Dominik Schiefner
deutscher Schauspieler, Komponist und Professor
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Leben
Dominik Schiefner studierte nach dem Abitur am Vitzthum-Gymnasium Dresden Schauspiel ab 2000 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und schloss im Jahr 2004 das Studium mit Diplom ab.[1] Im selben Jahr wurde er als einer von 16 Schauspielabsolvent:innenen aus dem deutschsprachigen Raum für die Meisterklasse „actors class“ ausgewählt und erhielt dort kameraspezifischen Unterricht u. a. bei M.K. Lewis (USA).[2] Seither arbeitet er als Schauspieler, Musiker und Komponist u. a. am Schauspiel Leipzig, am Schauspiel Frankfurt, am Theater und der Oper Bonn, am Volkstheater Rostock, dem Bayerischen Staatsschauspiel, der Schaubühne am Halleschen Ufer (Berlin), der Semperoper Dresden und dem Staatsschauspiel Dresden, dem Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau sowie bei Film, Funk und Fernsehen.
2008 publizierte er beim Verlag Dr. Müller, dem Ursprung der Print-on-Demand-Verlagsgruppe OmniScriptum Publishing Group, das Buch Durch Improvisation zur Rolle.
Seit 2009 ist er als Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen tätig, u. a. der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm (HNU). 2015 wurde er vom Rektor der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft zum Professor ernannt. Seit 2016 ist er dort gewählter Leiter des Fachgebietes Schauspiel, 2018–2021 und seit 2025 Prodekan und von 2021 bis 2025 Dekan des Fachgebietes Darstellende Kunst.[3] Seit 2024 ist er zudem Prorektor der Alanus Hochschule.
Er ist Mitgründer und künstlerischer Leiter der „Akademie für angewandte Schauspielkunst Bonn“.[4] Seit 2021 ist er Juror des Handelsblatt Rhetorikchecks[5] DAX30/40.
Filmografie (Auswahl)
- 2002: Soko Leipzig / Freunde (ZDF/UFA Leipzig) / Regie: Patrick Winczewski
- 2003: Alles Anders (Kurzfilm) / Regie: Benjamin Tillig
- 2003: Gurke / Regie: Robert Jahn
- 2004: Spritztour / Regie: Till Endemann
- 2004: Reflex / Regie: Nina Mair
- 2005: Schröders Wunderbare Welt (Kino)
- 2008: Jenseits der Mauer (ARD/Ziegler Film)
- 2009: Clownz (Kino) / Regie: Konstantin Koewius
- 2012: Die Machtergreifung (BR/Tellux-Film) / Regie: Bernd Fischerauer
- 2013: Das innere Kind (Bauhaus-Universität Weimar) / Regie: Elisabeth Kirsten
- 2014: Loslassen (AT) (Kino) / Regie: Konstantin Koewius
- 2015: Tatort: Der König der Gosse (ARD)
- 2016: Schiffe versenken (AT) (Kino) / Regie: Julian Pawelzik
- 2016: Von komischen Vögeln (Kino) / Regie: Eike Weinreich
- 2017: Wishlist (Funk, MDR, RB Radio Bremen)
- 2018: SOKO Köln (Network Movie / ZDF) / Regie: Sascha Thiel
- 2018: Kaisersturz (AVE publishing / ZDF)
- 2019: SOKO Wismar (Cinecentrum Berlin / ZDF) / Regie: Sascha Thiel
- 2019: Wilsberg: Minus 196° (ZDF) / Regie: Martin Enlen
- 2022: Der Zürich-Krimi: Borchert und die dunklen Schatten (Graf Film GmbH / ARD Degeto) / Regie: Roland Suso Richter
