Diskussion:Gender Studies
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Bitte um Rechtschreibung des Lemmas nach Duden
Laut »duden.de« lautet die korrekte Schreibweise »Genderstudies«, was dort mit »Geschlechterforschung« erklärt wird. Dementsprechend bitte ich die angemeldeten Benutzer und Administratoren, das Lemma an die Schreibweise laut Duden anzupassen oder auf »Geschlechterforschung« zu ändern, was ich leider nicht selber tun kann, weil ich nur eine IP bin. Besten Dank im Vorause! --149.205.44.209 23:02, 2. Feb. 2020 (CET)
- @H7: Wo kann ich die fachkundige Begründung für deine Verschiebung zu "Genderstudies" nachlesen? Nicht die Duden-Schreibweise bestimmt unsere Lemma-Wahl, sondern die Fachliteratur sowie die Verwendungsmerkmale. Infos dazu? Gruß --Chiananda (Diskussion) 00:15, 2. Apr. 2020 (CEST)
- Hm, und wieso ohne Rückfrage mitten in eine laufende Diskussion hinein? --Chiananda (Diskussion) 00:19, 2. Apr. 2020 (CEST)
- Eine Diskussion, an der sich niemand beteiligt, ist keine. Wenn es Gründe dagegen gibt, wäre zu erwarten gewesen, dass sich Leute, die sich dagegen aussprechen, dazu äußern. Das ist nicht geschehen und auch im Diskussionsarchiv war keine abschließende Bewertung dazu vorhanden (d.h. keine fachkundige Begründung). Der Duden orientiert sich an gültigen Rechtschreibregeln, wonach Komposita entweder durch Zusammenschreibung aufgelöst werden oder durch einen Bindestrich geschrieben werden. In der Fachliteratur werden beide Schreibweisen gebraucht, die nach gültiger deutscher Rechtschreibung ebenso wie englische Rechtschreibung, die im Deutschen einfach nicht korrekt ist und die sich ja nicht unbedingt durch Unwissenheit verfestigen muss. Für Liebhaber der englischen Sprache gibt es aber bereits den Artikel en:Gender studies. Wem der Begriff lieber ist, kann ja dort lesen. --H7 (Mid am Nämbercher redn!) 12:10, 2. Apr. 2020 (CEST)
- Hm, und wieso ohne Rückfrage mitten in eine laufende Diskussion hinein? --Chiananda (Diskussion) 00:19, 2. Apr. 2020 (CEST)
- Genderstudies ist wie Frankfurterwürstchen. --Herbstnebel (Diskussion) 18:16, 21. Mai 2020 (CEST)
@Georg Hügler: Ich schätze ja deine etymologischen Beiträge aus alten Wörterbüchern, aber in meinen finde ich keinen Hinweis auf „Genderstudies geht eher nicht“. Warum hast du dein Vorhaben der Rückverschiebung hier nicht angekündigt? Du bist jetzt der 2. Autor, der den Artikel ungebeten verschiebt. Der nächste erhält eine VM.
Und für deine Sorgfalt spricht nicht, dass du die Vorkommen von "Genderstudies" im Fließtext nicht angepasst hast, sowie die hierhin verlinkenden Artikel daraufhin gecheckt hast. Mal wieder so eine undurchdachte Aktion nebenbei? --Chiananda (Diskussion) 21:49, 21. Mai 2020 (CEST)
- Google Ngram findet kaum Vorkommen von „Genderstudies“. --Chiananda (Diskussion) 21:59, 21. Mai 2020 (CEST)
- Und am häufigsten "Geschlechterforschung". --TrueBlue (Diskussion) 17:07, 22. Mai 2020 (CEST)
- Das schreit ja geradezu nach einer erneuten Verschiebung. --Georg Hügler (Diskussion) 17:09, 22. Mai 2020 (CEST)
- Falls es jemandem entgangen sein sollte: Tschender staddis ist nicht deutsch. Beide Teile davon. --Herbstnebel (Diskussion) 18:37, 22. Mai 2020 (CEST)
- Das schreit ja geradezu nach einer erneuten Verschiebung. --Georg Hügler (Diskussion) 17:09, 22. Mai 2020 (CEST)
- Und am häufigsten "Geschlechterforschung". --TrueBlue (Diskussion) 17:07, 22. Mai 2020 (CEST)
- Ich ziehe meine obige VM-Erwähnung zurück, war ein Versehen… ;-) --Chiananda (Diskussion) 23:33, 22. Mai 2020 (CEST)
- Mit "Geschlechterforschung" sind also alle einverstanden?--Plantek (Diskussion) 08:18, 16. Feb. 2021 (CET)
- Mitnichten. "Gender Studies" ist ein etablierter Begriff und Titel von Studiengängen z.B. der Universitäten Basel, Bern, Fribourg, Genf und Zürich, Oldenburg, Hamburg, Berlin etc.pp. Zwar ist hier teils auch die Form "Gender Studies/Geschlechterforschung" anzutreffen, generell sehe ich aber keinen Grund, hier einen anderen Begriff als den in der wissenschaftlichen Praxis dominierenden als Lemma zu verwenden.--Nico b. (Diskussion) 09:22, 16. Feb. 2021 (CET)
- "Gender Studies" ist ein etablierter Begriff. --Brahmavihara (Diskussion) 11:57, 16. Feb. 2021 (CET)
- Ist das jetzt Ironie? Suche im DWDS: Gender-Studies oder Geschlechterforschung letzteres kommt dann doch eine ganze Größenordnung häufiger vor und ist ein Synonym zu Genderstudies, Genderforschung. ArchibaldWagner (Diskussion) 16:56, 16. Feb. 2021 (CET)
- Gender Studies ist, solange ich denken kann, der offizielle Name der Fachrichtung an allen oder den meisten Unis. Und Punkt. Eine Verschiebung käme erst dann in Betracht, wenn das einmal nicht mehr der Fall sein würde, was in der Einleitung des Artikels entsprechend erwähnt werden müsste. --༄U-ji (Diskussion) 17:19, 16. Feb. 2021 (CET)
