Dominik Schiefner

deutscher Schauspieler, Komponist und Professor From Wikipedia, the free encyclopedia

Dominik Schiefner (* 4. August 1979 in Dresden) ist ein deutscher Schauspieler und Professor.

Dominik Schiefner, 2024

Leben

Dominik Schiefner studierte nach dem Abitur am Vitzthum-Gymnasium Dresden Schauspiel ab 2000 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und schloss im Jahr 2004 das Studium mit Diplom ab.[1] Im selben Jahr wurde er als einer von 16 Schauspielabsolvent:innenen aus dem deutschsprachigen Raum für die Meisterklasse „actors class“ ausgewählt und erhielt dort kameraspezifischen Unterricht u. a. bei M.K. Lewis (USA).[2] Seither arbeitet er als Schauspieler, Musiker und Komponist u. a. am Schauspiel Leipzig, am Schauspiel Frankfurt, am Theater und der Oper Bonn, am Volkstheater Rostock, dem Bayerischen Staatsschauspiel, der Schaubühne am Halleschen Ufer (Berlin), der Semperoper Dresden und dem Staatsschauspiel Dresden, dem Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau sowie bei Film, Funk und Fernsehen.

2008 publizierte er beim Verlag Dr. Müller, dem Ursprung der Print-on-Demand-Verlagsgruppe OmniScriptum Publishing Group, das Buch Durch Improvisation zur Rolle.

Seit 2009 ist er als Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen tätig, u. a. der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm (HNU). 2015 wurde er vom Rektor der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft zum Professor ernannt. Seit 2016 ist er dort gewählter Leiter des Fachgebietes Schauspiel, 2018–2021 und seit 2025 Prodekan und von 2021 bis 2025 Dekan des Fachgebietes Darstellende Kunst.[3] Seit 2024 ist er zudem Prorektor der Alanus Hochschule.

Er ist Mitgründer und künstlerischer Leiter der „Akademie für angewandte Schauspielkunst Bonn“.[4] Seit 2021 ist er Juror des Handelsblatt Rhetorikchecks[5] DAX30/40.

Filmografie (Auswahl)

Theater (Auswahl)

  • 2024 – „Unterm Junimond“ / Regie: Dominik Schiefner / Shenja Lacher
  • 2020 – „Semperbar – Hörlabor“ / Regie: M. Junghanß
  • 2020 – „Wie im Himmel“ / Regie: T. Rese
  • 2014 – „Cabaret“ / Masteroeff, Kander, Ebb / Regie: T. Heilmann
  • 2013 – „Romeo und Julia“ / Pauls nach Shakespeare / Regie: Irina Pauls
  • 2012 – „Der Meister und Margerita“ / Bulgakow / Regie: Wolfgang Engel
  • 2010 – „Des Teufels General“ / Zuckmayer / Regie: Burkhard C. Kosminski
  • 2009 – „Alles oder Nichts“ / Harder / Regie: René Harder / ML: Lancelot Fuhry / Musik: Roman Vinuesa und Jan Dvořák
  • 2008 – „Cabaret“/ Masteroeff, Kander, Ebb / Regie: G. Schlesselmann / ML: Rolf Kühn
  • 2007 – „Romeo und Julia“ / Shakespeare / Regie: U. Schwarz / Musik: M. Fuchs
  • 2007 – „Dreiland oder die Prophezeiung des Riesen“ / Schmaering / Regie: R. Reichel
  • 2007 – „Faust 1“ / Goethe / Regie: R. May
  • 2006 – „Philoktet“ / Müller / Regie: M. Funke
  • 2006 – „Zorro“ / Regie: Th. Duit
  • 2006 – „Liebelei“ / Schnitzler / Regie: R. Göber
  • 2006 – „Schnitt ins Fleisch“ / Durringer / Regie: R. Koloc
  • 2006 – „Wieso? Weshalb? Warum?“ – musikalischer Abend / Regie: Th. Esser
  • 2006 – „Arturo Ui“ / Brecht / Regie: R. May
  • 2005 – „Die Schneekönigin“ / Heilmann nach Andersen / Regie: T. Heilmann
  • 2005 – „Einer flog über das Kuckucksnest“ / Wasserman / Regie: M. Funke
  • 2005 – „Robin Hood“ / Regie: M. Thieme
  • 2005 – „Dantons Tod“ / Büchner / Regie: R. May
  • 2005 – „Das Ballhaus“ / Mensching / Regie: G. Mieroph
  • 2005 – „Bis zum letzten Ton – Songs von Rio Reiser“ / Koch, Schiefner / Regie: D. Schiefner
  • 2005 – „Rocky Horror Show“ / O’Brien / Regie: W. Hagemann
  • 2005 – „Robinson & Crusoe“ / D’Introna, Ravicchio / Regie: A. Schmidt
  • 2004 – „Ein Volksfeind“ / Ibsen / Regie: R. May
  • 2004 – „Schuld und Sühne“ / Dostojewski / Regie: G. Mieroph
  • 2004 – „Zeit zu lieben Zeit zu sterben“ / Kater / Regie: R. May
  • 2003 – „Troilus und Cressida“ / Shakespeare / Regie: Wolfgang Engel
  • 2003 – „Mein Neger“ / Sierens / Regie: A. Turnheim
  • 2003 – „Ein Probeschuss für den Freischütz“ / Insel / Regie: V. Insel
  • 2003 – „Mund und Knie 4 + 5“ / Hertel / Regie: Th. Hertel
  • 2003 – „Shockheaded Peter“ / Dermont, Crouch, Jacques / Regie: U. Hüni / ML: Th. Hertel
  • 2003 – „Und ewig grüßt der Weihnachtsmann“ / Regie: Th. Duit

Buch

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI