Direct Blue 8
Azofarbstoff
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C.I. Direct Blue 8 ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Disazofarbstoffe.
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | C.I. Direct Blue 8 | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C34H24N4Na2O10S2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
blau-schwarzes Pulver[1] | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 758,07 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest[1] | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
wasserlöslich[2] | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Geschichte
Direct Blue 8 wurde von Carl Duisberg im Jahre 1886 entdeckt[2] und von den Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co AG patentiert.[4]
Darstellung
Direct Blue 8 erhält man durch die Tetrazotierung von 3,3′-Dimethoxybenzidin und Kupplung auf Neville-Winther-Säure.[4][2]
Eigenschaften

Direct Blue 8 (freie Säure) wird in der RSL des Oeko-Tex ECO PASSPORT als karzinogen, entwicklungstoxisch, reproduktionstoxisch, mutagen und genotoxisch geführt. Das Dinatriumsalz ist als akut aquatoxisch, karzinogen, entwicklungstoxisch, persistent und reproduktionstoxisch gekennzeichnet.[5]