- Oh je! Punkt, hier spricht ein Wiki-Papst! Ja die Gender.Freaks haben die Wahrheit gepachtet! Egal was die Statistiken sonst noch sagen. ArchibaldWagner (Diskussion) 17:52, 16. Feb. 2021 (CET)
- Aber es geht doch hier um den Studiengang und nicht um sonstwas. Stimmt, „und Punkt“ war nicht so gut ... Schon wieder Papst, wie schön! --༄U-ji (Diskussion) 17:59, 16. Feb. 2021 (CET)
- Wat willste machen, Archibald? Das Fach wird an den Unis eben so genannt. Dschender staddies. --Brahmavihara (Diskussion) 18:20, 16. Feb. 2021 (CET)
- Spätestens seit dem Bologna-Prozess muss sich auch damit abgefunden werden, dass das Englische nicht nur für Europa die offizielle Verkehrssprache der Zukunft ist. --༄U-ji (Diskussion) 18:28, 16. Feb. 2021 (CET)
- Na schön, das sind ja positive Aussichten, dann können wir gleich wie die Engländer auf die Movierung verzichten und die wahnsinnge "*innen-" und "*in"-Inflation gehört bald der Vergangenheit an .-)
- Ansonsten, so denke ich, war bislang aber nicht das auch in Vorlesungsverzeichnisse oder in manchen wiss. Veröffentlichung übliche Denglisch für die Sprache des größten Teils der Bevölkerung maßgebend. ArchibaldWagner (Diskussion) 19:00, 16. Feb. 2021 (CET) (korr. ArchibaldWagner (Diskussion) 20:09, 16. Feb. 2021 (CET))
- Auch Berlin ist lange nicht mehr zuerst die deutsche Hauptstadt, sondern eine Metropole neben anderen in Europa. Hier gibt es inzwischen Geschäfte, in denen nur auf englisch bedient wird. Das ist nichts Ungewöhnliches mehr. Das Deutsche als Mischsprache von jeher ist da sicher betroffen. Aber was Neues, warum nicht? --༄U-ji (Diskussion) 19:04, 16. Feb. 2021 (CET)
- Aber warum bist Du dann noch auf der deutschsprachigen Wikipedia aktiv? Ist doch Schnee von gestern. ArchibaldWagner (Diskussion) 20:09, 16. Feb. 2021 (CET)
- Als ich angefangen habe, bei der en.wiki zu schreiben, habe ich schnell gemerkt, dass die strikte Regelhaftigkeit derjenigen, die hier wie da schreiben, sich im Grunde nichts nimmt. An sich bin ich Musiker, vielleicht noch Musikwissenschaftler, und schreibe auch gern. Dass ich überhaupt hier schreibe, ist in der Tat deprimierend. Das liegt an der Erfolglosigkeit einer Szene, die sich jenseits der aktiven Szene als der Musik verbunden bezeichnet, die doch nur auf Kontakten und ökonomischen Kriterien gegründet ist, wie auch ein Philosoph jenseits der Unis heutzutage scheitern wird. Vielen Dank für die Anfrage. --༄U-ji (Diskussion) 20:44, 16. Feb. 2021 (CET)
- Gender Studies ist, solange ich denken kann, der offizielle Name der Fachrichtung an allen oder den meisten Unis. Und Punkt. Eine Verschiebung käme erst dann in Betracht, wenn das einmal nicht mehr der Fall sein würde, was in der Einleitung des Artikels entsprechend erwähnt werden müsste. --༄U-ji (Diskussion) 17:19, 16. Feb. 2021 (CET)
- Ist das jetzt Ironie? Suche im DWDS: Gender-Studies oder Geschlechterforschung letzteres kommt dann doch eine ganze Größenordnung häufiger vor und ist ein Synonym zu Genderstudies, Genderforschung. ArchibaldWagner (Diskussion) 16:56, 16. Feb. 2021 (CET)
- "Gender Studies" ist ein etablierter Begriff. --Brahmavihara (Diskussion) 11:57, 16. Feb. 2021 (CET)
- Mitnichten. "Gender Studies" ist ein etablierter Begriff und Titel von Studiengängen z.B. der Universitäten Basel, Bern, Fribourg, Genf und Zürich, Oldenburg, Hamburg, Berlin etc.pp. Zwar ist hier teils auch die Form "Gender Studies/Geschlechterforschung" anzutreffen, generell sehe ich aber keinen Grund, hier einen anderen Begriff als den in der wissenschaftlichen Praxis dominierenden als Lemma zu verwenden.--Nico b. (Diskussion) 09:22, 16. Feb. 2021 (CET)
- Mit "Geschlechterforschung" sind also alle einverstanden?--Plantek (Diskussion) 08:18, 16. Feb. 2021 (CET)
- Ich ziehe meine obige VM-Erwähnung zurück, war ein Versehen… ;-) --Chiananda (Diskussion) 23:33, 22. Mai 2020 (CEST)
Anteil der Geschlechter bei den Gender Studies
Da die Gender Studies die Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter zum Ziel haben, scheint mir die Frage der Vorbildfunktion in dieser Hinsicht nicht ganz unbedeutend. Daher wundert es mich, dass sich im ganzen Artikel kein Hinweis darauf findet wie die Gender Studies diesbezüglich aufgebaut sind.
Die Einzige Quelle die ich diesbezüglich finden konnte ist diese: "https://www.news4teachers.de/2014/10/hochschulen-fast-doppelt-so-viele-professuren-in-gender-studies-wie-in-altphilologie/" Stand 2014: "Aktuell gibt es an deutschen, österreichischen und Schweizer Hochschulen in 30 Fachgebieten 223 Professuren mit einer Denomination, also ausdrücklichen Bestimmung, für Frauen- und Geschlechterforschung / Gender Studies. Von ihnen sind zehn mit Männern besetzt."