- 2022: Polizeiruf 110: Black Box (Fernsehreihe) / Regie: Ute Wieland
- 2022: Oderbruch (Syrreal Dogs GmbH / ARD) / Regie: Christian Alvart
- 2023: WaPo Elbe (Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft / ARD) / Regie: Edzard Onneken
- 2025: Einspruch, Schatz! (W&B Television GmbH / ARD) / Regie: Josh Broecker
Theater (Auswahl)
- 2024 – „Unterm Junimond“ / Regie: Dominik Schiefner / Shenja Lacher
- 2020 – „Semperbar – Hörlabor“ / Regie: M. Junghanß
- 2020 – „Wie im Himmel“ / Regie: T. Rese
- 2014 – „Cabaret“ / Masteroeff, Kander, Ebb / Regie: T. Heilmann
- 2013 – „Romeo und Julia“ / Pauls nach Shakespeare / Regie: Irina Pauls
- 2012 – „Der Meister und Margerita“ / Bulgakow / Regie: Wolfgang Engel
- 2010 – „Des Teufels General“ / Zuckmayer / Regie: Burkhard C. Kosminski
- 2009 – „Alles oder Nichts“ / Harder / Regie: René Harder / ML: Lancelot Fuhry / Musik: Roman Vinuesa und Jan Dvořák
- 2008 – „Cabaret“/ Masteroeff, Kander, Ebb / Regie: G. Schlesselmann / ML: Rolf Kühn
- 2007 – „Romeo und Julia“ / Shakespeare / Regie: U. Schwarz / Musik: M. Fuchs
- 2007 – „Dreiland oder die Prophezeiung des Riesen“ / Schmaering / Regie: R. Reichel
- 2007 – „Faust 1“ / Goethe / Regie: R. May
- 2006 – „Philoktet“ / Müller / Regie: M. Funke
- 2006 – „Zorro“ / Regie: Th. Duit
- 2006 – „Liebelei“ / Schnitzler / Regie: R. Göber
- 2006 – „Schnitt ins Fleisch“ / Durringer / Regie: R. Koloc
- 2006 – „Wieso? Weshalb? Warum?“ – musikalischer Abend / Regie: Th. Esser
- 2006 – „Arturo Ui“ / Brecht / Regie: R. May
- 2005 – „Die Schneekönigin“ / Heilmann nach Andersen / Regie: T. Heilmann
- 2005 – „Einer flog über das Kuckucksnest“ / Wasserman / Regie: M. Funke
- 2005 – „Robin Hood“ / Regie: M. Thieme
- 2005 – „Dantons Tod“ / Büchner / Regie: R. May
- 2005 – „Das Ballhaus“ / Mensching / Regie: G. Mieroph
- 2005 – „Bis zum letzten Ton – Songs von Rio Reiser“ / Koch, Schiefner / Regie: D. Schiefner
- 2005 – „Rocky Horror Show“ / O’Brien / Regie: W. Hagemann
- 2005 – „Robinson & Crusoe“ / D’Introna, Ravicchio / Regie: A. Schmidt
- 2004 – „Ein Volksfeind“ / Ibsen / Regie: R. May
- 2004 – „Schuld und Sühne“ / Dostojewski / Regie: G. Mieroph
- 2004 – „Zeit zu lieben Zeit zu sterben“ / Kater / Regie: R. May
- 2003 – „Troilus und Cressida“ / Shakespeare / Regie: Wolfgang Engel
- 2003 – „Mein Neger“ / Sierens / Regie: A. Turnheim
- 2003 – „Ein Probeschuss für den Freischütz“ / Insel / Regie: V. Insel
- 2003 – „Mund und Knie 4 + 5“ / Hertel / Regie: Th. Hertel
- 2003 – „Shockheaded Peter“ / Dermont, Crouch, Jacques / Regie: U. Hüni / ML: Th. Hertel
- 2003 – „Und ewig grüßt der Weihnachtsmann“ / Regie: Th. Duit
Buch
- Durch Improvisation zur Rolle. Verlag Dr. Müller, 2008, ISBN 978-3-8364-7296-8.
Weblinks
- Dominik Schiefner bei IMDb
- Dominik Schiefner bei Crew United
- Persönliche Website
- Dominik Schiefner bei der Agentur Rama Geissler
