Diskussion:Privatschule
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Artikel - Diskussionsbeitrag
Flucht in die Privatschule von Marcel Helbig Das Beste für das eigene Kind ist nicht das Beste für die Gesellschaft. Privatschulen fördern die Spaltung und entsprechen oft nicht dem Geist des Grundgesetzes https://www.taz.de/!5491363
--109.41.67.212 14:10, 28. Mär. 2018 (CEST)
(von meiner Disk.seite --Fritzbruno (Diskussion) 19:11, 9. Jun. 2018 (CEST)) zum Artikel "Privatschule" und zur Löschung v. 27.5.2018: Für Berlin ist die Aussage, dass für 40 % der Privatschul-Eltern, die soziale Mischung der Schüler-/Elternschaft ausschlaggebender ist, als die religiöse/weltanschauliche Ausrichtung oder pädagogischen Privatschul-Konzepte, durch den Artikel in der TAZ belegbar. Dass für andere Bundesländer Quellen fehlen, bedeutet doch nicht, dass die "andere Schülerschaft" in anderen Bundesländern für weniger Eltern der ausschlaggebende Vorteil einer Privatschule ist. Ich habe nun dennoch Quellen genannt, die sich allgemeiner, d.h. nicht nur auf Berlin beziehen, genannt. --M-80g (Diskussion) 10:48, 4. Jun. 2018 (CEST)
- "Dass für andere Bundesländer Quellen fehlen, bedeutet" dass du das im Artikel nicht behaupten darfst - übrigens schon gar nicht in der länderübergreifenden Einleitung! Übrigens ignoriert der Beitrag auch die "Abstimmung mit dem Umzugswagen", die im staatl. Schulsystem zu einer mE viel stärkeren soz. Entmischung (Stichwort "Brennpunktschule") sorgt. --Fritzbruno (Diskussion) 19:11, 9. Jun. 2018 (CEST)
- Hallo Fritzbruno, bevor wir jetzt wieder hin und her löschen und wieder einfügen, bitte ich Dich, die bisher unbelegten Aussagen im Artikel zu löschen, oder durch seriöse Belege zu ergänzen. Es gibt ja z.B. nicht nur die derzeit erwähnten Gründe, die zu einer Privatschule führen. Ebenso sollten die Aussagen über die derzeitigen Finanzhilfen und die Wartezeiten aktualisiert und belegt werden. Abgesehen davon, suggerieren die Aussagen derzeit, die Privatschulen hätten einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf staatliche Finanzhilfen. Dem ist nicht so, siehe dazu BVerfG 1 bvl 6/99. Was auch fehlt, ist die Tatsache, dass private Ersatzschulen ihre Existenz bisher der Missachtung des GG zu verdanken haben. (siehe dazu die Wissenschaftliche Studie der WZB-Wissenschaftler und die Aussage der Kölner Richter des FG Köln, 10 K 7404/01 Rn. 47, wonach die Bundesländer die Genehmigungsveraussetzungen, d.h. das Verbot einer Sonderung der Schüler ... in ihrer Anerkennungspraxis nicht ernst nehmen. Siehe dazu Artikel im Stb-Web. MfG--M-80g (Diskussion) 12:17, 15. Jun. 2018 (CEST)
- die WZB-Studie steht doch drin mit einer zentralen Aussage als Zitat - wo ist dein Problem damit? Dass es andere Motivationen geben mag, eine Schule zu gründen(!), als dann im Genehmigungsantrag steht, ist Spekulation - daher sehe ich keinen Grund so etwas aufzunehmen. Daten zu aktualisieren steht dir frei, von einzelnen Ländern auf ganz Dtl. zu schließen nicht. --Fritzbruno (Diskussion) 13:39, 15. Jun. 2018 (CEST)
- Hallo Fritzbruno, bevor wir jetzt wieder hin und her löschen und wieder einfügen, bitte ich Dich, die bisher unbelegten Aussagen im Artikel zu löschen, oder durch seriöse Belege zu ergänzen. Es gibt ja z.B. nicht nur die derzeit erwähnten Gründe, die zu einer Privatschule führen. Ebenso sollten die Aussagen über die derzeitigen Finanzhilfen und die Wartezeiten aktualisiert und belegt werden. Abgesehen davon, suggerieren die Aussagen derzeit, die Privatschulen hätten einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf staatliche Finanzhilfen. Dem ist nicht so, siehe dazu BVerfG 1 bvl 6/99. Was auch fehlt, ist die Tatsache, dass private Ersatzschulen ihre Existenz bisher der Missachtung des GG zu verdanken haben. (siehe dazu die Wissenschaftliche Studie der WZB-Wissenschaftler und die Aussage der Kölner Richter des FG Köln, 10 K 7404/01 Rn. 47, wonach die Bundesländer die Genehmigungsveraussetzungen, d.h. das Verbot einer Sonderung der Schüler ... in ihrer Anerkennungspraxis nicht ernst nehmen. Siehe dazu Artikel im Stb-Web. MfG--M-80g (Diskussion) 12:17, 15. Jun. 2018 (CEST)
