Digital-chō

japanische Behörde für Digitalisierung From Wikipedia, the free encyclopedia

Die japanische Digital-chō (japanisch デジタル庁 Dejitaru-chō, englisch Digital Agency) ist eine zum 1. September 2021 gegründete Behörde der japanischen Zentralregierung mit dem Ziel die Digitalisierung des Landes zu stärken.[1] Das Kabinett von Yoshihide Suga hat eine Leitlinie zur Förderung der Digitalisierung aufgestellt, indem eine neue Digital-chō gegründet und vertikal geteilte Verwaltungsfunktionen beseitigt werden.

Aufsichts­behörde(n)Japanisches Kabinett
BestehenSeit 2021
HauptsitzDer Tokyo Garden Terrace Kioicho, Chiyoda, Tokio
Schnelle Fakten Japan, Aufsichts­behörde(n) ...
JapanJapan
Digital-chō
Aufsichts­behörde(n) Japanisches Kabinett
Bestehen Seit 2021
Hauptsitz Der Tokyo Garden Terrace Kioicho, Chiyoda, Tokio
Website https://www.digital.go.jp/en
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Schon vor der Verabschiedung des Gesetzentwurfs zur Errichtung der Digital-chō waren das Büro für Informationstechnologie (IT) des Kabinetts für umfassende Strategie und das Promotionsbüro für das Sozialversicherungs- und Steuernummernsystem in ihren jeweiligen Bereichen tätig. Zusätzlich zu den bisherigen Mitarbeitern der nationalen Regierungsorganisation wird die Digital-chō durch die Einstellung von 120 Personen aus der Privatwirtschaft ins Leben gerufen, die mit der Digitalisierungsplattform der Gesellschaft vertraut sind.[2]

Hauptaufgaben

  • Nationales Informationssystem der[3]
    • Beseitigung vertikal geteilter Verwaltungsfunktionen, Förderung der Integration und Integration staatlicher Informationssysteme und Erleichterung der Zusammenarbeit mit Systemen des privaten Sektors
  • Gemeinsame digitale Infrastruktur für alle Regionen
    • Standardisierung der Informationssysteme der Kommunalverwaltungen
  • Individuelle Nummer (das System der Sozialversicherungs- und Steuernummern)
    • Verwirklichung einer Gesellschaft, in der die Bürger unter Verwendung der Individualnummer aus einer Hand Verwaltungsverfahren online erledigen können
    • Das Kabinett Suga setzt sich dafür ein, dass alle Bürger bis Ende 2022 über einen Personalausweis mit der Individualnummer verfügen.
  • Feld „Halböffentlich“
    • Förderung der Digitalisierung in alltagsnahen Bereichen wie medizinische Versorgung, Bildung und Katastrophenvorsorge
  • Datennutzung
    • Entwicklung eines „Basisregisters“, das als Basisdaten für die Gesellschaft dient
    • Erledigung von Verwaltungsverfahren „nur einmal“ (das Prinzip, dass einmal gesendete Informationen nicht erneut gesendet werden müssen) als Grundlage
Commons: Digital-chō – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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