Meines Wissens nach kritisieren manche Studien der Gender Studies andere Forschungsdisziplinen für eine aus einseitigem (cis heteronormativ männlichem) Bias geborenen Forschungsrichtungen und damit Studienergebnissen. Der Artikel seint mir auf diesen Sachverhalt/Widerspruch nicht einzugehen.
Der Beginn des Artikel deutet darauf hin, dass die Genderstudies ursprünglich aus den Frauenforschungen und diese wiederum aus der feministischen Forschung hervorgegangen sind.
Wenn das so stimmt, ist doch davon auszugehen, dass viele, wenn nicht sogar alle dieser ursprünglichen lebenslangen Professuren mit Feministinnen besetzt worden sind. Die Frauenforschenden verschwanden ja nicht im Nirevana. Ist es dann nicht auch naheliegend, dass nahezu alle Studien durch einen ideologischen Filter laufen?
Hat jemand Daten zum Ist-Zustand der Geschlechterverteilung der Genderstudies? Oder der Ideologischen und wissenschaftlichen Neutralität? Oder evtl. eine Studie zu einer internen Diskussion der Genderstudies zu diesem Thema? Gibt es da eine selbstkritische Auseinandersetzung? (nicht signierter Beitrag von 2001:16B8:10F9:3B00:D1F5:269E:9BC4:12D6 (Diskussion) 13:08, 17. Aug. 2021 (CEST))
Umgang mit dem Wort Gender in der Einleitung
Die Einleitung des Artikels wirkt auf mich wie aus den 1990ern. Man kann zwar durchaus thematisieren, warum für das Fachgebiet mit Gender Studies in erster Linie eine aus dem Englischen stammende Bezeichnung verwendet wird, anstatt eines der drei letztgenannten fettgedruckten Wörter der Definition, aber ein Satz wie:
- Für das englische Wort 'gender' in seiner soziokulturellen Bedeutung – im Unterschied zum biologischen Geschlecht ('sex') – gibt es im deutschen Sprachgebrauch keine Entsprechung.
wirkt wie aus der Zeit gefallen, siehe:
- https://www.duden.de/rechtschreibung/Gender
- https://de.wiktionary.org/wiki/Gender
- https://de.wikipedia.org/wiki/Gender
Da ich bei der bisherigen Artikelversion insbesondere Wikipedia:Allgemeinverständlichkeit als nicht beachtet ansehe, soll dieser Beitrag mein Hinweis darauf sein, aber selbst am Artikel möchte ich mich nicht versuchen. VG --Fit (Diskussion) 00:01, 16. Jul. 2022 (CEST)
- Ich halte die Erklärung für allgemeinverständlich. Denn nicht jede Person, die Wikipedia liest, bewegt sich in einer Bubble, in der dieses Wissen selbstverständlich ist. Auch ältere und alte Menschen oder solche, die nicht studiert haben, lesen Wikipedia-Artikel und wollen sich über Gender Studies informieren. Das sind sind dann vermutlich Personen, die "aus der heutigen Zeit gefallen" sind. --Fiona (Diskussion) 00:14, 16. Jul. 2022 (CEST)
- Kann es sein, daß wir aneinander „vorbeireden“? Nein, die von dir genannten Personengruppen sind keinesfalls aus der Zeit gefallen. Ich würde es sogar bevorzugen, wenn diese Personengruppen bei der Formulierung explizit berücksichtigt werden, nur sollte ihnen nicht vermittelt werden, daß es das Wort Gender nur im Englischen gebe, nicht aber im heutigen Deutsch. VG --Fit (Diskussion) 01:07, 16. Jul. 2022 (CEST)
- Das "Gender" (großgeschrieben) wurde als Anglizismus irgendwann in den vergangenen zwei(?) Jahrzehnten Teil der deutschen Sprache. Aber auch im Präteritum trifft die zitierte Aussage wohl nicht zu, denn es existiert im Deutschen seit längerem der Begriff "soziales Geschlecht". Meiner Recherche auf Google books zufolge, mindestens seit den 1980er Jahren, eventuell auch schon früher. --TrueBlue (Diskussion) 16:09, 16. Jul. 2022 (CEST)
- Kann es sein, daß wir aneinander „vorbeireden“? Nein, die von dir genannten Personengruppen sind keinesfalls aus der Zeit gefallen. Ich würde es sogar bevorzugen, wenn diese Personengruppen bei der Formulierung explizit berücksichtigt werden, nur sollte ihnen nicht vermittelt werden, daß es das Wort Gender nur im Englischen gebe, nicht aber im heutigen Deutsch. VG --Fit (Diskussion) 01:07, 16. Jul. 2022 (CEST)
- Der Satz sollte weg. Aber aus einem etwas anderen Grund. Er ist grundsätzlich falsch. Denn im Deutschen gibt es eine noch bessere Entsprechung für das englische Wort gender. Es ist aber nicht das der Anglizismus Gender.
- Das englische Wort gender ist auf eine dem deutschen Wort Geschlecht sehr ähnlichen weise mehrdeutig. Beide werden verwendet in den Bedeutungen: Genus, körperliches Geschlecht, soziales Geschlecht.
- Insbesondere entspricht das englische Wort “gender” in seiner soziokulturellen Bedeutung dem deutschen Wort “Geschlecht” in seiner soziokulturellen Bedeutung. Siehe den Duden zu Bedeutung 1c.
- Es ist paradoxerweise nun so, dass es im Englischen ein Wort gibt, dass eindeutig das körperliche Geschlecht bezeichnet: sex. Im Deutschen dagegen haben wir einen Anglizismus, der eindeutig das soziale Geschlecht bezeichnet: Gender.
- Man kann das englische Wort gender nicht bedenkenlos auf Deutsch mit Gender übersetzen, da auch das körperliche Geschlecht gemeint sein kann, oder (häufig!) unklar ist, was genau gemeint ist. Es ist ein halber Falscher Freund. --Madroach (Diskussion) 18:27, 2. Nov. 2024 (CET)
- Also ja, der Anglizismus "Gender" steht für die "Geschlechtsidentität des Menschen als soziale Kategorie" AKA "das soziale Geschlecht" AKA "(engl.) 'gender' in der soziokulturellen Bedeutung". Und daher sollte die Behauptung, dass es für das englische Wort gender in seiner soziokulturellen Bedeutung im deutschen Sprachgebrauch keine Entsprechung gebe, gestrichen werden. Aber wie soll die Einleitung zukünftig lauten? Die Definitionen und impliziten Festschreibungen von „Männlichkeit“ und „Weiblichkeit“ im Alltag wie in den Wissenschaften sind doch wohl kaum die einzigen Themen der Gender Studies. Also sollte vor die folgende Aussage ein "unter anderem" gesetzt werden? --TrueBlue (Diskussion) 15:42, 5. Nov. 2024 (CET)
SCNR: Es gab Zeiten, da diente Sprache der Verständigung. Die scheinen vorbei. --Andrea (Diskussion) 07:26, 6. Nov. 2024 (CET)
Verschiebung nach Geschlechterforschung
Ist eine Verschiebung auf die deutsche Bezeichnung sinnvoll, zumal die Kategorie auch so heißt? --217.248.229.33 12:33, 3. Jan. 2023 (CET)
Empfehlungen des Wissenschaftsrats vom 7. Juli 2023
Rezeption der Ergebnisse:
--Fiona (Diskussion) 16:49, 16. Jul. 2023 (CEST)
- Dank für den Link zur PDF (2,18 MB) vom Wissenschaftsrat vom Juli 2023, Fiona! Wenn ich ein wenig zitieren darf:
- „In Absprache mit den anderen Bundesländern hat die Freie und Hansestadt Hamburg den Wissenschaftsrat mit Schreiben vom 26. November 2019 um eine umfassende Evaluation der Gender Studies unter Berücksichtigung aller relevanten Einrichtungen in Deutschland gebeten. Die Strukturbegutachtung sollte sich gleichermaßen auf Forschung und Lehre an Hochschulen sowie auf die außeruniversitäre Forschung (einschließlich der Ressortforschung) erstrecken und dabei prüfen, wie es um die Gender Studies in Deutschland insgesamt bestellt ist.“
- „Die Geschlechterforschung befasst sich inhaltlich mit allen Fragen des Geschlechts und der Geschlechterverhältnisse. „Geschlecht“ umfasst dabei sowohl das biologische Geschlecht (sex) als auch das soziale bzw. soziokulturelle Geschlecht (gender) sowie deren vielseitige Verschränkungen.“
- „Die Geschlechterforschung untersucht mit unterschiedlichen Theorien und Methoden, auf verschiedenen Ebenen und für verschiedene gesellschaftliche Bereiche, Epochen und Kulturen, was unter der Kategorie Geschlecht zu verstehen ist, wie sich Geschlechterverhältnisse konstituieren und ausgestalten sowie welche Relevanz – auch in historischer Perspektive und in verschiedenen sozialen Zusammenhängen – Geschlechterdifferenzen, Geschlechterrollen und Geschlechtsidentitäten für den einzelnen Menschen und die Gesellschaft haben.“
- „Ein Blick auf entsprechende hochschulische Zentren, Studiengänge, Fachgesellschaften und Denominationen von Professuren zeigt, dass hinsichtlich der (Selbst-)Bezeichnung des Forschungsfeldes keine Einheitlichkeit besteht. Auch wenn im deutschsprachigen Raum inzwischen der Begriff „Gender Studies“ breitere Verwendung findet und andere Bezeichnungen zunehmend zu ersetzen scheint, sind die Unterschiede in den Benennungen nicht nur historisch erklärbar und mithin nicht ineinander auflösbar. Mit „Frauen- und Geschlechterforschung“, „Geschlechterforschung“, „Geschlechterstudien“, „Genderforschung“ oder „Gender Studies“ können sich zumindest teilweise je spezifische programmatische, theoretische und mitunter wissenschaftspolitische Vorstellungen von dem Forschungsfeld, seinem Gegenstandsbereich, seinen Methoden und theoretischen Grundlagen oder seinem institutionellen Status im Wissenschaftssystem verbinden. Sehr häufig werden sie aber synonym verwendet.“
- usw. usf.
- Lesen lohnt sowieso, doch wäre es fein, wenn sich jemand die Mühe machen wollte, diese Schrift für den Artikel auszuwerten und nutzbar zu machen. Rezeption gab es ja.
- Morgengruß von --Andrea (Diskussion) 07:50, 6. Nov. 2024 (CET) (um den ersten Punkt ergänzt --Andrea (Diskussion) 09:01, 6. Nov. 2024 (CET))
- Wegen der u.U. unterschiedlichen Bedeutungsbreite von (dt.) "Geschlecht" und (engl.) "gender" beschreibt Hirschauer (2003) die "gender studies" lediglich als Teilmenge der "Geschlechterforschung". "Geschlechterforschung" und "gender studies"/"Gender Studies" sind nach diesem Begriffsverständnis also keine Synonyme. Will der WP-Artikel den Wissenschaftsrat rezipieren, muss das Hauptlemma zuerst auf den stets breiten Begriff "Geschlechterforschung" verschoben werden. Sodann müsste darauf verwiesen werden, dass "Geschlecht" im Kontext "sowohl das biologische Geschlecht (sex) als auch das soziale bzw. soziokulturelle Geschlecht (gender) sowie deren vielseitige Verschränkungen" meint. --TrueBlue (Diskussion) 13:23, 6. Nov. 2024 (CET)
- Aktuell ist Geschlechterforschung eine Weiterleitung auf Gender Studies.
