Donoer Berg
Berg im Wiehengebirge
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Der Donoer Berg ist ein Berg im Wiehengebirge bei Bieren-Dono und gehört zur Gemeinde Rödinghausen im Kreis Herford in Nordrhein-Westfalen.
| Donoer Berg | ||
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| Blick auf den Donoer Berg von Schwenningdorf aus | ||
| Höhe | 244 m ü. NHN [1][2] | |
| Lage | Kreis Herford, Kreis Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen, Deutschland[1][2] | |
| Gebirge | Wiehengebirge[A 1][1][2][3][4][5][6] | |
| Dominanz | 0,7 km → Glösinghauser Berg[1][2] | |
| Schartenhöhe | 6,1 m ↓ Döhre Donoer Berg/Glösinghauser Berg[1][2] | |
| Koordinaten | 52° 15′ 39″ N, 8° 32′ 41″ O | |
| Topo-Karte | 1:25.000 (TIM-online) | |
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| Typ | Bergrücken | |
| Gestein | Tonstein etc.[A 2][2] | |
| Alter des Gesteins | Dogger, Malm[2] | |
| Besonderheiten | Haltepunkt Neue Mühle, aufgelassener Steinbruch (Naturdenkmal) | |
Lage
Der Berg hat einen langgestreckten Gipfelkamm und erreicht eine maximale Höhe von 243 m ü. NHN. Nach Westen fällt er zum Durchbruchstal der Großen Aue hin ab. Im Osten steigt das Wiehengebirge noch weiter bis zum Glösinghauser Berg auf 289 m ü. NHN an.
Am Donoer Berg entspringen der Gewinghauser Bach und der Klosterbach. Unmittelbar in der Nähe des Gipfels liegt ein aufgelassener Sandsteinbruch.
Tourismus
Über den Berg verlaufen der Wittekindsweg, der E11 und der Mühlensteig. Im Nordwesten verläuft der Limberg-Nonnenstein-Weg. Am Haltepunkt Neue Mühle im Auetal startet und endet der Eggetaler Panorama Rundwanderweg. Die Nordvariante des Wittekindsweges zweigt östlich des Gipfels vom Hauptweg Richtung Limberg ab. Hier liegt eine Schutzhütte.[7]
- Höhenschichtung des Wiehengebirges östlich des Donoer Berges
- Pferdekoppeln des Gestüts Auenquelle. Blick auf Donoer Berg.
- Vom Maschberg aus
- Alter Amtssteinbruch
Anmerkungen
- Im Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und der begleitenden Geographischen Landesaufnahme wird die Erhebung konkret zur Einheit „532.2 Lübbecker Eggen“ der übergeordneten Haupteinheit „532 Östliches Wiehengebirge“ gezählt. Übergeordnet ist die Haupteinheitengruppe „53 Unteres Weserbergland“ (zur enger gefassten kulturräumlichen Region siehe Weserbergland). In der Systematik gemäß Bundesamt für Naturschutz zählt das „Untere Weserbergland“ wiederum zur Großregion „D36 Unteres Weserbergland und Oberes Weser-Leinebergland“ (landläufig auch genannt „Weser- und Weser-Leine-Bergland“ oder „Niedersächsisches Bergland“).
- Gemäß der geologischen Übersichtskarte des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen finden sich in den Schichten des oberen Juras (~ Malm) Tonsteine bis Kalksteine und Sandsteine (genauer: Kalk-, Mergel-, Ton- und Sandstein, lokal oolithisch und konglomeratisch, lokal Steinkohlen, Anhydrit, Gips und Steinsalz); in den Schichten des mittleren Juras (~ Dogger) Tonsteine bis Mergelsteine (genauer: Ton- und Tonmergelstein, lokal Schluff- und Sandstein, z. T. mit Toneisensteingeoden, untergeordnet Kalk- und Mergelstein, oolithisch).
