Einwohner[1]
 1961:6 evangelische (= 4,20 %), 137 katholische (= 95,80 %) Einwohner[1]

Politik

Für Dietges besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Dietges) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus drei Mitgliedern.[5] Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 67,03 %. Alle Kandidaten gehörten der Bürgerliste Dietges an.[8] Der Ortsbeirat wählte Lucas Schiebelhut zum Ortsvorsteher.[9]

Bauwerke

  • Barocke Katholische Kirche St. Antonius von Padua aus dem Jahre 1782.

Literatur

  • Michael Mott: Die Rhön und der heilige Antonius (Dietges). In: Fuldaer Zeitung, 12. Juni 1985, S. 16.

Anmerkungen und Einzelnachweise

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