- Anbei der erwähnte Artikel von Hirschauer.
- Stefan Hirschauer (2003): Wozu ,Gender Studies'? Geschlechtsdifferenzierungsforschung zwischen politischem Populismus und naturwissenschaftlicher Konkurrenz
- Ergänzung: »Das Label ›Gender‹ verschleift sich in einem politischen Etikettenschwindel.«
- MfG --Andrea (Diskussion) 07:21, 8. Nov. 2024 (CET)
- Wegen der u.U. unterschiedlichen Bedeutungsbreite von (dt.) "Geschlecht" und (engl.) "gender" beschreibt Hirschauer (2003) die "gender studies" lediglich als Teilmenge der "Geschlechterforschung". "Geschlechterforschung" und "gender studies"/"Gender Studies" sind nach diesem Begriffsverständnis also keine Synonyme. Will der WP-Artikel den Wissenschaftsrat rezipieren, muss das Hauptlemma zuerst auf den stets breiten Begriff "Geschlechterforschung" verschoben werden. Sodann müsste darauf verwiesen werden, dass "Geschlecht" im Kontext "sowohl das biologische Geschlecht (sex) als auch das soziale bzw. soziokulturelle Geschlecht (gender) sowie deren vielseitige Verschränkungen" meint. --TrueBlue (Diskussion) 13:23, 6. Nov. 2024 (CET)
Die Überschrift "Kritik" passt nicht
Dass es sich bei der vermeintlichen "Kritik" an den Gender Studies nicht bloß um Kritik handelt, sondern um Kampagnen / Attacken / Backlash, wie auch immer man es genau nennen möchte, ist eigentlich evident. Steht sogar im umseitigen Artikel:
- "Die Journalistin Catherine Newmark ordnete in Die Zeit seine Äußerungen in die „antifeministische Rhetorik, den sogenannten ‚Backlash‘“ ein und sieht sie in einer Reihe mit den im Internet „kursierenden maskulinistische(n) Verschwörungstheorien von der feministischen Weltherrschaft“."
- "seiner Besprechung des Buchs in der FAZ kritisierte Thomas Weber Meyers „verzerrende Attacken auf fast alles, was ‚gender‘ im Namen führt"
Auch die Vorgänge in Ungarn kann man schwerlich bloß als "Kritik" ansehen, es ist ein Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit durch ein undemokratisches Regime. Jennifer V. Evans spricht von einem "war on gender studies" . Aber klar, bei uns in Wikipedia wird daraus "Kritik".
Ich rege an, über eine passende Überschrift nachzudenken! --Eddy 97 (Diskussion) 22:14, 15. Mär. 2026 (CET)
- Wertende und interpretierende Zwischenüberschriften sind ungeeignet für einen enzyklopädischen Artikel. Meinungen einzelner Journalisten/AutorInnen können im Text erwähnt werden. Für Zwischenüberschriften, die stets sachlich sein sollten und die Funktion haben Artikel zu strukturieren und nicht Meinungen zu transportieren, v.a. nicht solche von Wiki-Usern, passen sie nicht. --Fiona (Diskussion) 10:00, 16. Mär. 2026 (CET)
- Dass es sich bei den Angriffen bloß um "Kritik" handelt, ist ebenfalls eine wertende Meinung. In dem Fall wertet es Autokraten wie Viktor Orban auf und stellt sie als an einem sachlichen Austausch interessierte Diskurs-Teilnehmer dar. --Eddy 97 (Diskussion) 10:38, 16. Mär. 2026 (CET)
- Das ist grundlegendes Wissen für enzyklopädische Artikelarbeit. Darum beende ich die Diskussion. (nicht signierter Beitrag von Fiona B. (Diskussion | Beiträge) 11:05, 16. Mär. 2026 (CET))
- Nein, es geht um sachliche, den Artikel strukturierende Überschriften. Kritik, Kontroversen sind in Wikipedia üblich, auch wenn man selbst anderer Meinung ist. Da du nun weitere Einzelmeinungen sammelst (was die Argumentation nicht stichhaltiger macht nach dem Motto "viel hilft viel"), könnte die Überschrift auch Debatten lauten. --Fiona (Diskussion) 11:03, 16. Mär. 2026 (CET)
- Kurios ist auch, dass das Kapitel zwar "Kritik" heißen soll, aber die dritte Überschrift heißt dann "Einordnung des Widerstandes gegen Gender Studies". Also im dritten Kapitel wird es folgerichtig als "Widerstand" benannt, das zweite Kapitel darf so nicht benannt werden. Kurios. Ich eröffne eine 3M. --Eddy 97 (Diskussion) 11:58, 16. Mär. 2026 (CET)
- Entsprechend meinem 3M-Statement unten würde ich vorschlagen, diesen Abschnitt in "Gender-Studies im gesellschaftspolitischen Meinungskampf" oder "Ablehnung im gesellschaftspolitischen Diskurs" oder ähnlich zu nennen. Sollte darin noch rein wissenschaftlich-sachliche Kritik beschrieben sein, die nicht Teil des "Kulturkampf"-Diskurses ist, kann man die ja ggf. noch in den darüberliegenden Absatz verschieben.--Jordi (Diskussion) 12:33, 16. Mär. 2026 (CET)
- Ja, es gibt auch valide Kritik, die im ersten Abschnitt beschrieben ist. In meinem Vorschlag hätte ich das so aufgeteilt: . Mit "Gender-Studies im gesellschaftspolitischen Meinungskampf" könnte ich auch gut leben. --Eddy 97 (Diskussion) 13:09, 16. Mär. 2026 (CET)
