Dingen

Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Dingen ist eine Gemeinde im Süden des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Dingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dingen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 53° 58′ N,  8′ O
Bundesland:Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Burg-Sankt Michaelisdonn
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 7,01 km²
Einwohner: 652 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 93 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25715
Vorwahlen: 04851, 04855
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 022
Adresse der Amtsverwaltung: Holzmarkt 7
25712 Burg
Website: www.dingen.de
Bürgermeister: Michele Reiche-Dethlefs (SPD)
Lage der Gemeinde Dingen im Kreis Dithmarschen
KarteHeideMarneAlbersdorfBurgGlüsingGrovenHennstedtHollingstedtImmenstedtKleveKrempelLeheLindenNeuenkirchenNeufeldNindorfNorddeichQuickbornSankt AnnenSchülpWallen
Karte
Schließen

Geografie

Lage

Die Gemeinde Dingen liegt etwa auf halber Strecke zwischen Sankt Michaelisdonn und Brunsbüttel an der Landesstraße 138 von Meldorf nach Eddelak nördlich von Eddelak.

Ortsteile

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Dingen, Dingerdonn, Friedrichshof, Kämpenberg und Sandhayn.[2]

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn im Norden beginnend die Gemeinden Sankt Michaelisdonn, Quickborn, Kuden, Eddelak, Ramhusen und Volsemenhusen (alle im Kreis Dithmarschen).

Geschichte

Die Geschichte der Gemeinde Dingen ist eng mit dem Friedrichshof verknüpft. Der Friedrichshof war von 1576 an für kurze Zeit ein adliges Gut, das aber vom dänischen König 1579 (Süderdithmarschen war Königsland) übernommen wurde und zunächst als Amtssitz des königlichen Statthalters diente. Später wurden die „Marsch-, Geest- und Moorländereien“ parzelliert und von der Gemeinde Dingen übernommen.

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Eddelak aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Dingen.[3]

Politik

Gemeindevertretung

Wahlbeteiligung: 68,4 Prozent
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
65,2 %
34,8 %
WGDb
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b Wählergemeinschaft Dingen
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Von diesen erhielt die SPD sechs Sitze und die Wählergemeinschaft Dingen drei Sitze.

Wappen

Flagge von Dingen

Blasonierung: „Von Grün und Gold im Wellenschnitt schräglinks geteilt. Oben ein auffliegender (heraldischer) Habicht, unten ein Kastanienblatt in verwechselten Farben.“[5]

Die Farben im Wappen repräsentieren das reifende Korn der Geest und die saftigen Wiesen der Marsch.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nördlich von Dingerdonn liegt der Flugplatz St. Michaelisdonn.

Am 1878 von der Glückstadt-Elmshorner Eisenbahn-Gesellschaft eröffnete Haltepunkt Dingerdonn am Streckenabzweig der Marschbahn wurde der Personenverkehr zwischen BrunsbüttelNord und St. Michaelisdonn am 27. Mai 1988 eingestellt. Das Industrieunternehmen Sasol sorgt für werktäglichen Schienengüterverkehr zwischen Hemmingstedt und Brunsbüttel durch Dingerdonn.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI