Draisenfeld
Gemeindeteil von Seybothenreuth im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern)
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Draisenfeld ist ein Gemeindeteil von Seybothenreuth im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Draisenfeld liegt in der Gemarkung Seybothenreuth.[3]
Draisenfeld Gemeinde Seybothenreuth | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 53′ N, 11° 42′ O |
| Höhe: | 391 m ü. NHN |
| Einwohner: | 61 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95517 |
| Vorwahl: | 09209 |
Geografie
Das Dorf liegt am Laimbach, einem rechten Oberlauf der Ölschnitz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt an der Petzelmühle vorbei nach Wallenbrunn (1,7 km östlich) bzw. nach Birk (1,4 km südlich).[4]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Draisenfeld aus 12 Anwesen (3 Halbhöfe, 1 Drittelhof, 1 Viertelhof, 1 Sölde, 5 Güter, 1 Gut mit Zapfenschenkgerechtigkeit). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft wurde sowohl vom Hofkastenamt Bayreuth als auch vom Kloster Speinshart beansprucht. Alleiniger Grundherr war das Kloster Speinshart.[5]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Draisenfeld dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Seybothenreuth zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Draisenfeld. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Weidenberg zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 erfolgte die Eingemeindung nach Seybothenreuth.[6][7]
Einwohnerentwicklung
Religion
Draisenfeld ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Veronika (Birk) gepfarrt.[5][15]
Persönlichkeiten
- Konrad Höreth (1905–1973), höherer Beamter in der Zeit des Nationalsozialismus und Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront, geboren in Draisenfeld
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Draisenfeld. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 642 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Tresnfeld. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 576 (Digitalisat).
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 114.
- Georg Paul Hönn: Tresnfeld. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 299 (Digitalisat).
- Richard Winkler: Bayreuth – Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 30). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1999, ISBN 3-7696-9696-4.
Weblinks
- Draisenfeld in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 19. Januar 2023.
- Draisenfeld in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 19. Januar 2023.
- Draisenfeld im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 19. Januar 2023.