- Es würde weiterhelfen, wenn solche Einordnungen mit wissenschaftlicher Literatur gestützt und dann auch dargestellt werden könnten, nicht mit Einzelmeinungen, sondern als Zusammenfassung des fachwissenschaftlichen Stands. Dass es das alles "gibt", wie Gegenbewegung, Kulturkamp etc., ist nicht strittig. Doch Zwischenüberschriften in enzyklopädische Artikel - und das schreibe ich zum dritten Mal - haben die Funktion zu strukturieren und nicht Beurteilungen, Meinungen hervorzuheben. Auch wenn User hier mehrheitlich die eine Position einnehmen, ist es geboten dies nicht zu transportieren, sondern Distanz zu halten. In einer Unterüberschrift, also der dritten Ebene, kann man Begriffe Meinungskampf, Kulturkampf benutzen, muss dies aber valide und neutral darstellen. --Fiona (Diskussion) 13:46, 16. Mär. 2026 (CET)
- (administrativ entfernt, siehe WP:BNS. --Holder (Diskussion) 22:20, 18. Mär. 2026 (CET))
- Mir ist nicht ganz klar, warum die Überschrift „Kritik“ weniger wertend sein soll als z.B. „Kritik an und Angriffe gegen“, „Kritik und politische Kontroversen“ oder auch „Kritik und Backlash“. Der Begriff „Backlash“ wird schließlich in der Wissenschaft analytisch verwendet (und ist dort wohl auch geläufiger als „Kritik“ - ein in Bezug auf ein gesamtes Forschungsfeld doch etwas unpassender Begriff). --Polibil (Diskussion) 09:52, 18. Mär. 2026 (CET)
- Wir drehen uns im Kreis: "Kritik" ist ein gebräuchlicher Oberbegriff zur Strukturierung eines Artikels. Es gibt auch Filmkritik und Literaturkritik, bei denen niemand annimmt, es sei eine unpassende Wertung. 3M-Diskutierende bemängeln v.a. die inhaltliche Darstellung des "Kritikabschnitts". Und dies müsste zunächst angegangen werden, bevor man Überschriften sucht.Fiona (Diskussion) 11:58, 18. Mär. 2026 (CET) Soweit ich es sehen kann, wird die Überschrift "Kritik" zunehmend abgelöst von dem Begriff "Kontroversen". Meloe verwies auf die Impfdebatte, wie in COVID-19-Pandemie, auch in Personenartikeln wird "Kontroversen" verwendet. --Fiona (Diskussion) 12:09, 18. Mär. 2026 (CET)
- Oberste Überschrift "Kontroversen". Unterüberschrift "Backlash gegen die Gender Studies". Das wäre für mich ok. --Eddy 97 (Diskussion) 18:12, 18. Mär. 2026 (CET)
- Framing ist unerwünscht. Siesta (Diskussion) 18:29, 18. Mär. 2026 (CET)
- „Kritik“ ist nicht weniger „Framing“ als „Kontroverse“ oder auch „Backlash“ - nur eben ein anderes. Dementsprechend wäre eben zu klären, welcher Begriff passender ist, wofür aber eben Sachargumente vorgetragen werden müssten. --Polibil (Diskussion) 18:34, 18. Mär. 2026 (CET)
- Framing ist unerwünscht. Siesta (Diskussion) 18:40, 18. Mär. 2026 (CET)
- Wenn ihr ein Framing als "Kritik" durchsetzen wollt (denn darum geht es ja, wenn man den Framingbegriff ernst nimmt und nicht nur als Polemik einbringt), fände ich doch interessant, wieso z.B. die Definanzierung des Fachs oder die Entlassungen von Hochschulangehörigen, unter diesem Begriff besser aufgehoben sind, als unter einem anderen. Darum geht es schließlich bei der „Kritik“ der Gender Studies - die „Kritik“ eines ganzen Forschungsfelds ist schließlich, anders als hier mehrfach behauptet unüblich. --Polibil (Diskussion) 10:56, 19. Mär. 2026 (CET)
- Die Sachargumente wurden nicht einmal vorgetragen, sondern mehrmals. Kritikabschnitte sind Praxis in Wikipedia-Artikeln oder auch Kontroversenn. "Backlash" hingegen ist eine politische Einordnung, die wir uns nicht zu eigen machen. Lest doch mal die dritten Meinungen. --Fiona (Diskussion) 20:42, 18. Mär. 2026 (CET)
- Ich habe ja oben ein Gegenbeispiel gebracht. Warum ist das nicht auch hier möglich: "Angriffe gegen die Gender Studies"? 3M ist gespalten, wie so oft in der Community. Aber dass wissenschaftliche Kritik und politische/ideologische Ablehnung nicht in einen Topf geworfen werden darf, wie es aktuell der Fall ist, lese ich eigentlich recht einstimmig heraus. --Eddy 97 (Diskussion) 21:34, 18. Mär. 2026 (CET)
- Ich habe wirklich nicht die Zeit mich mit Derailing und Kreiskussionen länger auseinanderzusetzen. Du hast Dritte Meinungen angefragt, nun nimm sie auch ernst. Sie unterstützen nicht deine Polibilis politischen Überschriften wie "Backlash" o.ä. Vielmehr muss der Inhalt enzyklopädisch überarbeitet werden.--Fiona (Diskussion) 22:17, 18. Mär. 2026 (CET)
- Also die ersten drei 3M-Stimmen sind recht eindeutig. Die sollte man ebenfalls zur Kenntnis nehmen. Und das ist auch kein Derailing, ich denke wir reden eigentlich sogar nur aneinander vorbei. Was uns eint ist ein Störgefühl wie das Kapitel aktuell ist.
- Die Überschrift heißt "Kritik durch Wissenschaft und Öffentlichkeit" aber dann kommen seltsame Typen wie Ulrich Kutschera, Raphael M. Bonelli, Jan Fleischhauer, irgendein Typ von der Weltwoche. Das Gruselkabinett schlechthin. Perfect Tommy verwies auf das Archiv. Dort finde ich diesen Beitrag der es treffend zusammenfasst: "Es wurde einfach nur in den Abschnitt gekippt, was sagt: Gender Studies ist Bäh."
