Drahtbruch

Erkennen von Störungen durch Unterbrechen des Ruhestroms From Wikipedia, the free encyclopedia

Drahtbruch ist ein Begriff aus der Elektrotechnik, der den Fehlerzustand bezeichnet, bei dem ein normalerweise geschlossener elektrischer Stromkreis eine Unterbrechung z. B. durch Kabelbruch aufweist und deswegen nicht mehr funktioniert.

In der Automatisierungstechnik wird zur Erkennung eines Drahtbruches die Live-Zero-Technik verwendet. Bei dem Einheitssignal 4–20 mA wird der Anfang des Messbereichs dem Signalwert 4 mA zugeordnet. Tritt dann ein Drahtbruch auf, so kann dies aufgrund des fehlenden Stromes festgestellt werden.

Ein Drahtbruch bei der Verkabelung der Sensoren von Gefahrenmeldeanlagen kann mittels des Ruhestromprinzips festgestellt werden. Zum Einsatz kommt dies beispielsweise bei Einbruchmeldeanlagen oder Brandmeldeanlagen.

Ein wichtiges Merkmal vieler sicherheitsrelevanter Einrichtungen ist die sogenannte Drahtbruchsicherheit. Diese stellt z. B. sicher, dass eine Nothaltfunktion automatisch auslöst wenn durch einen Fehler die Verbindung unterbrochen wird. Solche Einrichtungen werden durch doppelte in Reihe geschaltete Öffnerkontakte realisiert. Das stellt sicher, dass die Funktion auch bei einem Softwarefehler oder unterbrochener Verbindung gewährleistet bleibt.[1][2]

Einzelnachweise

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