Hallo Fritzbruno, kann die derzeitige Aussage zu den Gründen für Privatschulen und zu den Finanzhilfen belegt werden, oder kann sie gelöscht werden? MfG --M-80g (Diskussion) 14:10, 15. Jun. 2018 (CEST)
- vermeide unnötige Verlinkungen (wie hier meinen Namen)! Die Gründe sind mE. ein Querschnitt durch die landesgesetzlichen Regelungen zu GG7. Bitte sichte diese (oder schau in die Versionsgeschichte, wer diese Formulierung wann mit welcher Begründung eingefügt hat)! --Fritzbruno (Diskussion) 17:17, 15. Jun. 2018 (CEST)
Quellen für eine notwendige Überarbeitung des Artikels
Eine Auswahl, insbesondere zu Belegquellen in der neueren Fachliteratur.
- Michael Wrase/Marcel Helbig: Das missachtete Verfassungsgebot - Wie das Sonderungsverbot nach Art. 7 II 3 GG unterlaufen wird. Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht, 2016, Heft 22, S. 1591-1598.
- Michael Wrase/Laura Jung/Marcel Helbig: Defizite der Regulierung und Aufsicht von privaten Ersatzschulen in Bezug auf das Sonderungsverbot nach Art. 7 Abs.5 S.3 GG. WZB Discussion Paper P 2017- 003. Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung 2017
- Siehe dazu auch Drs. 19/1632 Landtag Hessen, in der - einmalig für D - Angaben zu den durchschnittlich verlangten Schulgeldern, Gebühren und gezahlten Lehrergehältern aufgeführt sind, Enthalten sind auch die jeweiligen Rechtsauffassungen der anderen Bundesländer zum GG Art. 7 V. Lt. AArtikel in der Hessenschau v. 13.7.2017 verlangen die Hess. Ersatzschulen monatlich ein durchschnittliches Schulgeld von 312 Euro.
- Mythos Chancengleichheit in der Grundschule? Strukturelle Entwicklungen im Privatschulwesen (CAROLINE KANN UND KERSTIN ROTHE Eine Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung, August 2016),
- PÄDAGOGIK 12/17, Seite 40 "Privatschulboom und soziale Selektion" von RITA NIKOLAI u. MARCEL HELBIG u. MICHAEL WRASE
- 2017 Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft Leviathan "Privatschulen und die soziale Frage Wirkung rechtlicher Vorgaben zum Sonderungsverbot in den Bundesländern".
- Sept. 2017 Böll-Brief "Freiheit und Verantwortung von Privatschulen Politische Handlungsempfehlungen für eine faire Privatschulregulierung mit Blick auf andere europäische Staaten", Prof. R. Nikolai und Prof. Helbig
- WZB-Brief Bildung "Faire Privatschulregulierung: Was Deutschland vom europäischen Vergleich lernen kann" 9.2017
- GEW Privatisierungsreport 1 (1.10.2000) Vom Rückzug des Staates aus der Bildung.
- # Feb. 2015, GEW Privatisierungsreport 16 "Privatschulen auf dem Prüfstand" zuletzt
- # GEW Privatisierungsreport 17_ Hamburg Erst kaputtgespart, dann privatisiert? Zur Lage öffentlicher Bildung in Hamburg , 2017
Die noch im Artikel befindliche nicht belegbare Aussage, zum angeblichen, aus dem GG abgeleiteten Recht auf Finanzhilfen, sollte gelöscht werden, da diese Behauptung der Rechtsprechung widerspricht. Siehe dazu 1. Leitspruch des Bundesverfassungsgerichts, 23.11.2004 1 Bvl 6/99, Zitat: "Art. 7 Abs. 4 GG verpflichtet den Staat nur dann zur finanziellen Förderung privater Ersatzschulen, wenn ohne eine solche Förderung der Bestand des Ersatzschulwesens als Institution evident gefährdet wäre (Fortführung von BVerfGE 75, 40; 90, 107)."