- Dann komme ich jetzt - im Jahr 2026 - in den Artikel und stelle bloß fest, da steht "Kritik" in der Überschrift aber eigentlich ist es keine ernstzunehmende Kritik. (von der Historie wie das zustande gekommen ist habe ich keine Ahnung) und rege an, es entsprechend in "Backlash" umzubenennen.
- Wir sehen also scheinbar beide dasselbe Problem aber haben nur unterschiedliche Schlussfolgerungen: Ich möchte die Überschrift an den Inhalt anpassen, du möchtest wiederum Inhalt an die Überschrift anpassen. Aber warum müssen diese Positionen denn im Widerspruch zu einander stehen? Man könnte doch beides machen. Ein Kapitel beschreibt die ernstzunehmende Kritik von ernstzunehmenden Kritikern, ein nächstes Kapitel beschreibt Gegenbewegung, Kulturkampf mit passender Überschrift - den es ja gibt, du selbst sagst, das sei "nicht strittig". Also warum darf er nicht entsprechend dargestellt werden? --Eddy 97 (Diskussion) 23:05, 18. Mär. 2026 (CET)
- Also die ersten drei 3M-Stimmen sind recht eindeutig. Die sollte man ebenfalls zur Kenntnis nehmen. Und das ist auch kein Derailing, ich denke wir reden eigentlich sogar nur aneinander vorbei. Was uns eint ist ein Störgefühl wie das Kapitel aktuell ist.
- Ich habe wirklich nicht die Zeit mich mit Derailing und Kreiskussionen länger auseinanderzusetzen. Du hast Dritte Meinungen angefragt, nun nimm sie auch ernst. Sie unterstützen nicht deine Polibilis politischen Überschriften wie "Backlash" o.ä. Vielmehr muss der Inhalt enzyklopädisch überarbeitet werden.--Fiona (Diskussion) 22:17, 18. Mär. 2026 (CET)
- Ich habe ja oben ein Gegenbeispiel gebracht. Warum ist das nicht auch hier möglich: "Angriffe gegen die Gender Studies"? 3M ist gespalten, wie so oft in der Community. Aber dass wissenschaftliche Kritik und politische/ideologische Ablehnung nicht in einen Topf geworfen werden darf, wie es aktuell der Fall ist, lese ich eigentlich recht einstimmig heraus. --Eddy 97 (Diskussion) 21:34, 18. Mär. 2026 (CET)
- Framing ist unerwünscht. Siesta (Diskussion) 18:40, 18. Mär. 2026 (CET)
- „Kritik“ ist nicht weniger „Framing“ als „Kontroverse“ oder auch „Backlash“ - nur eben ein anderes. Dementsprechend wäre eben zu klären, welcher Begriff passender ist, wofür aber eben Sachargumente vorgetragen werden müssten. --Polibil (Diskussion) 18:34, 18. Mär. 2026 (CET)
- Framing ist unerwünscht. Siesta (Diskussion) 18:29, 18. Mär. 2026 (CET)
- Oberste Überschrift "Kontroversen". Unterüberschrift "Backlash gegen die Gender Studies". Das wäre für mich ok. --Eddy 97 (Diskussion) 18:12, 18. Mär. 2026 (CET)
- Wir drehen uns im Kreis: "Kritik" ist ein gebräuchlicher Oberbegriff zur Strukturierung eines Artikels. Es gibt auch Filmkritik und Literaturkritik, bei denen niemand annimmt, es sei eine unpassende Wertung. 3M-Diskutierende bemängeln v.a. die inhaltliche Darstellung des "Kritikabschnitts". Und dies müsste zunächst angegangen werden, bevor man Überschriften sucht.Fiona (Diskussion) 11:58, 18. Mär. 2026 (CET) Soweit ich es sehen kann, wird die Überschrift "Kritik" zunehmend abgelöst von dem Begriff "Kontroversen". Meloe verwies auf die Impfdebatte, wie in COVID-19-Pandemie, auch in Personenartikeln wird "Kontroversen" verwendet. --Fiona (Diskussion) 12:09, 18. Mär. 2026 (CET)
- Entsprechend meinem 3M-Statement unten würde ich vorschlagen, diesen Abschnitt in "Gender-Studies im gesellschaftspolitischen Meinungskampf" oder "Ablehnung im gesellschaftspolitischen Diskurs" oder ähnlich zu nennen. Sollte darin noch rein wissenschaftlich-sachliche Kritik beschrieben sein, die nicht Teil des "Kulturkampf"-Diskurses ist, kann man die ja ggf. noch in den darüberliegenden Absatz verschieben.--Jordi (Diskussion) 12:33, 16. Mär. 2026 (CET)
- Kurios ist auch, dass das Kapitel zwar "Kritik" heißen soll, aber die dritte Überschrift heißt dann "Einordnung des Widerstandes gegen Gender Studies". Also im dritten Kapitel wird es folgerichtig als "Widerstand" benannt, das zweite Kapitel darf so nicht benannt werden. Kurios. Ich eröffne eine 3M. --Eddy 97 (Diskussion) 11:58, 16. Mär. 2026 (CET)
- Nein, es geht um sachliche, den Artikel strukturierende Überschriften. Kritik, Kontroversen sind in Wikipedia üblich, auch wenn man selbst anderer Meinung ist. Da du nun weitere Einzelmeinungen sammelst (was die Argumentation nicht stichhaltiger macht nach dem Motto "viel hilft viel"), könnte die Überschrift auch Debatten lauten. --Fiona (Diskussion) 11:03, 16. Mär. 2026 (CET)
3M
Die 3M-Anfrage findet sich hier.
