Dorothee Sander
deutsche Leichtathletin
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Dorothee Sander (* 26. Januar 1945) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin.
Sportliche Karriere
Dorothee Sander begann beim TV Rees 1950 und wechselte 1966 zu TuS 04 Leverkusen. Bei den Deutschen Meisterschaften war sie im Weitsprung 1964 in West-Berlin mit 6,22 Meter und 1966 in Hannover mit 6,18 Meter Zweite hinter Helga Hoffmann. 1965 in Duisburg war sie mit 6,09 Meter Dritte hinter Ursula Wittmann und Helga Hoffmann. In der Halle war sie 1965 in Stuttgart mit 5,98 Meter Deutsche Meisterin und 1966 in Kiel mit 6,20 Meter Zweite hinter Heide Rosendahl.[1] Bei den Hallenmeisterschaften 1965 und 1966 siegte sie außerdem auch im Sprint über 60 Meter (1965)[2], beziehungsweise 50 Meter (1966)[3].
Bei den Europäischen Juniorenspielen 1964 in Warschau erhielt Sander für 5,83 Meter die Silbermedaille im Weitsprung hinter der Polin Irena Kirszenstein.[4] Im Jahr darauf trat Sander auch bei der Universiade in Budapest im Weitsprung an und gewann mit 5,98 Meter die Bronzemedaille hinter Tatjana Schtschelkanowa aus der Sowjetunion und der Rumänin Viorica Viscopoleanu.[5] Im März 1966 wurden in Dortmund die Europäischen Hallenspiele, Vorläuferwettbewerb der Halleneuropameisterschaften ausgetragen. Dorothee Sander trat über 60 Meter an und wurde Vierte in 7,4 Sekunden.[6]
Bestleistungen
(nach Amrhein)
- 100 Meter: 12,1 Sekunden am 15. Mai 1965 in Mainz
- Weitsprung: 6,22 Meter am 9. August 1964 in West-Berlin
Literatur
- Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Seite 1011
Weblinks
- Dorothee Sander in der Datenbank von World Athletics (englisch)