Auch die in der Einleitung befindliche Aussage über die Gründe einer Privatschule, sollte herausgenommen werden, da es weit mehr Gründe, z.B. finanzielle G., die zu einer Privatschulgründung führen. --M-80g (Diskussion) 12:00, 15. Jun. 2018 (CEST)
Geschichte
Aus einigen Beiträgen oben scheint mir ein Abschnitt zur Geschichte privat betriebener Schulen (seit dem 16. Jahrhundert belegt) in dem Artikel noch zu fehlen. Denn der Artikel beschreibt insgesamt eine Situation, wie sie sich erst im späten 20.Jahrhunderts entwickelt hat und nennt nur in den genannten anderen europäischen Ländern z.B. mal eine nichtssagendes Jahreszahl wie „1850“, eingesprengselte Hinweise auf Mittelalter, Klöster, Adel u.ä. zeigen – pardon – völlige Unkenntnis jeglicher Schul- und sonstiger Geschichte. Meines Erachtens müsste der Artikel völlig neu geschrieben werden oder um alle Abschnitte jenseits von irgendwelchen Hinweisen auf irgendeine Geschichte radikal gekürzt werden auf das, was man heute eine „Privatschule“ nennt. --Felistoria (Diskussion) 23:16, 10. Jul. 2025 (CEST)
- Na, nun mit dem Bade nicht gleich das Kind auskippen. Der Artikel enthält viele sinnvolle und hilfreiche Erklärungen, sowohl in Bezug auf das 20. Jahrhundert, aber auch auf die Zeit davor, auf die sehr oft verlinkt wird, insofern erfüllt der Artikel ganz gut seinen Zweck. Auch verstehe ich nicht, wieso alle Hinweise auf irgendeine Geschichte auf die gegenwärtige Bedeutung gekürzt werden sollten.
- Aber ich gebe dir Recht, dass eine Geschichte der Privatschule wünschenswert wäre. Andererseits wäre eine solche Darstellung nicht ohne Beschreibung der Geschichte der Schule möglich. Als Beispiel möge Schulgeschichte (Deutschland) dienen, wo ja, zugegeben verstreut, eine Menge Hinweise auf die Geschichte von Privatschulen zu finden sind. Analog müsste man bei jedem Land vorgehen, erst dann könnte man die Gemeinsamkeiten herausarbeiten. Das ist ein ziemliches Großprojekt. Im Artikel Geschichte der Kindheit zum Buch von Philippe Ariès findet man im Zweiten Teil – Das Schulleben weitere hilfreiche Hinweise zur Schulgeschichte; eventuell findet sich in seinem Buch auch etwas zu Privatschulen. Insgesamt klingt für mich der Aufwand für einen Neuschrieb eher nach einer Dissertation, das kann man nicht mal so eben schnell runterschreiben. Aber wer weiß, vielleicht fühlt sich ja jemand zu dieser Herausforderung berufen. :-))) --Eduevokrit (Diskussion) 00:02, 11. Jul. 2025 (CEST)
- Ping an Benutzerin:Felistoria. --Eduevokrit (Diskussion) 20:39, 11. Jul. 2025 (CEST)
- Hallo @Eduevokrit: ein bisschen Radikalschnitt verjüngt gelegentlich:-), aber Du hast insofern recht, als sich "vielleicht" etwas immer finden lässt. Die private Schule war seit dem 16. Jh. zunächst ein Gewerbe, im 17. Jahrhundert auch städtisch, gelegentlich auch grundherrlich, eingerichtet als Angebot, Lesen & Schreiben zu lernen (am Vaterunser) und weiter dann auch Latein (am Katechismus), der Adel engagierte Hauslehrer. Hatte alles seinen Preis. Staatlich wurde das Ganze in Preußen nach 1815 unter Kontrolle gebracht. ("Umsonst" ist z.B. ein Gymnasium tatsächlich seit wann?:-) Recht hast Du mit Deiner Einschätzung ("Großprojekt" = WP-->Artikelfeld mit Plan)), deshalb hab ich bis dahin Eindampfen empfohlen, ist ja aber in der WP kein "Muss". Ich fühle mich, lieber Eduevokrit, zu nix "berufen"...:-) --Felistoria (Diskussion) 21:25, 11. Jul. 2025 (CEST)
- Ping an Benutzerin:Felistoria. --Eduevokrit (Diskussion) 20:39, 11. Jul. 2025 (CEST)