- Hier stimme ich Eddy mal zu: Es gibt eine politische Gegenbewegung gegen Gender Studies, die nicht Kritik übt, sondern z.B. Lehrstühle und Förderung streicht. Dafür wird in der Wissenschaft der Begriff Backlash durchaus verwendet, warum der wertender sein sollte als „Kritik“ erschließt sich mir nicht. Polibil (Diskussion) 12:09, 16. Mär. 2026 (CET)
- "Kritik durch Wissenschaft und Öffentlichkeit" finde ich auch falsch geframt, vor allem das Auftauchen des Begriffs "Wissenschaft" in der Überschrift suggeriert seriöse und unpolemisch-sachliche Kritik und nicht die ideologische Ablehnung und kampagnenartige Diskreditierung des Fachs, wie sie in der Realität üblich ist. Dass daran auch einzelne Wissenschaftler mitwirken, ändert nichts an der falschen Vorstellung, die hiermit evoziert wird. Neutral ist das m.E. nicht. Man kann auch neutral formulieren und trotzdem klar sagen, dass es in diesem Abschnitt um den "Kulturkampf" bzw. (nüchterner ausgedrückt) die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung geht, in der Gender Studies aus politisch-weltanschaulichen Gründen diskreditiert werden.--Jordi (Diskussion) 12:25, 16. Mär. 2026 (CET)
- Wir haben ja Anti-Gender-Bewegung, wobei es mir auch schwer fällt, dass unter bloßer „Kritik“ zu sehen, der Begriff scheint mir dafür zu schwach. Trotzdem gibt es ja auch (wissenschaftliche) Kritik. Das wird hier alles unter der Überschrift „Kritik“ subsummiert. Vielleicht wäre ein deutlicherer Verweis auf den Anti-Gender-Hauptartikel die Lösung, der müssten dann hier nur kurz paraphrasiert werden. Gruß --Winkekatze (Winken) 12:38, 16. Mär. 2026 (CET)
- Das Problem ist nicht die Überschrift. Die Debatte und Kritik könnte noch besser dargestellt werden. Leute wie Kutschera, die sich selbst diskreditiert haben, müssen nicht mit Rede und Gegenrede wiedergegeben werden. Es gibt sicherlich noch im deutschsprachigen Raum und weltweit viele reputable Stimmen außerhalb des klar antifeministischen Lagers die hier fehlen und die Kritik verständlicher machen würden. --Perfect Tommy (Diskussion) 14:13, 16. Mär. 2026 (CET)
- Es lohnt such auvh ein Blick ins jüngste Archiv. Der Abschnitt wurde bereits mehrfach diskutiert, Teile entfernt und hinzugefügt und leider kein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. --Perfect Tommy (Diskussion) 14:29, 16. Mär. 2026 (CET)
- Hier werden verschiedene Dinge auf verschiedenen Ebenen zusammengefasst. Es gibt den (normalen) innerwissenschaftlichen Diskurs, insbesondere in den Überlappungsbereichen zu Nachbardisziplinen (Soziologie, Kulturwissenschaften, Medizin, Biologie usw.), wo einzelne Inhalte oder Prämissen kritisiert werden. Es gibt Kritik an den Gender Studies prinzipiell und generell, wo den Kritikern die ganze Richtung nicht passt. Es gibt politische Initativen und Kampagnen, die sich gegen die Institutionen richten, zum Beispiel Forschungsgelder oder Stellen streichen wollen. Teil 3 ist keine "Kritik" und sollte m.E. unter eine eigene Überschrift. Aber die Protagonisten äußern zur Begründung Argumente, die als Argumente behandelt und eingeordnet gehören, nicht einfach pauschal abgebügelt. Auch dann, wenn man selbst davon ausgeht, dass sie sowieso unaufrichtig wären. Aber verborgene Motive sind eben das, verborgen. Verweigerung des Diskurses ist da ggf. auch nur eine weitere Strategie, die dann eben referiert gehört (auch wenn es die "richtigen" Leute sind, die da verweigern). Der neutrale Standpunkt kann eben recht anstrengend sein. Wer mag, kann etwa Parallelen zur Impfdebatte ziehen. Leute wie Minister Kennedy haben eine politische Agenda (was kaum verwundern kann bei einem Politiker). Aber sie berufen sich auf Wissenschaftler (sehr unterschiedlicher Reputation, aber nicht nur Leute des lunatic fringe oder käufliche Experten für alles, was nachgefragt ist). Deren Argumente gehören behandelt und wiederlegt. Auch wenn sie Teil einer Kampagne sind.--Meloe (Diskussion) 08:17, 18. Mär. 2026 (CET)
- Ich schlage vor auf ideologisch motiviertes Framing zu verzichten, „Kritik“ passt, kein Änderungsbedarf. Der Artikel ist insgesamt ziemlich schlecht, aber sämtliche Versuche einer Verbesserung dürften wohl wie üblich von gewissen Kreisen blockiert werden, die Mühe macht sich doch keiner mehr. Siesta (Diskussion) 08:53, 18. Mär. 2026 (CET)
- Jede Methode, Ideologie oder politische Bewegung ist Kritik ausgesetzt, es ist nicht enzyklopädisch stichhaltig, hier auf das Wort "Kritik" zu verzichten. Auch der nette Strohmann (das käme nur von "Kampagnen / Attacken / Backlash") ist nicht zieflührend. Was unterschieden werden muss: wissenschaftliche Kritik und politische/ideologische Ablehnung. --Julius Senegal (Diskussion) 20:19, 18. Mär. 2026 (CET)
- Egal, wie man die Kritik im Einzelfall einschätzt und wie sehr sie ideologisch getrieben sein mag, Kritik bleibt Kritik und es ist nicht Aufgabe der WP, hier Wertungen und Framing zu betreiben. Die Überschrift "Kritik" muss bleiben. --Brahmavihara (Diskussion) 10:47, 19. Mär. 2026 (CET)
